Nebbiolo+Poiana on Geocaching-Tour home


04.09.2017Innerschweiz, auf der Jagt nach der 81er-Matrik

Aller guten Dinge sind Drei - beim kurzen Besuch in der Heimat stand folgendes auf dem Programm: amtliches (Ausweise umschreiben), familiäres (Schirupia holen) und natürlich unser Hobby (Geocaching).

Da es in unserer HomeZone keine für uns machbaren Caches gibt um die D/T-Matrix zu vervollständigen, fanden wir im Geocacher-Paradies natürlich schnell drei der noch vier fehlenden Varianten deren Bergung uns Senioren möglich schien.

Am Montagmorgen mussten wir zuerst "schnell" zur VSZ nach Stans und da war ja noch in der Nähe die Pendenz "SWISSINT" (Multi) zu erledigen. Den wollte ich unbedingt loggen, denn er hatte mich viel Zeit für Video-Betrachtung und sonstiges gekostet - das ich wohl schnell wieder vergessen werde ... aber ein bisschen Werbung darf man ja schon machen ;-)
Die zwei Tradis in der Nähe nahmen wir auch noch mit, Cinza freute sich über die zusätzliche Runde und über die angetroffenen Vierbeiner.

Danach ging es Richtung Hertenstein zum „Beam mich hoch, Scotty“ (1/4.5) den wir schnell mit der Leiter „muggelfrei“ pflücken konnten. Die spezielle Dose hat uns gefallen.

Beim gedrängten Programm fuhren wir dann direkt zum angegeben Parkplatz „Flimmerpause“ (3.5/4.5). Ein kurzer Spaziergang über das am Schluss rutschige Gelände führe uns trotz einigem Koordinatengezappel dank dem Spoiler-Foto zum gesuchten Ort. Das „Freihandklettern“ war nebbiolo aber zu gefährlich so dass wir uns für den Einsatz der Leiter entschlossen. Also rundherum mit dem Auto auf den privaten Parkplatz und dann mit der Leiter durch die Häuser zurück zum Baum. Alles ging schnell und problemlos – einzig beim Anlehnen an den morschen Ast wo der Cache befestigt war bekam ich ein mulmiges Gefühl. Aber Hurra – auch die zweite grössere Herausforderung war geschafft.

Nun hatte Schirupia beim Trumpf-Buur (die haben mein Name geklaut!) noch eine Rechnung offen … „das Lichtlein brennt“ wollte nicht brennen. Aber auch wir mit mehr Erfahrung suchen einige Zeit … der Hint sagt eigentlich alles … man sollte sich nicht zu sehr auf die angezeigte Position verlassen. Und wer hat ihn schlussendlich gefunden: natürlich schirupia! Das für die Mittagspause ausgewählte Restaurant hatte geschlossen – also leider nichts zu Essen … dafür als Alternative nochmals ein „Lichtlein brennt“.

Nun stand noch der letzte, der Geburtstagscache von Seljos (1.5/5) auf dem Programm. Bei der Hinfahrt machten wir einen kleinen Zwischenhalt bei der Autobahnraststätte „Neuenkirch“ und verpflegten uns doch noch „en passant“ und holten auch noch die Cache-Post ab. Ob der Weg zum Seljo gemäss Navi wohl der richtige war bleibt fraglich – aber wir kamen doch irgendwie ans Ziel. Nach einem Spaziergang mit der Leiter durch den Wald war die Buche gemäss der Fotosammlung schnell ausgemacht und der Cache war schon auf grosse Distanz nicht zu übersehen. Das Hochklettern und loggen war dann eine Formsache … aber auch dieser hat Spass gemacht!

Da eigentlich alles ohne nennenswerte Schwierigkeiten ablief und auch die Mittagspause unfreiwillig verkürzt wurde, entschlossen wir uns zum Abschluss noch für den „Schooswald“, den Schirupia trotz einiger Anläufe nicht gefunden hat. Das war eine harte Nuss … die Rohre mangelten und wollten nicht viereckig werden. Ich rat den Frauen mal in die Kirche zu gehen und eine Kerze anzuzünden … Poiana kam danach heraus und sage: da ist er ja :- Von der Gestaltung des Caches her war das für Heute das „highlight“.

Vor der Rückfahrt machten wir am Dienstag dann noch eine kleine GC-Wanderung der Reuss entlang – Cinza unser Border Collie freute sich über die Begegnung mit Artgenossen und konnte sich genügend austoben dass sie danach müde war. Nach sechsstündiger Fahrt mit dem Wohnmobil sind wir gut zu Hause angekommen.