27.-28.11.2017 - Reise nach Mallorca - ÜberfahrtNun ging es weiter nach Calella, wieder mal auf einen
CP um alles zu regenerieren und um weiter zu planen. Eigentlich hatten wir vor am 29.11. mit der Fähre nach Mallorca zu reisen, da waren aber Gewitter angesagt. Da wir mit dem Hund unterwegs sind (der darf nur an Deck sein) entschieden wir uns für eine Überfahrt am Dienstag um 13h.
So ging es früh los am 28. Richtung Barcelona … wenn wir zu früh sind können wir ja noch einige Caches im Hafen suchen. Im Hafen angekommen suchen wir mal das Terminal der Trasmediterranea, das ohne Koordinaten ;-) und schlechter Signalisierung gar nicht so einfach zu finden war. Nach dem lösen der Tickets (mit günstiger Kabine) hatten wir noch eine Stunde zum Caches zur Verfügung. Aber kaum zu glauben, nirgends im ganzen Hafen fanden wir einen Parkplatz – zwei Cache konnte Poiana finden während Nebbiolo ungeduldig im WoMo am Strassenrand wartete. Um 12h fuhren wir dann wie vorgegeben in die Auslaufzone und parkierten in der Kolonne. Da Cinza seit einigen Stunden immer im WoMo bleiben musste wollte Poiana kurz mit ihr auf ein grünes Flecklein Gassigehen - aber sofort kamen die „guardias de seguridad“ und wiesen sie an, das Gelände dürfe nicht verlassen werden. So ging es auf die Fähre und wir freuten uns auf die Kabine, aber die Ernüchterung kam schnell – Hunde dürfen im Gegensatz zu Griechenland nicht in de Kabine. Nachdem wir abwechseln die Kabine benutzten wurde es gegen 17h langsam kalt auf dem Deck. Poiana hatte in der Zwischenzeit einen Weg gefunden, wo wir Cinza rein schmuggeln könnten – was auch ohne Muggels gelang. Nach einer ruhigen, entspannten Überfahrt kamen wir pünktlich in Palma de Mallorca an und übernachteten anschliessend auf den Parkplatz eines Caches, den ich mit Google erkundet hatte.
Funde: 21.-26.11.2017 - Reise nach Mallorca, SpanienUnser erstes Ziel in Spanien war Roses, da wir den Campingplatz bereits aus früherer Zeit kannten. Hier war vor einigen Jahren ein richtiges Cacher-Paradies – in der Zwischenzeit sind die meisten Powertrail archiviert worden. Wir machten einige schöne Wanderungen durch die Dünen, holten einige Drive-In und besuchen die „Ciutadella De Roses“.
Nach zwei Übernachtungen zogen wir weiter nach L’Escala um die zu Hause gelösten Mystery-Schildkröten (Geoturtle) zu besuchen. Unterwegs machten wir immer kleine Pausen wenn ein Cache auf dem Navi auftauchte.
Die Geoturtle ist auch wieder mal so ein Abenteuer, das unvergesslich bleibt. Einerseits führe der Weg durch eine wunderschöne Gegend mit abwechslungsreichem Gelände, anderseits hatte Nebbiolo das Gelände unterschätzt. Mit dem Klapprad unterwegs (um das Arthroseknie zu schonen) war bereits der anfänglich steinige Weg grenzwertig, aber spätesten nach als Richtung Meer ging musste ich das Velo zuerst stossen, dann tragen. Bei der traumhaften Bucht machten wir eine Rast und genossen die natürliche Ruhe und das Rauschen des Meeres. Was man runter geht muss man auch hoch … dass waren wir uns schon bewusst. Es war ein Aufstieg, der uns aufs höchste forderte - Poiana musste sogar helfen das Klapprad über die teilweise steilen Felsen hoch zu tragen. Müde und erschöpft erreichten wir unser Wohnmobil und sagten uns – schön dass wir Geocaching kennengelernt haben.
