11.05.2018 - Kurzbesuch in der Schweiz
Da wir in der Schweiz einiges zu erledigen hatten, machten wir die Brücke über Christi Himmelfahrt im Gegensatz zu den Meisten von Süd nach Nord. Nach den Pflichtaufgaben am Freitagmorgen konnten wir uns bereits am Nachmittag unserm Hobby widmen. So führte uns die Tour zusammen mit Schirupia nach Rain, wo einige schon früher gelöste Mystery auf dem Programm standen. Bei der „Grübuchuchi“ hatten wir schon mal einen Versuch unternommen, die Suppe konnten wir jedoch nicht kochen denn erst im zweiten Anlauf fanden wir den richtigen Topf. Nach einigem Knobeln stand das Würfelrezept und von da an ging es nur noch an Suchen der Dosen. Dem „Farbmystery plus“ waren wir schnell auf die Spur gekommen und konnten den Behälter auf Anhieb finden. Im Vorfeld hatten wir uns noch vergewissert ob der „Rainstein“ wirklich im vermuteten Versteck eingeklemmt sein, mit ein bisschen Gewalt konnten wir nun auch diesen im dritten Anlauf finden. Weiter ging es zum Chuchi-Finale, das wir wahrscheinlich von der „falschen“ Seite angegangen sind. Nasse Füsse bekamen wir beim überqueren des Bächleins nicht, aber die raffiniert verstecke Büchse mussten wir länge Zeit suchen. Ein sehr toller Cache, dem wir gerne mehr als nur einen
FP geben würden ;-)
Auf dem Weg zum Gundolinge-Farbmystery besuchen wir auch noch den Bänkli-Kurz-Multi und den Tradi, die wir ohne grossen Aufwand bergen konnten. Weiter ging es zur „Neigungsarbeit“, da mussten wir unsere Augen schon anstrengen um den gut getarnten Fiesling zu sehen. Da bis zum Eindunkeln noch einige Zeit verblieb entschlossen wir uns noch die „Haselnüsse“ zu besuchen. Das war eine spezielle Aufgabe mit einem zwiespältigem Eindruck – bereits das Lösen war mit verschiedenen möglichen richtigen Lösungen verwirrend, dazu verzichtet der Owner auf eine Kontrollmöglichkeit (Checker etc.) warum auch immer. Nach langem Suchen fanden wir dann das schön gemachte und gut zugedeckte Versteck, jedoch dort wo es nicht sein sollte - zwar dort wo wir es vermutet hatten, aber nicht bei den exakten Koordinaten. Anschliessend versetzen wir uns ins Jahre 1386 und entdeckten die schöne grosse Dose der Calla Sage.
Bei der Heimfahrt erfreuten wir uns noch über den Raketen-Start bei "Cape Canaveral" - ein krönender Anschluss eines erlebnisreichen Tages bei schönem, angenehmen Wetter.
26.02.2018 - Schöne Caches, Filmdosen und Wartung
Unsere letzte "richtige" GC-Tour führte uns heute in die Gegend ob Palma nach Son Vida ins grösste Golf Resor von Mallorca. Hier hatte "Myotragus" einen kleinen Trail in einer schönen, kleinen Schlucht mit vier Tradi und sechs Mystery ausgelegt. Es ging auf und ab und das teilweise auf Treppen … das sind wir gut trainiert von unserer Ferienwohnung im 4. Stock ohne Lift. Die Rätsel sind nicht so kompliziert, aber nur vor Ort zu lösen und einige brauchen schon Konzentration um keine Rechenfehler zu begehen - glücklicher Weise hatten wir uns im Vorfeld ein bisschen schlau gemacht. Fast alle Caches sind sehr originell – das Vogelhäuschen, der Holzpfosten, die hängende Kiwi und der Briefkasten haben uns am besten gefallen. Nicht alle Caches haben wir auf Anhieb gefunden, die Koordinaten sind in dieser Senke halt nicht so einfach zu ermitteln. Nicht das erste mal sind wir auf Mallorca über die Abstandsregel überrascht, aber vielleicht gibt der Owner an GC eine andere Koordinate als man im Cache findet ;-)
Da noch einige Zeit blieb, ging es noch zum Filmdosen-Weg, dem "Camí d endevinalles", den wir leider auch auf der gleichen Strecke wieder zurück laufen mussten.
Vor unserer Abreise wollte wir uns im Hafen über die Fähre nach Valencia informieren, so hatten wir mit SERANDY abgesprochen bei dieser Gelegenheit bei drei Ihrer Cache in der Nähe einen neuen Behälter zu platzieren.
