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Bello und Cello, die Wildkatzenhome

Wir sind die Stallkatzen von der Villa Capra. Wie wir dazu kamen ist eine spezielle Geschichte... AnnaLisa erzählte bei einem Spaziergang mit der Nachbarin Bruna, dass die Mäuse das Ziegenfutter angefressen hätten. Bruna meinte eine Katze würde das Problem einfach lösen - was Annalisa bestätigte. Einige Wochen später stand auf einmal überraschend Enzo der Mann von Bruna mit einem Käfig vor uns ... zwei herzige kleine Kätzchen waren darin. Enzo erzählte uns, dass er sie aufwendig eingefangen hätte, man könne sie nicht anfassen da sie "wild" seien. Wir dachten wir müssten sie sofort zum Tierarzt bringen um die notwendigen Impfungen und die Entwurmung vorzunehmen. Da wir sie erst in vier Stunden zur Tierärztin bringen konnten, liessen wir sie für diese Zeit im Keller frei. Als wir sie dann wieder einfangen wollten erlebten wir unser Wunder - die kleinen "Biestchen" sprangen die Wände hoch und als wir sie mit viel Aufwand gefasst haben bissen sie und ohne Respekt tief in die Finger und zerkratzen uns die Hände :-( Trotz Warnung versuchte auch die Tierärztin Barbara eines der lieben kleinen Büsis herauszunehmen ... eine kleiner Biss in den Finger von Barbera und schon war sie weg und sprang in der ganzen Praxis herum ... Impfungen oder anderes gab es nicht." Nun seit dem Dezember 2004 sind wir im Stall ob den Ziegen und haben endlich unsere Ruhe. Wir sind immer noch sehr scheu und gehen nicht aus unsern vier Wänden. Annalisa ist damit nicht sehr zufrieden, denn sie muss uns immer das Kistchen sauber machen. Walter gibt uns aber gutes Fleisch aus so Döschen, das haben wir sehr gern und lassen uns deshalb auch schon ein wenig streicheln. Mitte Januar haben wir genug vom „eingesperrt“ zu sein, denn jetzt sind wir schon halb erwachsen und gut ernährt worden – es zieht uns in die Freiheit – wir sind ja Wildkatzen. Cello versuchte es beim Kippfenster und verletzte sich dummerweise am Sprungbein – nun braucht er wieder ein bisschen Erholungszeit. Aber da wir jetzt problemlos vom Stallboden hinunter springen können werden wir die nächste Gelegenheit nutzen… Unser Nachtrag: Nach anfänglichem bereitstellen von Wasser und Futter sahen wir die Katzen immer weniger obwohl der Napf am Morgen meist leer war. Dank einer Überwachungskamera konnten wir den „Fresser“ ausmachen, es war ein recht grosser Steinmarder der sich genüsslich den Bauch voll frass. Ab uns zu sehen wir hellrote Katzen im Wald, ob es sich aber um Bello oder Cello handelt werden wir nie erfahren.
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