Nach einer Pause ging es weiter nach Süden nach Stant Feliu. Während zwei Tagen absolvierten wir einige kleine
PT – teilweise mit dem Wohnmobil. Da hatten wir auch ein spezielles Erlebnis: Der Weg wurde enger und enger … und als ich wenden wollte kam ich mit dem Vorderrad in ein tiefes Loch so dass sogar die Karosserie auf dem Boden auflag. Keine Möglichkeit mit eigener Hilfe rauszukommen :-( so machte sich Poiana in den Pampas auf den Weg jemanden zu suchen …

Ich staune nicht schlecht, dass bereits nach etwa einer Stunde die Polizei mit einem grossen Geländewagen kam, diese war zufällig in der Gegend auf Streife als Poiana mit einem Jäger zum Unglücks-Ort fahren wollte. Nach kurzer Beurteilung der Lage mussten sie unser WoMo von der andern Seite hochziehen – also eine Rundreise der Polizei auf die andere Seite. Nach gut 20 Minuten kamen sie dann auch wirklich zurück und zogen uns dann problemlos mit dem Range Rover aus dem Loch. Danach konnten wir von der Polizei gelotst an einem geeigneten Ort wenden. Und nun – Busse, saftige Rechnung, oder sonstige Anzeigen? Weder noch, die Polizei wahrlich dein Freund und Helfer! Wir bedanken uns und wollten Ihnen ein Trinkgeld geben, das sie vehement verweigerten. Wir werden Euch das nie vergessen. Danach versuchten wir uns in der Stadt an einigen sehr schwierigen Caches die wir aber teilweise (ohne DNF) nicht fanden.
Funde: 17.-20.11.2017 - Reise nach Mallorca,FrankreichAm 17.11.2017 starteten wir unseren Winterurlaub nach Mallorca. Das erste Ziel war die Camargue wo wir einige Mystery-Touren vorbereitet hatten. Am ersten Tag nach der Ankunft besuchten wir einige Cache der Serie „Les aventures d'Arsène Lupin“ , die wir teilweise nur mit Schweizer Hilfe lösen konnten. Leider muss man den gleichen Weg wieder zurück … so dass wir nicht zuletzt wegen der Kälte nur einige geloggt haben. Am nächsten Tag stand die „Randonnée entre Amis“ auf dem Programm. Diese entsprach ganz unserem Geschmack – ein schöner Rundgang durch die Natur – und Cinza freute sich über die Freiheit und Hasendüfte …
Am nächsten Morgen hämmerte Regen auf unser Wohnmobil und es war eisig kalt. So entschlossen wir uns nochmals einige „Lupin’s“ zu bergen um Cinza ein bisschen zu beschäftigen, und dann weiter nach Spanien zu fahren. Aber wir hoffen dass im März schön warm ist – dann kommen wir wieder.
Funde: 09.11.2017 - Rothenburg und Rain - ohne SonnenscheinWieder mal war ein kurzfristiger Ausflug in die Schweiz notwendig um einige Sachen zu klären …
Und wenn ein Ausflug in’s Cacher-Paradies angesagt ist, bereitete nebbiolo eine Tour in der Nähe der Homebase in der Schweiz vor. So löste er im Vorfeld fleissig Mystery - aber so ganz ohne Hilfe ging es nicht – LU z.B. war für ihn unlösbar … und bei anderen „?“ gab es ärgerliche Mehrfachlösungen oder es führt nur eine „falsche“ Lösung zu Ziel. Es scheint, dass einige die Koordinaten nicht selbst errechnen sondern diese vom TJ erhalten ;-)
Zuerst war die Rothenburger Runde angesagt, die wir mit den zwei Multis am Weg verbunden haben. Diese hat uns sehr gut gefallen, unser Bordercollie Cinza erfreute sich ihrer Freiheit und musste erst an die Leine als uns die Jagd-Schilder und den damit verbundenen Geschosslärm Angst einflössten. So konnten wir nicht in Ruhe das „Waldleben“ geniessen und kehrten unverrichteter Dinge wieder zurück. Bei der „Bibliothek“ fanden wir eine ramponierte Lampe und ein Vogelhaus auf dem Kopf und fragten uns ob hier Vandalen oder Geocacher am Werk waren. Das Ende der Runde sollte der „Grisu“ sein … aber trotz strecken und hochheben blieb uns der verborgen – da müssen wir nochmals mit einer Leiter hin ;-)
