18.05.2026 - Castelletto
Dank Nebbiolos Rätsellösung konnten wir den Schatz in Castelletto vis-à-vis von Sesto Calende besuchen und uns erfolgreich ins Logbuch eintragen. Der Ticino entspringt in den Alpen des Val Bedretto im Kanton Tessin (Schweiz). Von dort fliesst er hinunter zum Lago Maggiore, durchquert diesen und setzt anschliessend seinen vollständig auf italienischem Gebiet verlaufenden Lauf fort, bis er bei Pavia in den Po mündet. Mit einer Gesamtlänge von über 250 Kilometern besitzt der Ticino eines der wasserreichsten Einzugsgebiete im Alpenraum. Bekannt ist er als „der blaue Fluss“ – wegen der klaren, fast türkisfarbenen Wasserfarbe in seinen saubersten und wildesten Abschnitten. Unsere Reise war damit noch nicht zu Ende. Weiter ging es in den Dorfkern von Castelletto, wo wir auch den Lab erfolgreich loggen konnten. Besonders eindrücklich waren die Erinnerungen an den Krieg. Die Kirche war sehr sehenswert, und natürlich brannte auch ein Kerzlein für alle, die Hilfe brauchen. Die Lab-Frage mit den Wörtern auf dem Schild beim Eingang erwies sich für Poiana als etwas knifflig, doch Nebbiolo konnte sie schliesslich lösen. Zum Dessert gönnten wir uns noch einen schönen Spaziergang entlang des Ticino. Und der Cache mit dem Hint „magnetisch“ – wo war er bloss? Auch diesmal hatte Nebbiolo den richtigen Riecher: nicht magnetisch … aber ganz in der Nähe versteckt. Zufrieden kehrten wir schliesslich nach Hause zurück.
Funde:
216.05.2026 - Ispra
Kurz vor der Mittagspause klingelte das Handy – ein Geocache in Ispra wartete auf uns. Also machten wir uns spontan auf den Weg, um den Schatz zu bergen. Schnell war ein Parkplatz gefunden und das kleine Abenteuer konnte beginnen. Der Park ist über eine kleine Brücke auf der Rückseite mit der Villa verbunden. Von dort führen in den Fels gehauene, von üppigem Grün umgebene Wege den Hügel hinauf. Geschaffen wurde dieser besondere Garten einst von Giuseppe Cairo.Heute ist die Anlage für die Öffentlichkeit zugänglich. Nach einer kürzlichen Renovierung präsentiert sich der Park in acht verschiedenen Bereichen: darunter ein Kräutergarten, der Schattengarten, ein Kameliengarten sowie ein Bereich mit alten Obstsorten. Ganz oben angekommen wird man zudem mit einem wunderschönen Blick auf den See und das Dorfzentrum belohnt.Dank des Fotos konnten wir den Cache schnell orten und erfolgreich bergen. Natürlich musste dieser kleine Erfolg gefeiert werden. Deshalb kehrten wir in unsere bekannte Bar ein und genossen einen fantastischen Apéro bei ausgesprochen sympathischer Bedienung. Genau solche Momente machen diese Erlebnisse so besonders – und wir sind dankbar, dass wir sie immer wieder erleben dürfen.
Funde:
112.05.2026 - Gavirate Heute ging es nach der Regenpause endlich wieder hinaus in die Natur. Der Tag begann mit strahlendem Sonnenschein, begleitet von kräftigem Wind – perfektes Wetter für eine kleine Geocaching-Tour rund um Gavirate. Schon während der Fahrt bot sich ein traumhafter Blick auf den noch verschneiten Monte Rosa.
Am Ziel angekommen, war schnell ein Parkplatz gefunden und es ging direkt auf einem Waldweg zum ersten versteckten Cache. Die Luft war herrlich frisch, überall zwitscherten die Vögel – ein richtiger Frühlingstag. Am Laghetto Motta d’Ora begann dann die Suche: Wo konnte die Dose nur versteckt sein? Zwischen stehenden und umgestürzten Bäumen wurde lange gesucht. Danach führte der Weg bergauf zum nächsten Ziel. Poiana brauchte dabei etwas mehr Pausen als Nebbiolo, doch gemeinsam erreichten wir schliesslich die Ruine des ehemaligen Jagdschlosses. Dort war die Dose schnell gefunden. Bevor es zurückging, genossen wir noch einmal den wunderschönen Blick auf den Lago di Varese. Anschliessend machten wir noch einen Abstecher nach Biandronno, wo ein Lab-Cache auf uns wartete. Doch zuerst musste der Hunger gestillt werden. Leider gab es mittags keine Pizza, aber das Menü war hervorragend – und dazu noch unglaublich günstig. Gut gestärkt ging es danach weiter zum Lab-Cache. Alle Stationen konnten erfolgreich gelöst werden und nebenbei gab es noch viele interessante Einblicke in das Dorf. Zufrieden und mit vielen schönen Eindrücken ging es am Ende wieder nach Hause.
