05.03.2026 - CP L'AmpollaAuch heute sollte es wieder ein Regentag werden – Spanien versinkt derzeit regelrecht im Regen. Trotzdem wollten wir den Tag nicht komplett im WoMo verbringen und machten uns auf die Suche nach ein paar Caches. Einige konnten wir tatsächlich noch finden, bevor der Regen schliesslich zu stark wurde.
Also entschieden wir uns, weiter Richtung Meer zu fahren. Unterwegs legten wir noch einen Stopp bei Decathlon ein, denn Poiana brauchte dringend neue Schuhe. Zum Glück wurden sie schnell fündig.
Der erste Campingplatz, den wir ansteuerten, war leider bereits voll belegt. Doch wir hatten Glück und fanden schliesslich einen freien Platz in L'Ampolla. Der Campingplatz dort war tipptopp und genau das Richtige für uns.
Also machten wir es uns im WoMo gemütlich und warten nun erst einmal ab, bis diese Regenphase endlich vorbei ist.
06.03.2026 - CP L'AmpollaRegenpause am Meer
Auch heute Morgen regnete es. Poiana nutzte die Gelegenheit, um auszuschlafen. Am frühen Nachmittag fuhren wir bei einer Regenpause mit unseren Bikes los. Das Meer war stürmisch, und die grossen Wellen schlugen weit über den Gehsteig hinaus.
Den ersten Cache unter der Brücke hatten wir schnell entdeckt. Danach ging es dem Meer entlang weiter zu den Lab-Caches. Auch diese löste Nebbiolo rasch, und als Belohnung durfte Poiana zu den Endkoordinaten gehen – dort entdeckte sie den Pettling in einer Mauer.
Zufrieden machten wir uns anschliessend auf den Weg zum Restaurant. Der Gruss aus der Küche war sehr fein, alles andere eher mittelmässig. Dafür war das Servicepersonal sehr nett.
Zurück beim WoMo blieb noch Zeit für einen Waschgang, damit wir bald wieder herrlich frisch duftende Wäsche haben.
7./8.03.26 - CP L'Ampolla Sonne nach dem Regen – Bike-Abenteuer im Ebro-Delta
Nach dem gestrigen Regentag gab es heute endlich wieder Sonnenschein in Spanien. Das haben wir natürlich sofort ausgenutzt und sind direkt vom Campingplatz mit den Bikes losgefahren.
Zuerst ging es ins wunderschöne Naturschutzgebiet im Ebro-Delta, wo wir den Labcache gelöst haben. Es war eine herrliche Fahrt – auch wenn unsere Velos danach etwas schmutzig waren.
Anschliessend fuhren wir weiter nach Ampolla, um ein paar Dosen zu suchen. Den Cache im tristen und schmutzigen Elektrohäuschen haben wir nach langem Suchen schliesslich aufgegeben.
Danach ging es wieder Richtung Meer. Unterwegs entdeckten wir eine schöne und grosse Kiste. Weiter führte der Weg über eine etwas ruppige Strasse zu einem schwierigen Cache. Wir suchten lange und wollten schon fast aufgeben, da fand Nebbiolo kurz vor dem steilen Abgrund unter dem richtigen Stein tatsächlich das Versteck – mindestens Schwierigkeit 5!
Weiter ging es an dieser Stelle nicht mehr, also versuchten wir einen anderen Weg. Beim steilen Aufstieg liessen jedoch die Batterien von Poianas Bike langsam nach, sodass Nebbiolo etwas nachhelfen musste.
Oben angekommen wurden wir mit einem sehr schönen Cache in einem entzwei gebrochenen Holzbalken belohnt. Die Mühe hatte sich also definitiv gelohnt.
Da der Weg dort oben nicht weiterführte, blieb uns nichts anderes übrig, als den gleichen Weg wieder zurückzufahren. Schliesslich fanden wir den Weg zurück nach Ampolla.
Dort entdeckten wir bald ein Restaurant und feierten den abenteuerlichen Tag mit einem Glas Wein und feinen Tapas. Hinter unserem Tisch sassen zwei Schweizer Globetrotter und haben uns begrüsst. Es wurde eine sehr sympathische und interessante Begegnung.
09.03.2026 - SP Roquetes Heute haben wir den Campingplatz rechtzeitig verlassen. Den Cache im Elektrohäuschen, den wir gestern nicht gefunden hatten, besuchten wir heute noch einmal. Nebbiolo hatte den richtigen Hahnen in der Hand – übrigens auch schon gestern – und diesmal: Bingo! Wir konnten uns ins Logbuch eintragen.
Die weiteren Caches waren sehr fantasievoll gestaltet. Einmal kam der Cache nur mit Hilfe eines Magneten zum Vorschein, ein anderes Mal musste er mit Holzkellen nach oben „jongliert“ werden.
In Tortona legten wir noch einen kurzen Stopp ein, um ein paar Dosen zu besuchen. Auch den virtuellen Cache konnten wir loggen.
Danach ging es weiter zu unserem bekannten Stellplatz in Roquetes. Wir hatten Glück – es gab tatsächlich noch einen freien Platz.
10.03.2026 - WP Perello-MarMit den Bikes, zu Fuss oder doch mit dem WoMo unterwegs – das war heute die grosse Frage. Das Wetter hat uns die Entscheidung schliesslich abgenommen, und so fiel die Wahl auf die zweite Variante.
Die erste Cachereihe entlang des Kanals im Ebro-Gebiet konnten wir problemlos absolvieren und uns überall in die Logbücher eintragen. Teilweise war die Suche in den Steinhaufen allerdings etwas knifflig. Hin und wieder mussten wir sogar aushelfen: Einige Logbücher waren durchnässt oder fehlten ganz, sodass wir sie ersetzen mussten.
Am Nachmittag stiessen wir dann auf einige unglaublich grosse und fantasievoll gestaltete Caches – wirklich beeindruckend. Ein grosses Lob an den Owner für diese tollen Verstecke!
Etwas schade ist allerdings, dass man in der Gegend auch immer wieder fast fertiggestellte Infrastrukturen sieht, die heute einfach brachliegen.
Gegen Abend fuhren wir schliesslich zum Wohnmobil-Stellplatz in Perelló Mar. Dort standen bereits einige andere WoMos – wir waren also nicht die Einzigen, die den Tag hier ausklingen lassen wollten.
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