Das Wetter wollte nicht ganz mitspielen - wir wurden zwar vom Regen verschont, aber dennoch war es feucht und kalt und die Sonne zeigte sich nicht. So entschlossen wir uns noch einige Caches per Auto in der Gegend von Rain zu suchen. In Rain war und das Glück nicht hold, denn nicht einer der vier vorbereiteten Caches konnten wir finden. Beim „Rainstein“ fühlen wir uns gar nicht wohl an einem Privathaus zu hantieren und bei der „Grübuchuchi“ fanden wir den Hinweis hinter der Mauer nicht – habe ich mich da etwa verrechnet? Da wir beim Farbmystery keinen einigermassen trocknen Weg zum Cache fanden hatten wir genug und wollten nicht mehr „Neigungsabreit“ leisten. Auch wenn es schon langsam eindunkelte, wollten wir noch “schnell“ die „Bausteine“ heben, wir fanden die Fortsetzung beim Bänklein problemloser als der Anfang des Rätsels. Wenigstens konnten wir anschliessend die Dosen beim Schaubhaus aufspüren, den "Überblick" vergassen wir - so typisch für den Tag.
Es war ein eindrücklicher kalter Tag, der uns in vielen Belangen in Erinnerung bleiben wird … Poiana und Schirupia wohl wegen der unterkühlen Finger …
Funde: 28.09.2017 - Schirupia zurück in der Schweiz
Nach drei Wochen Aktivferien im Piemont war die Rückreise von schirupia in die Zentralschweiz angesagt. Da wir beim Besuch der Heimat immer einen Tag fürs Geocaching reservieren, suchte ich einen passenden Rundgang von zirka 10-12 Km mit möglichst vielen Caches. Das Terrain sollte für uns Senioren nicht zu anspruchsvoll sein und eine möglichst kurze Anfahrt wäre wünschenswert. So kam schnell mal die Lucky-7777-Runde von Don Raul zur Auswahl und nach dem Lesen der Beschreibung entschloss ich mich hinter das Lösen der Rätsel zu gehen. Aber schon beim ersten Mystery war einige Fleissarbeit nötig, vielleicht hatte ich auch nicht das richtige Tool gewählt. Aber auch die folgenden Aufgaben kosteten einiges an Anstrengung, Konzentration und Zeit. Auch Google konnte mir nicht immer helfen – so fand ich bei der Persischen Währung „haft“ weder eine Persische noch eine Iranische Flagge. Als Sportbegeisterter war Motorsport und Fussball kein Problem, aber beim Siebenkampf haben meine Berechnungen mit den Bestleistungen einfach kein grünes Licht gebracht. Einige male war ich daran die die Aktion abzubrechen. Aber wie es so ist, der Ergeiz packt einem und man versucht doch wieder ein nächstes … und bei Erfolg noch mal eines.
Einen Tag vor der Abfahrt fehlten aber immer noch einige Lösungen, die sich einfach nicht enträtseln liessen - was nun? OK, man kann ja auch mal einen Freund fragen ;-)
So fuhren wir also gut vorbereitet in Bergolo ab und kassierten im vorbeigehen noch einen Autobahncache. In Mendrisio machten wir eine Mittagspause im Grotto mit „Funghi Porcini“ und „Polenta“ und konnten es natürlich nicht lassen auch noch „schnell“ einige Caches zu suchen. Es wurden jedoch nur zwei, denn für die gut getarnten Verstecke brauchten wir etwas länger Zeit – für den Dritten beim
CP I hatten wir dann zu wenig Geduld weil das WoMo nicht gerade auf dem besten Parkplatz vor dem Eingang der Feuerwehr in der Nähe der Polizei stand - aber wir kommen wieder …
Am Donnerstag, dem geplanten Cacher-Tag fuhren wir morgens um 9 Uhr in Emmenbrücke los und parkierten nach einigen Umwegen das Cachemobil von Schirupia beim Schützen in Unterägeri. Das Wetter zeigte sich von der guten Seite – angenehme Temperatur, leichte Bewölkung mit Sonne zwischendurch – optimal für eine schöne Wanderung.
