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Photovoltaik im Südpiemonthome

Wer kennt ihn nicht - den starken Wind der im Frühling und im Herbst vom Meer her über unsere Hügel zieht. Im Frühling 2007 kam ich deshalb auf die Idee diese Naturkraft zu nutzen und ein Windrad zur Stromgewinnung zu evaluieren. Dabei übermittelte ich meine Wetterdaten, welche ich seit 2000 regelmässig aufzeichne einer Firma für erneuerbare Energien. Sie würden mir schon ein Windrad liefern - aber bei dieser Sonnenscheindauer wäre es viel wirtschaftlicher Solarenergie zu produzieren. Dieser "Wink" hat mich zur Photovoltaik gebracht - und dieser Virus hat mich nicht mehr los gelassen. Nächtelang habe ich mich über alles mögliche - von der Energie die es zur Produktion eines Moduls braucht, über die verschiedenen Hersteller bis zum "besten" Modul - informiert. Ende 2007 organisierte ich in Cortemilia ein Workshop mit dem Ziel gemeinsam einige Anlagen zu installieren. Von den gegen 40 Teilnehmer entstanden 8 konkrete Interessenten, vier davon entschieden sich das Pilotprojekt sofort in Angriff zu nehmen. Aufgaben wurden verteilt, und Lösungen gesucht. Nach meinen aufwendigen Recherchen entschieden wir uns für Module der Firma Sanyo. Diese sind zwar ca. 20% teurer sollten aber einen Mehrertrag einspielen, da sie bei warmen Temperaturen und diffusem Licht auch mehr leisten. Bei den Wechselrichter fiel die Wahl auf Solarmax der Firma Sputnik, die sich in der engeren Wahl mit SMA vor allem wegen dem sehr kompetenten und prompten Kundendienst empfahl. Dazu ist Sputnik auch noch ein Schweizer Firma :-) In Italien braucht man für eine PV-Anlage eine Bewilligung der Gemeinde und das Einverständnis der ENEL (Stromversorger). Diese Eingabe (DIA) kann nur ein autorisierter Elektroingenieur machen. Zu unserer Überraschung mussten wir feststellen, dass kein grosses Interesse vorhanden ist wenn sie "nur" die gutbezahlte Schreibarbeit übernehmen sollten - und kein Geld am Material verdienen können. Einzig Herr Bongiovanni der Firma VB Impianti machte uns eine konkrete Offerte - und wir "verpflichten" ihn. Auch er wollte "wenigstens" seine Danfoss Wechselrichter liefern, ohne diese Auslaufmodelle kostet es nun halt einfach mehr :-( Nach einigen Lieferverzögerungen (die Spanier möchten die ganze Sanyo-Produktion) und Zustellproblemen (Perletto ist nicht Paroldo) konnten wir am 23. April 2008 die erste Anlage bei Michi installieren. Mit schon viel Erfahrung ging es dann am 30. April bei Grob's weiter. Diese beiden Anlagen wurden am 7. Mai auf Tauglichkeit geprüft und von VB Impianti abgenommen und innert 30 Tagen von der ENEL ans Netz angeschlossen. Weitere Anlagen folgten, der Stromkunsum ging zurück (SSP) und wir warteten gespannt auf die erste Abrechnung der ENEL - Freude herrscht.
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