20.-21.11.2018 - Viel Wasser und zügige Fahrt nach La MataEigentlich wollten wir von Frankreich aus direkt zur "Caching Series" fahren, aber die Strasse war gesperrt. Nach einem Umweg wurde und schnell klar warum ... auch hier stand alles unter Wasser. Die Caches konnten wir jedoch (teilweise auf Umwegen) alle besuchen - auch wenn die Füsse nass und die Schuhe mit einer dicken Dreckschicht überzogen wurde. Zwei Behälter konnten wir ausgraben, trocknen und etwas höher platzieren. Da wir änliches bei den anderen vorbereiteten Serien vermuteten wollten wir möglichst schnell nach La Mata wo wir vor zwei Jahren unser Wintercamp aufgeschlagen hatten. Mit einem Zwischenhalt auf einem bekannten Campingplatz in Peniscola fuhren wir am nächsten Tag nach Guarda Mar und besuchten einige Caches der Serie "Ruta GeoSegura" von pensionada. Danach ging es vor dem "Eindunkeln" zum uns bekannten Stellplatz vor unserer ehemaligen Ferienwohnung.
17.-19.11.2018 - Kalt und Blockaden
Nach einigen organisatorischen Pflichten (11.-15.11) starteten wir unsere erste GC-Tour in der Umgebung von Aigues Mortes mit den Mystery D & F. Wir entschlossen uns aber schnell diese zu lassen - keine Parkmöglichkeiten für Camper, Mühe mit Finden an GZ und schlechter Zustand der gefunden Dosen. So ging es weiter zu den "Mystery du Canal" mit fair versteckten Petlingen (leider keine Abwechslung), die wir in zwei Etappen aufteilten, damit der Rückweg durch die teilweise aufgeweichten und matschigen Naturstrassen nicht endlos wurde. Danach erfreuten wir uns doch noch über einige interessante Caches in Aigues Mortes, wo wir nach erfolgreichem Umrunde der Stadtmauer sogar bei Sonne im Zentrum Poianas Frankreich-Klassiker die „Moules“ geniessen konnten. Weiter ging es zu den „Les 34 Mystery de L"Hérault“, aber auch hier hatte das schlechte Wetter viel unter Wasser gesetzt so dass wir gar nicht an die Dosen kamen. Da es recht kühl und feucht war beschlossen wir nach Spanien überzusiedeln in der Hoffnung, dass bei der Rückkehr das Wasser abgelaufen ist.
Nach einer ersten Panne (Leere Batterie, glücklicherweise vor einem Haus mit netter Hilfe) machten wir uns auf den Weg Richtung Süd. Mit den „Gilets jaunes“ hatten wir nicht gerechnet und wurden einen ganzen Tag blockiert. Nach mehrstündigem Stehen in der unendlichen Kolonne, einigen Kehrtwendungen, Zick-Zack-Fahrten auf Nebenstrassen schafften wir es endlich bis nach Narbonne. Aber auch da das Gleiche – nur hier konnten wir nicht wenden da eine Abtrennung den Weg versperrte. Nach vier Stunden Blockade fuhren wir zu einem Einkaufscenter wo wir uns verpflegen und etwas „vorschliefen“. Nach 19h reihten wir uns wieder in die sich langsam bewegende Schlage ein und kamen mit viel Mühe und Hilfe einer einsichtigen „gelben Weste“ auf die Autobahn. Wir schnauften auf als wir uns nun zügig der Grenze näherten – zu früh gefreut. Nachmals eine Sperre die wir mit Geduld passieren konnten und dann noch die letzte Schikane durch tanzende Kinder an der letzten Zahlstelle. Für uns das einzige Positive – die Autobahngebühr mussten wir nicht bezahlen, die Ticket wurden eingesammelt :-)
Nach Mitternacht kamen wir todmüde in Roses an und schliefen gut und kurz auf einem Parkplatz vor dem grossen Hotel in Empuriabrava.
19.10.2018 - Besuch der Befestigungen um den "Colle del Giovo"
Bei schönem Herbstwetter und angenehmer Temperatur fuhren wir Richtung Dego zum ersten Cache in der Nähe von Galletti, der uns wirklich grosse Freude bereitete. Ein perfekt zusammengefügtes Rundholz bei einer schönen Kapelle und durch Poiana schnell gefunden - ein guter Anfang. Den zweiten Cache mussten wir schon etwas länger Suchen, aber auch dieses Kunstwerk aus Holz zauberte Poiana aus der Höhe herunter. Anschliessend ging es weiter zu den Festungen von Giovo, mit den erwarteten „schwierigen“ Caches von nuvolaenebbia- jedoch nur beim ersten brauchten wir fast den WhatsApp-Joker. Schade, dass von den eindrücklichen Gebäuden nicht mehr zu sehen ist – das wäre eine Attraktion die gut erhaltenen Räume auch von innen zu bewundern. Da der Magen langsam knurrte, entschlossen wir uns einen Abstecher in die Pilzhochburg Sassello zu machen. Nach einem Glas Wein serviert mit einer grosszügigen und köstlichen Apéro-Platte machen wir uns noch kurz auf die erfolglose Suche nach „Funghi porcini“.
