22.-25.04.2019 - Wieder mal in der HeimatWie die Pflicht so ruft verbrachten wir einige Tage in der Innerschweiz. Nebst dem dem täglichen Pflicht-Cache wo Poiana Pendenzen von Schirupia besuchte, plante nebbiolo für den 25. einen grösseren Ausflug Richtung Sempach. Das Wetter meinte es gut, es herrschte Sonnenschein und angenehme Temperaturen - im Wald am Schatten war es aber doch noch recht kühl. Wir starteten die KV-Runde welche im Vorfeld zu einigem Kopfzerbrechen führte - dank dem "Buchhalter" konnte nebbiolo dann doch alle Koordinaten organisieren. Die Reihenfolge schien nicht ganz klar, wir absolvierten die Caches jedoch nicht nach den Nummern - vielleicht mit dem einen oder anderen Umweg. Wie so üblich in der Schweiz waren die Behälter von guter Qualität und gut eingemessen. An jeder Grillstelle wurden wir an die vergessenen "Servelat" erinnert - vor allem gegen den Schluss als sich der Hunger langsam bemerkbar machte.
Das nächste Ziel war die Stockacherrunde, wo wir erst im zweiten Anlauf den richtigen Parkplatz fanden. Der Abstand von Dose zu Dose war hier schon recht gross und bei uns zappelten die Koordinaten recht grosszügig in der Gegend umher - der Hinweis führte uns dann doch nach längerer Suche zum Erfolg. Beim #3 verliefen wir uns dh. wir fanden den richtigen Weg nicht und erst beim Cache zeigte sich der zugewachsene Pfad. Es war ein schönes Abenteuer - Freude gepaart mit Ärger.
Auf dem Heimweg besuchten wir dann noch einige Mystery, wobei wir den
GCV3XG durch seine freche Art besonders lustig fanden.
23.-24.05.2019 - Wasserschlacht und AusgeklügeltesDer GC-Ausflug auf die Azoren naht, so machten wir zuerst einen Abstecher nach Malpensa um am Abflugtag keine Überraschungen zu erleben. Das verlief beruhigend und problemlos - so besuchten wir anschliessend die "Boschi Gallaratesi", ein kleiner
PT von etwa einem Duzend Caches. Die Caches waren meist recht schwierig versteckt und das
GP S-Signal im Wald liess uns teilweise herumirren. Der Suchaufwand war einiges grösser als erwartet ... gut dass die Strecke (teilweise gleicher Weg zurück) nicht all zu lange war. Die grösste Herausforderung war aber der Weg, der vom Regen der letzten Tage teilweise völlig unter Wasser stand. Während Cinza das ganze genoss und sich sogar ins Wasser legte (Foto) versuchten wir unsere Kleider nicht ganz zu verschmutzen. Wenigsten war es schön warm - ja fast heiss, so dass wir nicht noch frieren mussten. Der Gesamteindruck ist eher zwiespältig, einerseits sind die Caches raffiniert und schön ausgedacht, anderseits sind Logbücher voll und defekt und auch mit den Hints konnten wir nicht viel anfangen. Das noch geplante "Teresa GeoArt" liessen wir in Folge der fortgeschritten Zeit links liegen und machten eine grössere Pause im Wohnmobil und den knapp verpassten Sieg der Schweizer gegen Kanada (Eishockey) live mit zu erleben.
Nach dem wilden Übernachten in der Leventina ging es in die Innerschweiz um Schirupia abzuholen, wo wir es nicht lassen konnten die Pendenz Bhf Littau nochmals anzugehen. Dieses mal klappe es - aber ist das wirklich nur ein D=3?
30.05-06.06.2019 - Eine Woche auf den Azoren
Als nebbiolo die zahlreichen GeoArts auf der Insel Sao Miguel entdeckte war klar, da müssen wir auch mal hin. Im Vorfeld wurden gegen 1000 Mystery gelöst oder organisiert. Am 30.06 ging es dann los, von Mailand (Malpensa) via Porto nach Ponta Delgada. Nach gut 10 Jahren wieder einmal zu fliegen war aufregend, das schöne Wetter und der Blick auf die verschneiten Alpen belohnte den Mut. Auf der Insel angekommen musste natürlich sofort der erste Cache gehoben werden, bevor es mit dem Taxi ins Hotel Marina Atlantico ging. Freundliche Leute und ein grosszügiges Zimmer mit Balkon und schöner Sicht auf den Hafen und das Meer erwarteten uns - der Start war perfekt. Am nächsten Tag ging es nach reichhaltigem Morgenbuffet mit dem organisierten Mietwagen an die Nordküste wo wir uns mit "Geocaching-Einlaufen" ein bisschen aufwärmten. Am Samstag und Sonntag führte die GC-Reise in den Westen wo uns vor allem die Seen (Lagoa) "Verde", "Azul" und "Santiago" beeindruckten. So schön die abwechslungsreiche Landschaft auch war, so anstrengend und aufwendig war die Cachesuche in den teilweise recht steilen Hügel. Die nächsten zwei Tage führte uns unser Weg Richtung Maia am "Lagoa do Fogo" (fast 900 MüM) vorbei zu der riesigen Teeplantage, die wir bestaunten und nach der Degustation auch noch Tee einkauften. Natürlich stand auch in dieses Gegend das Geocaching im Vordergrund, der Ertrag viel aber nicht all zu üppig aus. In den 5 "langen" Tagen (bis 9 Stunden unterwegs) haben wir Total 153 Caches gefunden, das liegt weit unter unserer Erwartung zurück, aber Regen, Nebel, enge und steile Strassen, hügliges Gelände sowie das Geniessen der Urlaubs durchkreuzten unsere hochgesteckten Ziele.