Die ersten zwei Tradi’s die am Weg liegen, aber nicht zur Route gehören haben wir schnell gefunden. Bereits der erste „Lucky“ Cache erfreute uns - aha - wir mussten uns nicht auf eine 0815 Runde einstellen. Da das Rätsel von Hikiashi einfach war und am Weg zu liegen schien, liessen wir uns auf eine falsche Fährte locken … als keine Brücke über das Flüsschen führte, hiess es halt wieder zurück.
Danach lief alles wie am Schnürchen, wir erfreuten uns von Cache zu Cache über die schönen, raffinierten Verstecke und Behälter aber auch über die abwechslungsreiche Gegend. Einen Fauxpas passierte uns am #7 – nach einiger Suche entdeckten wir einen abgescherten Nylonfaden … für uns war klar, dass der Cache ins Rohr gefallen ist. So entschieden wir uns einen magnetischen Petling aus unserer „Materialtasche“ zu platzieren – wir selber sind immer froh wenn uns andere Geocacher beim Unterhalt unterstützen. Aber, aber – nach Information an den Owner erklärte er mir, dass wir da falsch liegen.
Eigentlich hätte fast jeder Cache einen Favoritenpunkt verdient, besonders erwähnenswert finden wir das Bienenhaus, die 7 und der Stromgriff. Am längst mussten wir beim Bänklein suchen, die Koordinaten und der Hint verwirrten uns ein wenig. Aber das war wahrscheinlich ein Wink mit dem Zaunpfahl – es war Zeit für eine Mittagspause. Erholt und gestärkt zauberte Poiana danach auch diesen hervor und so ging es weiter Bergauf … die Schweisstropfen kamen und die Kleidung musste gelockert werden.
Bei der anschliessenden Abfahrt über Steine und Wurzeln muss ich mit meinem Klapprad (wegen meinem Arthroseknie) höllisch aufpassen um nicht zu stürzen – für die Fussgänger Poiana und Schirupia war das kein Problem. Nun kann die Herausforderung mit dem QR-Code, natürlich mussten wir die Strafrunde laufen. Während nebbiolo am Schloss logische Varianten ausprobierte, „opferten“ sich die zwei Frauen zum Laufen und so war auch diese Aktion erfolgreich.
So kamen wir glücklich, aber doch etwas müde am Bonuscache an, den wir natürlich sofort entdeckten. Fairerweise hat Don Raul auch hier eine Alternative angeboten – wieder übernahmen die Frauen die Laufarbeit. In Ruhe wurde dann im Schützen bei Kaffe und Kuchen gerechnet – die Kopfarbeit ist Sache von nebbiolo. Aber der hatte ein geistiges Tief und multiplizierte die berechneten Buchstabenwerte auf mehr Stellen als das Schloss Hebel hatte, statt sie zu addieren. So blieb der Erfolg beim Ziel leider aus. Zuhause bei Schirupia war der Fehler dann schnell gefunden … die richtige Kombination liegt bereit und wir werden die zwei fehlenden Caches bei der nächsten Gelegenheit nochmals besuchen.
Fazit: Von der Streckenführung her ein wunderbarer Rundgang mit Blick auf den Ägerisee auf abwechslungsreichen Wegen – asphaltierte Strässchen, Naturstrassen und Waldpfade. Die Caches sind sehr gut gewartet, ideenreich, interessant, vielfältig und unterhaltend. Für uns wird dieser Tag in bester Erinnerung bleiben.
Nachtrag: Der #7 war nach Kontrolle von Don Raul wirklich nicht mehr vorhanden - danke für die Log-freigabe.
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