Weiter ging es zum „Forte Lodrino“ wo wir nach einem sinnlosen Spoiler-Bild dann doch noch eine nasse Kartonschachtel mit unbeschreibbaren Logbuch fanden. Wir überlegten uns ob wir den Weg zum „Lodrino Superiore“ überhaupt angehen sollen, aber Poiana meinte ein bisschen Laufen sei gesund. Über einen steinigen Weg ging es in die Höhe, aber am Ziel angekommen erfreuten wir uns über eine schöne 360° Aussicht. Der Cache war für einmal einfach zu finden und in guter Verfassung und wir konnten sogar einen GeoSem darin platzieren. Nun war die „gute“ Zeit vorbei und beim „Forte Bruciato“ war nebbiolo der Weg von der Absperrung zum Cache zu weit entfernt - so liessen wir diesen unversucht. Das „FESTIVAL DEL VENTO“ fiel dann dem nassen Laub auf der steilen Strasse zum Opfer – es braucht schon etwas dass nebbiolo trotz 4x4 Angst vor dem Abrutschen hatte und auch bei der Rückwärtsfahrt bis zur möglichen Kehre trieb das Adrenalin auch noch zusätzlich hoch. Entspannen im wörtlichen Sinn konnten wir uns dann beim „Rilassiamoci un po“ – einer romantischen Gegend an einem Flüsschen mit Stauwehr, aber trotz Joker fanden wir da keinen Cache. Auf der Fahrt nach Cairo zum Einkaufen war doch wenigsten noch der „albero delle fiabe“ von nik-nick ein positives Erlebnis, ein wirklich einmaliger Baum und darin ein Behälter der uns bekannt vorkam ;-)
07.-09.10.2018 - Abstecher ins Elsass mit 81er Matrix
Da wir von Italien in die Schweiz mussten, verlängerten wir unsere Tour mit einem Ausflug ins Elsass - das ja in nur wenigen Stunden erreichbar ist. Bei der Planung fiel nebbiolo das schöne GeoArt der „La matrice“ auf und daneben gleich die Bretzel-Runde. Also ging es ans Lösen der Aufgaben. Schon die Bretzel-Mystery hatten so ihre Tücken, bei denen mir der Owner jedoch weiter half. Danach ging es weiter mit dem matrice#1 und dann in der Tabelle von links nach rechts und von oben nach unten – die Freude beim „puzzeln“ war gross und die Lösungen einfach zu finden. Aber es wurde schwieriger und schwieriger, die Puzzle immer aufwendiger so dass ich teilweise zwei Abende (neben TV-Schauen) für die Lösung eines einzigen Puzzles brauchte. Bald einmal hatte ich entdeckt, dass es einfacher ist wenn die Hintergrundsfarbe hellblau ist – so habe ich das angebotene HTML verwendet und „bcolor“ geändert. So konnte ich wenigstens mal alle Puzzle lösen und eine „Foto“ davon ablegen. Die Vorbereitung ging über gut einen Monat und ohne Hilfe kam ich beim letzten Duzend der Aufgaben nicht mehr weiter …
Zufällig fand ich eine „alte“ Bekannte (Hilfe bei einem Algarve-Rätsel), die die ganze Tour erfolgreich absolviert hatte. Mit viel Geduld bekam ich für jedes noch offene Mystery einen Hinweis … aber natürlich nicht die Lösung. Bei einigen musste ich mehrfach nachfragen bis der „Groschen“ fiel. Vielen Dank für die geduldige und grossartige Hilfe! So konnte ich kurz vor Abreise (bereits in der Schweiz) die letzten Koordinaten richtig stellen und die ganze Route auf der Karte betrachten. Eine Reihenfolge die Caches nach Nummern abzulaufen schien nicht möglich und auch sonst zeigte sich kein „optimaler“ Weg.