24.02.2018 - Magaluf, Baumklettern Höhlen und Aussicht
Gut gelaunt starteten wir heute bei schönem und angenehmem Wetter Richtung Magaluf. Bereits der erste Cache war eine rechte Herausforderung - obwohl nur mit T=3.5 definiert musste freihändig auf ein Baum geklettert werden. In dieser Region ist uns aufgefallen, dass wir mit den Angaben im Listing nicht immer einverstanden waren – vor allem mit der Bewertung des Geländes, aber auch suchten wir einen "small" fanden aber einen Petling. Zweimal fanden wir zum Cache nur einen Weg über private Grundstücke, so stand beim "Punta Negra" ein Tor zur Hotelanlage offen – nach der Rückkehr vom Cache waren wir aber auf einmal eingeschlossen, denn die arbeitenden Gärtner hatten Feierabend. Auf abenteuerliche Weise konnte wir uns dann doch ohne fremde Hilfe herausschmuggeln. Nach dem Besuch der Höhle von Genova war der Höhepunkt des Tage dann wörtlich das Mystery beim 300 Meter hohen Hügel "Coll de Sa Creu" mit einer phänomenalen Aussicht auf Palma und den Hafen in dem gerade ein grosses Kreuzfahrtschiff ankerte. Über das von Palma aus gut sichtbare Denkmal konnten wir nicht viele Informationen finden, ausser dass der Aufstieg dahin heute eine beliebte Strecke für Radfahrer ist und früher Frédéric Chopin an diesem Ort zum Komponieren musikalischer Meisterwerke angeregt worden sein soll.
21.-23.02.2018 - 0815-Cachen und feuriges FauchenAm regnerischen Mittwoch ging es ins FAN Shopping und danach trotzten wir für einmal dem Wetter und machten mit Schutzkleidung eine kleine GC-Tour meist mit dem Auto. Ausser der Statistikaufbesserung gibt es nicht viel zu erwähnen …
Nach einem wieder mal wetterbedingten Ruhetag ging es am Freitag bei schönstem Wetter an die Cala Ratjada. Hauptsächliches Ziel waren die sieben gelösten Mystery, denn es sollte unser letzter Ausflug in den Osten der Insel sein. Bei den ersten drei Caches auf einem Hügel durften wir eine schöne Aussicht – jedes mal in eine andere Richtungen geniessen. Beim "lustigen" UFO dauerte die Suche länger als üblich, Nebbiolo kam schon ins Schwitzen – nicht zuletzt wegen der unnötigen Kletterei in den Felsen. Der Erlösung war gross als Poiana das "Objekt" doch einige Meter vom Nullpunkt in einer gut zugänglichen Mulde fand. Wieder mal war eine grosse Lock-Lock-Dose total zertrümmert – wir können einfach nicht verstehen dass manche Geocacher grosse Steine direkt auf den Behälter legen ohne vorher die sicher mal vorhandene Auflage rundherum wieder in Ordnung zu bringen. Bleibend in unserer Erinnerung wird auch der "steinige" Weg zum Cristóbal Colón (
GC5KAKN) wo wir das geisterhafte "feurige Fauchen" in den Felsspalten nicht nur lautstark hörten sondern auch fast vom ausströmenden Winde weggeblasen wurden. Trotz guter Wettervorhersage wurden wie auf einmal recht geduscht … und Poiana dachte wehmütig an die auf der Terrasse aufgehängte Wäsche zu Hause. So machten wir uns auf den Weg zum „Bellpuig in Artà“ den wir beim ersten Anlauf nicht lösen konnten. Dieser Tag zeigte trotz Kälte und Regen wie schön Geocaching sein kann, wurden wir doch an eindrückliche und schöne Orte hingeführt.
19.-20.02.2018 - Autocaching und Cap de FormentorNach einem ruhigen Wochenende mussten wir am Montagmorgen in Campos noch etwas erledigen. Wir entschlossen uns deshalb für die GC-Tour ins Landesinnere in Richtung Montuïri zu fahren und ohne grossen Plan die nächst liegenden Caches zu besuchen. So richtig eindrucksvoll war der Tag nicht, aber wir vergaben doch zwei Favoritenpunkte dem „Els Calderers“ wegen den lustigen Schweinen und dem „SA ROCA DE SA VERGE“ für das Hinführen über den antiken Weg zum grossen Felsen.
Der Dienstag war ein langer Tag, früh am Morgen ging es nach Cap de Formentor und nach Hause kamen wir erst als es schon eindunkelte. Die Fahrt von Formentor zum Leuchtturm ist sehr eindrücklich und mit Gegenverkehr sehr eng - die Gebirge ragen direkt aus dem Meer und sind teilweise überhängend. Über die vielen Besucher auf dem Cap waren wir überrascht – wie wird das wohl im Sommer aussehen? Einige Caches versuchen wir zu bergen – aber die Angst war zu gross um das Werk zu vollenden. Leider waren viele Behälter defekt oder bestanden nur einem Plastiksäckchen, beim Cap spendierten wir eine neue Dose mit Logbuch da alles nass und und die Lock-Lock-Dose kaputt war. Cinza unser Border Collie hatte natürlich grösstes Interesse an den wild umher laufende Ziegen - wir mussten gut aufpassen dass sie sie nicht "hüten" konnte.
Nach der Pizza in Formentor machten wir noch einen Abstecher zum „Dos grandes“ (
GC2B2PZ) und Nebbiolo machte eine Klettertour von drei Seiten um an den
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GC79XVR heranzukommen - danach war die Jacke zerrissen und die Hände bluteten …
Auf dem Heimweg wollten wir unbedingt noch einige gelöste Mystery suchen, beim schwierig zu lösenden „Los gemelos desiguales“ endete unsere Zufahrt mit den Auto-Navi beim Golfplatz – schade den hätten wir so gerne gesucht, aber die Zeit um noch eine alternative Strasse zu suchen fehlte uns. Auch das "Cap de Formentor" werden wir in steilster Erinnerung behalten ;-)
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