11.04.-06.05.2020 - Wohnungssuche, Googeln und Kurzausflüge Ja, diese Tage gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Am Morgen mit Cinza eine kleinere Runde "Gassi" gehen, dann nebst dem üblichen Tagesgeschäft viel Zeit am Computer verbringen und am Nachmittag als Höhepunkt ein Ausflug zu einigen wenigen Caches unternehmen.
Am PC gibt es Wohnungen zu suchen (da hilft sogar Poiana mit :-), in Süddeutschland, in der Innerschweiz bis hin ins Tessin. Nebbiolo vergleicht überall die Lebenskosten, Mieten, Steuern und Versicherungen ... wenn der Kopf zu fest raucht gibt es eine Schach-Partie oder einen Jass. In den letzte April-Tagen haben wir uns nun entschieden unser Wohnsitz ins Tessin zu verlagern. Damit wären wir in der "Mitte" zwischen unserem Haus in Bergolo und den alten Wurzeln in der Innerschweiz. Uns scheint das die beste Lösung zu sein, so wir können die schönen Möbel von Schirupia übernehmen und müssen sie nicht zum "Schrottpreis" hergeben. Dazu haben wir dann auch eine "saubere" Sache mit Autos, Ausweisen und dem restlichen Zügelgut.
Unsere Ausflüge waren meist kurz, mit der Ausnahme von Wohnungsbesichtigungen in das vom Corona besonders getroffene Tessin, aber nur einmal getrauten wir uns dort einige Caches zu suchen. Natürlich waren wir nicht jeden Tag auf GC-Tour, vor allem am Wochenende hatte es uns zu viele Jogger und Velofahrer. Besonders genossen haben wir die schönen "Runden" im Flurenwald und bei den Dosen um "Das grosse Fressen".
01.-10.04.2020 - Bleiben sie zu Hause ...
Ja, wir gehören zur denen die "65 Jahre alt oder älter" sind und haben auch Respekt und Angst vor dem Coronavirus. So lassen wir uns das Einkaufen von den Amigos.ch "besorgen", was wirklich eine Super-Sache ist. Aber wir bleiben nicht immer zu Hause, denn unser Hund "Cinza" muss nach draussen! So schleichen wir uns mit dem Lift jeden Tag in die Tiefgarage und fahren mit dem Auto in eine "einsame" Gegend, wo wir eine Stunde laufen und dabei den einen oder anderen Caches suchen. Der Schwerpunkt während der Pandemie liegt vor allem in der Bewegung und so besuchen wir auch die nicht so bequemen Multis und Mysterys mit mehreren Stationen - eine ganz neue positive Erfahrung. Im Moment fasse nur ich die Behälter an und desinfiziere danach die Hände, um dem grossen Thema "Viren bleiben 3 Tage auf den Caches aktiv" zu entgegnen. Wenn wir Leuten begegnen entfernen wir uns einige Meter vom Weg, was ab und zu ein Kopfschütteln bei den Passanten verursacht ... nach unserm Empfinden haben immer noch nicht alle kapiert was Abstand halten bedeutet ... für uns lieber zuviel als zu wenig.
31.03.2020 - Die Schweiz, das SchlaraffenlandWir lieben unsere Heimat über alles und bei jedem Besuch erfreuen wir uns über die schönen Berge, Seen, Flüsse und wie alles gepflegt und sauber ist. Auch beim Geocaching staunen wir immer wieder über die gute Qualität der Behälter und wie ideenreich und aufwendig viele gestaltet sind. In Südeuropa sieht das schon anders aus, ein Petling ist schon fast etwas besonderes, meist werden Smint-Dosen, Trinkfläschen oder gebrauchte Kunststoffverpackungen für Lebensmittel verwendet. Bei einem
PT haben wir sogar nur teils defekte Druckverschlussbeutel mit einem Zettel drin (original!) vorgefunden.
Alles hat seinen Preis!
Sicher liegt das auch am Wohlstand, wie wir das immer beim Einkaufen in der Schweiz beobachten. Käse, Eier und Fleisch sind fast 3x teurer als in den südlichen EU-Länder, grundsätzlich schätzen wir dass alles sicher doppelt so viel kostet obwohl die MWSt sogar rund 12% tiefer ist.
Da wir nun einiges "umorganisieren" müssen, haben wir uns mit Wohnungsmiete, Steuern und Versicherungen beschäftigt ... erstaunlich was schon nur die Krankenkasse kostet.
Für uns als AHV-Bezüger wird die Rückkehr in die Schweiz wohl ein steiniger Weg (siehe links) werden ...
16.03.-30.03.2020 - Corona, Corona und nochmals Corona
Das hat uns (wahrscheinlich fast allen) gerade noch gefehlt, der heimtückische Coronavirus. Zuerst weit weg, dann auf einmal so Nahe. So sind wir nun in der Schweiz "blockiert" und scheuen jeden persönlichen Kontakt. Eine Fahrt nach Bergolo (unser Wohnsitz) möchten wir aus diversen Gründen nicht riskieren, obwohl wir es da wahrscheinlich am schönsten hätten. Natürlich müssen wir immer mit Cinza nach draussen ... am Morgen geht Nebbiolo mit ihr um den Riffig-Weier und am Nachmittag suchen wir uns einige Geocaches in Wälder oder in abgelegenen Gegenden aus. Aber wir staunen wie viele Leute unterwegs sind ... ohne Hunde und aus der Risikogruppe wie wir. Besonder gefallen haben uns drei Ausflüge, am 17. der Fürtirundweg über Stock und Stein ohne jemand anzutreffen, am 20. ging es um den romantischen Soppensee und am 26. besuchten wir die Dinosaurier - eine schöne Tour auch wenn es teilweise auf dem gleichen Wegen zurück ging. Ungewohnt waren für einmal die gläsernen Konservendosen. Das deaktivieren der Caches finden wir nicht angemessen, man kann sie ja mit Handschuhen anfassen oder so wir sie vorher schnell desinfizieren ...
01.-15.03.2020 - Familie, Beerdigung und CoronaDer unerwartete Tod von Schirupia hat uns tief getroffen - in diesen zwei Wochen waren wir gequält von Schicksalsbewältigung, Alltag und über die schlechten Meldungen des Coronavirus. Dazu lähmte uns der Kälteschock und wir waren froh wenigsten in der warmen Wohnung von Pia übernachten zu können. Teilweise gedankenversunken, lustlos und ohne Energie machten wir unsere täglichen Pflichten mit Cinza, an den Caches konnten wir natürlich nicht vorbeilaufen ...
Es gab viele schöne Caches die uns ein bisschen aufstellten, aber der notwendige Elan dies den "Owner" mitzuteilen fehlte - hier ein kleines Dankeschön!
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