17.-18.04.2026 - MombelloDas Wetter war deutlich besser als vorhergesagt – perfektes T-Shirt-Wetter also. Unser erster Stopp führte uns zu einem kleinen Fluss mit einer grossen Röhre. Der Cache dort wurde kürzlich neu gelegt, und obwohl wir schon einmal hier waren, hiess es erst einmal: suchen, suchen, suchen… Wo ist er nur?
Weiter ging es zum TB-Hotel beim schönen Gemüsegarten – ebenfalls unser zweiter Versuch. Diesmal mit Erfolg! Wir konnten nicht nur loggen, sondern sogar einen Geosem platzieren. Danach stand Mombello auf dem Plan. Was für eine wunderbare Wanderung durch den Wald! Früher befand sich hier ein Moorgebiet, das sich inzwischen zurückgebildet hat. Das stetige Vogelgezwitscher begleitete uns auf dem Weg, und selbst die Schlange in der Nähe eines Caches liess uns glücklicherweise in Ruhe. Der nächste Cache wurde bereits zweimal als DNF geloggt – doch Nebbiolo hatte den richtigen Blick und entdeckte den Winzling schliesslich an einem umgefallenen Baum.
Alles in allem: ein rundum gelungener Cache-Tag!
Funde:
420.04.2026 - Angera-Ranco, Annello S. QuiricoHeute führte uns unsere Route über einen wunderschönen Waldweg zwischen den Gemeinden Angera und Ranco – begleitet von perfektem Wetter, das die Tour von Anfang an zu einem Genuss machte. Der Weg selbst war traumhaft, und immer wieder boten sich beeindruckende Ausblicke auf den Lago Maggiore.
Die ersten Caches lagen zwar etwas abseits der Koordinaten, doch dank der Hinweise konnten wir sie schnell finden. Danach wurde es allerdings deutlich anspruchsvoller: Nicht nur das steinige Gelände, sondern auch die zunehmende Steilheit forderten unseren Freedare ordentlich heraus. Selbst Nebbiolos Bike hatte keine Kraft mehr, es jetzt auch heruntergetaktet , sodass wir den letzten Abschnitt nur noch zu Fuss bewältigen konnten. Die Mühe wurde jedoch mehr als belohnt – oben angekommen erwartete uns eine fantastische Aussicht auf den Lago Maggiore. Auch die kleine Kirche war absolut sehenswert, und überraschenderweise hörten wir dort sogar Schweizerdeutsch. Der Multi-Cache bei der Kirche war hervorragend versteckt und sorgte noch einmal für zusätzliche Spannung, bevor es abenteuerlich weiterging. Der Rundweg hatte es in sich: steil, schmal und mit umgestürzten Bäumen – eine echte Herausforderung. Am Ende hatten wir es geschafft und waren wieder sicher oben angekommen. Die anschliessende Abfahrt war dann purer Genuss, auch wenn ein kleiner, eigentlich unnötiger Abstecher perfekt zu unserer Rundtour passte. Müde, aber rundum zufrieden, kehrten wir schliesslich nach Hause zurück.
Funde:
7
121.04.2026 - Angera
Auch heute hat uns das Geocache-Fieber wieder gepackt. Zuerst wollten wir unseren Geogiotti auftanken. Laut Internet sollte es eine Tankstelle mit einem Dieselpreis von 1,73 geben – deutlich unter dem Durchschnitt von etwa 2,15. Vor Ort dann die Ernüchterung: geschlossen. Aber ein Versuch war es wert. Anschliessend ging es weiter nach Angera. Bikes bereitgestellt, und schon konnte es losgehen. Unser Ziel war die Oasi della Bruschera am Ufer des Lago Maggiore. Dieses Gebiet ist eines der letzten Beispiele für einen Auwald in der Lombardei und dient zahlreichen Vogelarten als Durchzugs- und Nistplatz. Die Gegend ist wunderschön. Nach einigem Suchen entdeckte Nebbiolo schliesslich den Pettling. Dabei gab es auch eine sympathische Begegnung mit einem Hund und seinem Besitzer – selten sieht man eine so innige Verbindung zwischen Mensch und Tier. Weiter ging es zum nächsten Schatz (5/1.5), der erst kürzlich versteckt worden war. Diesmal bewies Poiana den richtigen Blick und wurde fündig. Zufrieden machten wir uns schliesslich wieder auf den Heimweg – denn es wartete noch einiges, das erledigt werden wollte.
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