12.-13.07.2022 - Das Spektakel und die RückreiseBereits am Morgen herrschte reges Treiben - auf dem nahen Parkplatz des Skiliftes waren über Nacht rund 100 Wohnmobile angekommen - wir hatten uns noch gewundert dass dieser
P abgesperrt war, aber das sah ganz nach organisierter Reservation aus. Nun hatten wir endlich mal Zeit und konnten es gemütlich nehmen - Poiana genoss das Morgenessen im Bett. Nebbiolo versuchte mal die Felgen zu reinigen - kein einfaches Unternehmen so machte er sich ans Velo und putzte dieses Blitz und Blank. Obwohl signalisiert war dass die Strasse ab 8h gesperrt sei, fuhren die vielen Hobby-Rennfahrer, Autos und Lastenzüge bis 14h hin und her und die letzten Camper fanden noch an den unmöglichsten, schrägen Orten einen Platz. Erst als die Polizisten eingriff wurde es ruhiger und nur noch Fahrzeuge von Tross durften passieren. Wie es sich gehört verfolgen wir den Start der TdF um 13h im TV und verfolgten das Geschehen im und vor dem WoMo. Als die Werbekarawane vorbeizog waren so viele Leute an Strassenrand dass sich Nebbiolo mehr Corona-Sorgen als Ärger über die weggeschnappten Gegenstände machte. Aber die speziell hergerichteten Fahrzeuge waren wir immer eine grossartige Präsentation - ein bisschen mit den Fastnachtsumzügen zu vergleichen. Gegen 18h war der Spuck vorbei und wir packen unsere Sachen zusammen und fuhren Richtung Simplon los - mit zwei kurzen Zwischenhalten für Caches und Beine vertreten. Um 21h fanden wir auf dem Hospiz einen
WP und verbrachten eine gute Nacht mit angenehmen Temperaturen. Am folgenden Morgen besuchten wir noch den komplizierten LAB mit Bonus bevor es dann weiter Richtung Novazzano ging. Natürlich hatten wir nun Zeit die teilweise schönen Dosen am Weg zu besuchen und fanden auch noch ein Restaurant mit schattigem Garten wo wir einen Lunch serviert bekamen. Die Hitze war wieder da ... hoffentlich finden wir bald Zeit für den nächsten Ausflug in die Höhe.
09.-11.07.2022 - Tour de France und Polizei als Spielverderber
Seit Jahren verfolgen wir die "letour" und machen wenn mögliche einen Ausflug zu einer Etappe. Natürlich wird ein interessanter Ort mit möglichst vielen Caches ausgewählt und deshalb fiel die Wahl auf die 9. Etappe bei Chatel. Am frühen Samstagmorgen fuhren wir (ohne Zwischenhalt für Caches) via Simplon ins Wallis nach Monthey - wir wollte ja möglichst früh einen guten Platz ergattern. Leider machte uns die Walliser Polizei einen Strich durch die Rechnung - ohne schriftliche Platzreservation liessen sie keine Camper nach Morgins hoch. So war mal die ganze Vorbereitung (Mystery und Multi lösen, Routen planen etc.) für die "Katze" und wir mussten und neu orientieren. Nach einer kurzen Pause entschlossen wir uns den Ausflug zu verlängern und 10. Etappe (nach dem Ruhetag) von Morzine nach Megève zu besuchen. Also fuhren wir den Umweg via Genfersee (Thonon les Bains) nach Morzine wo wir schlussendlich hoch oben (1350MüM) bei der Skistation Grand Pré einen schönen, ruhigen
WP fanden. Gut ausgeschlafen musste Nebbiolo dann den "neuen" Etappenverlauf und die entsprechenden Caches zusammensuchen und auf die Navis laden. Da wir ja den Schluss der Etappe live verfolgen wollten fuhren wir nach Megève und freuten uns über jeden Camper am Strassenrand mit wehenden Fahnen ... so waren wir sicher dass die Tour hier vorbeikommt. In Megève hatten wir dann noch Zeit uns den "richtigen" Platz auszusuchen - gar nicht so einfach denn entweder war das Sat-Signal nicht vorhanden oder wir wurden weggeschickt (Arbeiterparkplatz). Aber schlussendlich konnten wir uns für zwei Tage einrichten und gegen Abend glücklich auf unseren optimalen Standort anstossen. Am Montag (Ruhetag) spazierten wir nach Coumbloux wo wir ein gutes Mittagessen mit Blick auf den Mont Blanc geniessen konnten. Anschliessend macht wir uns mit vollem Magen auf den steilen, langen Weg zum "La cry" - belohnt wurden wir durch eine wunderschöne Aussicht - weniger durch den Behälter. Weiter ging es bergab zum "Ormaret" wo sich viele Muggles tummelten und Nebbiolo einen Schlag auf die Stirne von geladenen Zaun abbekam. Als wir wieder in Deux-Quartier ankamen war schon ein rechter Rummel los und wir hatten zwei Franzosen-Camper als Nachbarn bekommen.