Uns hat Sao Miguel die grösste Azoren-Insel mitten im Atlantik, mit den rund 140.000 Einwohner sehr gut gefallen. Erstaunlich dass in dieser autonomen portugiesischen Region die Versorgung und Infrastruktur so gut funktioniert und dass im Gegensatz zu anderen Inseln die Preise so human sind.
Beim Rückflug hatte nebbiolo für die vierstündige Pause in Lissabon auch einiges vorbereitet ... das fiel aber wortwörtlich ins Wasser, denn nebst dem starken Regen wütete ein richtiger Sturm über der portugiesische Hauptstadt. Dennoch landetet wir mit nur wenig Verspätung nach Mitternacht bei Sternenhimmel in Mailand.
14.06.2019 - Halloween ob Carcare und das im SommerDiese kleine Tour entdeckten wir kurz vor Abreise in den Winterurlaub. Wäre er einen Tag früher publiziert worden, hätten wir bei der Fahrt nach Savona wohl einen Zwischenstopp gemacht - so sind wir nur unter den Caches auf der Autobahn durchgefahren. Leider sind solche kleiner
PT selten, um Schirupia auch etwas in ihrem Arbeitsurlaub zu bieten musste das Abenteuer bis heute warten.
Für einmal waren wir überrascht wie gut wir alle Versteckte fanden - wenn nuvolaenebbia ans Werk geht ist es meistens notwendig den "Whatsapp-Joker" vorzubereiten. Die handwerklichen Kunstwerke waren wie immer bei Fabio ausgefallen und aufs Thema abgestimmt - ja schrecklich war es zwischendurch wirklich. So einfach wie es aus den Logs zu lesen war fanden wir das auf und ab in den Hügel nicht, das liegt wohl an unserem Alter. Beim #2 beurteilten wir das Gelände als mindestens 3 Sterne - aber vielleicht haben wir da nicht den richtigen Weg eingeschlagen. Leider sind schon einige Behälter defekt, gut dass alle Logbücher verpackt und trocken sind. Auf dem Rückweg sahen wir dann noch eine riesige Schlange, die gerade eine Kröte verschlang und zur Freude von Cinza zeigten sich auch die Ziegen, Schafe mit dem Esel. Der Halloween-Tag zur Unzeit hat uns sehr gefallen und wird uns in grusliger Erinnerung bleiben. 3
FP :-)
20.06.2019 - Olivenöl, Meer und BergeUnser heutiger Ausflug hatte zwei Ziele, zum Ersten wollten wir in Albenga unser bevorzugtes Olivenöl kaufen und zum Zweiten musste eine GC-Lücke gefüllt werden. Nach dem Einkaufen bei "Frantoio Olive Marco" ging es zur Via Julia Augusta, eine wirklich eindrückliche, schöne und empfehlenswerte Wanderung. Diese Römerstrasse liess Kaiser Augustus um 13 v. Chr. erbauen und sie führte von Vada Sabatia (Vado Ligure) entlang der ligurischen Küste nach Westen bis Arelate (Arles) in der Provinz Gallia Narbonensis. So pilgerten wir auf Abschnitten mit den ursprünglichen Steinen und wurden mit Tafeln über die Bauweise informiert. Dank den meist genauen Koordinaten und Hinweisen fanden wir alle Behälter problemlos - nur einmal wäre der Hint "Baum" sinnvoller als man soll das antike Gebäude nicht beschädigen.
Obwohl der Weg teilweise durch den Wald führte machte uns die brennende Sonne und die Hitze durstig, so dass wir uns in Alassio nebst einem "kleinen" Essen ein grosses Bier leisteten. Danach fuhren wir noch über den Berg nach Garlenda, wo wir alle am Weg liegenden Caches besuchen. Schade dass es nun keinen Cache mehr bei der eindrücklichen Kirche "Santuario die Nostra Signora della Guardia" gibt, der unglaublich Rundblick sollte man jedem Cacher gönnen. Da die Zeit schon fortgeschritten war kehrten wir nach Hause zurück - so müssen noch viele Caches von Bestagno auf unser nächsten Ausflug warten. Wir haben einen schönen, heissen Tag erlebt - Danke den Owner.
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