Funde:
207.05.2026 - Somma Lombardo
Nach dem gestrigen kühlen Regentag zeigte sich heute endlich wieder die Sonne. Also nichts wie los zur nächsten Geocache-Suche! Diesmal stand das Städtchen Somma Lombardo auf unserem Programm. Bis auf den Locken-Cache konnten wir uns bei allen anderen erfolgreich ins Logbuch eintragen. Besonders originell gemacht waren die „Schraube in der Mauer“ sowie der Cache beim Waschhaus. Das Waschhaus von Somma Lombardo ist ein historischer Ort in der Provinz Varese in der Lombardei. Es liegt in der Nähe der Kirche San Bernardino und des Stadtmarktes und befindet sich so zentral, dass es für Besucher inzwischen zu einer kleinen Sehenswürdigkeit geworden ist. Das Waschhaus ist ein schönes Beispiel für die funktionale Architektur vergangener Zeiten und diente früher hauptsächlich zum Waschen der Wäsche der Dorfbewohner. Nach unserem Bummel durch das Städtchen meldete sich langsam der Hunger. Schnell war klar: Heute sollte es indisches Essen geben. Das Essen war ausgezeichnet, auch wenn der Service diesmal etwas zu wünschen übrig liess. Trotzdem kehrten wir zufrieden nach Hause zurück.
Funde:
701.05.2026 - Cuveglio
Feiertag und strahlend schönes Wetter – besser könnte der Tag kaum beginnen. Perfekt also für eine entspannte Velotour in der Natur. Unser Ausgangspunkt war der Parkplatz beim Tigros, der sich als ideal erwies. Nur die Navigation machte anfangs nicht ganz mit: Poianas Carmin zeigte uns nicht die richtigen Koordinaten an. Zum Glück hatten wir noch das Handy dabei, sonst wären wir wohl länger auf der Suche gewesen. Der erste Cache blieb uns zunächst verborgen – den wollten wir uns für den Rückweg aufheben. Beim zweiten lief es leider nicht besser, auch dieser entging uns fürs Erste. Doch dann kam der Flow: Die Strecke führte uns durch saftig grüne Landschaften, begleitet vom Zwitschern der Vögel, grasenden Kühen und dem beruhigenden Plätschern eines Flusses. Erholung pur. Die nächsten Caches waren teilweise richtig knifflig, aber genau das machte den Reiz aus. Mit etwas Geduld entdeckten wir versteckte Details – eine getarnte Schraube, ein Stück Holz im Baum und sogar magnetische Verstecke. Jeder Fund war ein kleines Erfolgserlebnis. Ein besonderes Highlight war der Cache bei einer kleinen Kapelle. In der Mauer versteckt, entpuppte sich ein unscheinbarer Stein als clever getarntes Versteck – richtig gut gemacht. Danach wollten wir den Lab-Cache bei der Kirche starten, doch das funktionierte zunächst nicht wie geplant. Also fuhren wir zum ersten Punkt. Dort erwartete uns ein wunderschöner Ort mit hohen „Bleistiften“ und einer gemütlichen Bank. Nur die gesuchte Lösung – ein Wort mit „P“ und acht Buchstaben – brachte uns kurz ins Grübeln. Auf dem Rückweg nahmen wir uns die Caches vor, die wir zu Beginn ausgelassen oder nicht gefunden hatten. Und siehe da: Diesmal hatten wir mehr Glück. Ein winziger Cache versteckte sich geschickt unter einem Holzpfahl – kaum zu sehen! Der nächste war für Nebbiolo kein Problem. Es zeigt sich immer wieder: Ein kleines Werkzeug dabei zu haben, kann Gold wert sein.
Zufrieden und mit vielen Eindrücken im Gepäck kehrten wir schliesslich zum Parkplatz zurück. Die Velos wurden auf den Camper geladen, noch schnell eingekauft – und dann ab nach Hause, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Ein rundum gelungener Ausflug.
Funde:
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