17.05.2022 - Der Tag danachLetzter Tag der aktuellen Fund-Serie (97 Tage) - die lassen wir nun abbrechen. Am Morgen war nochmals das restliche Ausräumen des GeoSoly angesagt, wir dürfen ihn nicht längere Zeit auf einem offiziellen
P stehen lassen und in Novazzano haben wir keine Möglichkeit gefunden ihn unterzubringen. Vor dem Mittag fuhren wir dann zum WoMo-Händler der die Reparaturen ausführen sollte, so rein visuell hat er uns einen guten Eindruck hinterlassen und er ist nahe an der Schweizergrenze. Die ersten zwei Cache besuchten wir nacheinander zu Fuss - nach Umwegen waren wir fast bei einem Dritten gelandet - aber Nebbiolo winkte ab, die Schmerzen im Knie waren zu gross. Bei Cache bei der Kirche in Trevano demolierte Nebbiolo beim wenden noch ein wenige die Stossstange und die Absperrung - keine geeignete Strasse für ein WoMo. Zum Abschluss stiessen wir nach dem einfachen Mittagsmahl in Trevano nochmals auf unser Abenteuer an - es war ein schönes Erlebnis.
16.05.2022 - Ende der GC-TourEin bisschen früher als anfänglich geplant geht heute die Tour nach rund 100 Tagen zu Ende. Wir haben viel schönes und interessantes erlebt und über 2200 Geocache gefunden. Der GeoSoly hat uns gut nach Hause gebracht aber hatte auch einige störrische Anfälle. Die Störungen an der Elektronik haben uns Sorgen bereitet, vor allem das unmögliche abschliessen der Türen, der teilweise Ausfall der Klimaanlage und der spinnende Kühlschrank waren ärgerlich. Nun muss er eine Totalrevision über sich ergehen lassen - im Moment muss er im gefundenen Unterstand in Faloppio auf die Behandlung warten. Vom
CP ging es nach Navi Richtung Novazzano, einige Dosen konnten wir so am Weg finden. Umwege machten wir nicht gross und mangels anderer Gelegenheit gab es statt einem Mittagslunch nur eine Glas Wein mit Chips und Oliven in der Gegend von Como. Dafür gab es dann zum Nachtessen wieder mal was leckeres aus der Küche von Poiana.
15.05.2022 - Sonntag - RuhetagNach den Strapazen vom Vortag verzichteten wir heute auf eine weitere (geplante) Schlaufe auf dem "La Serra". Wir werden diese GeoArt sicher nochmals besuchen, aber besser vorbereitet mit offline Spoiler-Bilder. So machten wir einen "faulen" Tag mit entspannen, lesen, sonnen und einer Rundfahrt um den See - einige wenige Dosen sollten es dann doch noch sein. In Viverone bekamen wir einen überteuerten Lunch serviert - aber Seeanstoss und die Nähe zu Turin und Biella kosten halt ein bisschen mehr und die vielen Touristen beleben ja das Geschäft. Für einmal nur ganz wenige Funde - dafür Entspannung und Ruhe bei herrlichem Wetter am schönen See.
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