Am Montagmorgen starteten wir unser Abendteuer und hatten den #25 als Ziel im Navi eingegeben. Unterwegs besuchten wir einige Dosen die direkt am Weg lagen, drei konnten wir nicht finden. Nach einer Mittagspause nahmen wir den ersten Abschnitt der „La matrice“ (24-37) unter die Füsse und konnten das System „hängend“ schnell mal als Suchhilfe markieren. Nach einer ersten gemütlichen Rekognoszierung suchten wir einen Platz für die Übernachtung, den wir auf dem Dorfplatz von Kertzfeld fanden.
Am nächsten Tag machten wir uns früh auf die Socken und der Tag wurde lang, 56 Caches waren unsere Ausbeute. Inzwischen hatten wir bemerkt, dass die Karte auf dem Garmin Oregon nicht angezeigt wurde, wie sich nachträglich herausstellte ein Fehler beim BaseCamp – was sich als sehr mühsam herausstellte. Kreuz und Quer zogen wir durch den Klosterwald und unsere Schuhe wurden in den Gräben mit einer dicken Deckschicht überzogen. Unterwegs begegneten wir einem Biker, wie sich herausstelle der Owner persönlich. Er war auf der „Wartung“ der teilweise nasser Logbücher. Nach einem kurzen Dialog suchen wir gemeinsam den Behälter – zur unserer Freude entdeckten wir diesen vor dem Besitzer :-) Kurz danach scheuchte Cinza unser Border-Collie eine Wildschwein-Horde auf, die dann auf der Flucht auch von uns gesehen wurden. Die "Diff" 5er und 4.5er konnte wir mit unserer Auszugsleiter problemlos herunterholen, da sie meist an der Strasse lagen. Unser Wohnmobil wurde auch teilweise zum 4x4 um an die Leiter-Caches zu kommen. Als wir am Abend Bilanz machten, fehlten uns noch 7 Caches und wir entschlossen uns die 81er Runde zu vervollständigen – die Bretzel-Runde muss auf den nächsten Besuch warten …
Am folgenden Tag liefen wir nochmals durchs Unterholz und Suchten und Suchten. Beim #26, der uns schon beim Lösen Bauchweh verschaffte, war ein Bagger am Werk und verbot uns zu den GZ vorzustossen – also ein Foto-Log. Nun hatten wir es geschafft, alle 81 Cache besucht und geloggt und fast alle gefunden!
Anschliessend machten wir uns auf den Heimweg, geplant war ein Zwischenhalt in der Innerschweiz. Nach einigen wenigen Caches am Weg freuten wir uns über die Gratis-Überquerung des Rheines mit der Fähre bei Rhinau und fuhren auf der Autobahn Richtung Süd. Da wir in der Schweiz keinen Internet-Zugang hatten, entschlossen wir uns kurzfristig direkt nach Hause zu fahren. Mit längeren Staus in Lugano und Mailand kamen wir dann kurz vor Mitternacht in Bergolo todmüde an. Die 81er Matrix wird uns in unvergesslicher Erinnerung bleiben – vielen Dank an Fil67 für die toll ausgedachten und schwierigen Rätsel und die Pflege der vielen Behälter!
06.10.2018 - I bi dr Schacher Seppeli ...
Nach Schirupias Rückkehr in die Innerschweiz war noch ein gemeinsamer Cache-Tag angesagt. Geplant war ein Ausflug Richtung Sursee wo nebbiolo einige Mystery vorbereitet hatte. Nach dem Lesen der Benachrichtigungs-Mail über die neue Serie des „Schacher Seppeli“ stellten wir das Programm um und machten uns bei schönem, leicht bewölktem Wetter Richtung Giswil auf den Weg. Wir parkierten beim Bahnhof und starteten die Runde bis zum #7 in der angegeben Reihenfolge. Da Poiana seit Jahren immer nur die erster Sätze des „Schacher Seppelis“ sang, wurde natürlich jede Tafel gelesen und gesungen. Dieser schöne, abwechslungsreiche Weg ist wirklich eine gelungene Hommage an Ruedi Rymann. Da nebbiolo gerne den Weg optimiert liefen wir vom #7 zum #15 und machten die Tour dann in umgekehrter Reihenfolge. Über die Cache-Behälter waren wir schon ein bisschen enttäuscht, alles Nano und meist erst noch am selben Ort. Die Idee noch einige „einfache“ Mysterys einzubauen fanden wir gut, beim im Feld zu lösenden #7 mussten wir doch mehrfach zählen – danke für den Lösungsprüfer ;-) Da noch einige Zeit verblieb besuchten wir noch eine Pendenz von Schirupia, der weite Weg der Reuss entlang lohnte sich aber nicht. Für den undichten, nassen Behälter nahe bei den Gleisen der Eisanbahnbrücke versteckt gibt es einen „NP“.
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