01.-07.04.2023 - Ablenkung in Malta
Um das gewohnte Umfeld ohne Cinza zu vergessen buchte Nebbiolo kurzerhand einen Trip nach Malta. Der erste und letzte Tag waren vor allem von Warten und Verspätungen geprägt - aber schlussendlich klappte alles. Am Sonntag ging es dann das erste mal richtig los - acht Funde alles zu Fuss mit über 10 km laufen. Am Geburtstag von Poiana besuchten wir acht Caches direkt vom Hotel aus und am Abend konnten wir das Jubiläum in einem Restaurant direkt am Meer feiern - das Essen war gut und die Flasche Wein aus Mazedonien ausgezeichnet. Am Montag mieteten wir ein Auto, aber Nebbiolo musste sich sehr konzentrieren beim Linksverkehr so dass es nur zu einer kleinen Runde im nördlichen Teil der Insel reichte. Aber auch hier liefen wir zeitlich mehr als wir fuhren. Der Dienstag war der "ertragsreichste" und schönste Tag - zuerst mit dem Bus nach Valetta - dann besuchten wir zu Fuss fast alle Dosen und EarthCaches (viel Arbeit fürs Recherchieren) auf der Halbinsel. Am Mittwoch fuhren wir mit dem Bus nach Il Quajjenza wo wir wieder ein längere Wanderung unternahmen - bei einem Gewitter mit Regenschauer fanden wir in einem Torbogen des Fort San Lucian Unterschlupf. Nach dem durchschnittlichen Mittagessen in Birzebbuga gab es dann doch noch einen Mini-Powertrail - so schöne längere Rundgänge mit mehreren Dosen konnte wir leider auf der ganzen Insel nicht finden. Den Donnerstag hatte uns dann die Reisegesellschaft "Volagratis" verdorben - die Heimreise wurde mit Zwischenhalt in Rom umgebucht (Abflug um 7h, also Aufstehen um 4h) - aber dank Intervention konnten wir uns dann doch noch beim vorgesehenen Flug "Einchecken". So blieben uns nach der grossen Aufregung nur noch vier Dosen mit wieder längerem Marsch übrig. Nebbiolo wird die Insel mit durchschnittlichen Caches aber mit viel, viel Laufen in Erinnerung bleiben.
Bilanz: 53 F, 4 DNF, 9
FP (grosszügig vergeben), meist wechselhaftes Wetter mit viel Wind
17.03.2023 - Schmerzhafter Abschied von CinzaAm 15. wurde Cinza nochmals genau untersucht - mit Ultraschall wurde eine Verengung der Harnröhre festgestellt. Um diese "Entzündung" wegzubekommen mussten wir ihr einen Medikamenten-Cocktail verabreichen den sie widerwillig zu sich nahm. Aber das Wasserlösen wurde immer mehr zur Qual für sie, wir mussten ihr mit einer Massage helfen. Die Medikamente brachten keine Besserung und Cinza wollte je länger je weniger Essen und Trinken. Nach Kontakt mit der Tierärztin wurden wir an die "Clinica Veterinaria CMV Varese" verwiesen die wir am Nachmittag auch aufsuchten. Nochmal wurde sie eingehend untersucht und was wir nicht hören wollten traf ein - eine bösartige, unheilbare Gewebeneubildung hatte sich in ihre Blase breit gemacht. Von einer Bestrahlung wurde uns abgeraten, die Erfolgsaussichten wären sehr klein.
Cinza wurde nicht ganz 12 Jahre alt und begleitete uns auf der Suche bei rund 20 000 Caches. Sie war immer und überall dabei - wo sie nicht hin durfte gingen auch wir nicht hin. Mit "wilden" Hunden verstand sie sich meist gut und spielte mit ihnen, aber sonst konnten wir ihr ängstliches Verhalten gegenüber andern Vierbeiner nie richtig ergründen. Gegenüber fremden Menschen war sie eher scheu und liess sich nicht gerne streicheln. Dagegen konnte sie uns unendlich lange den Kopf hinhalten um gestreichelt zu werden.
Cinza, für uns warst du ein toller, liebenswerter Wegbegleiter der uns nun sehr fehlt, aber wir werden dich für immer im Herzen behalten.
Bericht von 2013 auf unserer HP14.03.2023 - Zurück in NovazzanoDer letzte Tag unsrer Geocaching-Tour begann andres als üblich - es gab kein Morgenessen für Poiana im Bett sondern wir nahmen einen Macchiato/Cappuccino und ein Briosch in einer Bar. Da wir bis Albenga dem Meer entlang fuhren bekamen wir noch die Gelegenheit bei unserem Lieblingsproduzenten in Leca Olivenöl einzukaufen. Dann ging es auf der E25/A26 Richtung Schweiz, dabei verliessen wir in Biandrate mal kurz die Autobahn um die drei nahen Caches zu lüften. Der
GC69ER1 war eindrücklich - da der Behälter nur eine "billige" Ersatzdose war, gaben wir keinen
FP . Den nächsten Stopp gab es in Vergiate wo wir uns ein Glas Weisswein und eine Bruschette genehmigten. Nachdem uns der GeoSoly wohlbehalten nach Faloppio zum Unterstand gebracht hat luden wir das nötigste in den PW um und Poiana ging zum Haustierarzt um Cinzas Probleme zu besprechen. Gegend Abend kamen wir dann zu Hause in Novazzano an - die Wohnung war ungeheizt und entsprechend kalt. Leider war der Schluss der Reise eher von Sorgen begleitet ...
Bilanz: 3 F, 0 DNF, 0
FP , kalt und bewölkt
13.03.2023 - Angeln und lange Fahrt
Nochmals ein tolles Erlebnis waren die "Des Suédoises dans le 66" - zuerst das Erkennen der Augen der Schauspieler um das Mystery zu lösen und dann das herunterholen der Dosen mit der Angelrute. Es ging durch einen schöne Pinienwald und Nebbiolo hatte das Velo dabei was sich schnell mal als Hindernis erwies, denn der Untergrund war weich und sandig. Leider war es bewölkt und kalt sogar feuchte Nebelschwaden zogen umher. So entschlossen wir uns die wirklich schöne Gegend zu verlassen und die vielen noch "offenen" Caches für ein anderes mal übrig zu lassen. Italien war das neue Ziel und zwar auf dem schnellsten Weg. So blieben nicht viele Dosen übrig - Nebbiolo hatte auch das Navi nicht vorbereitet und Poiana musste immer in der App nachschauen ob es etwas zu holen gab. Mühsam war die Fahrt auf der A8 um Nizza, der zähflüssige Verkehr verhinderte ein schnelles Vorankommen. Auch in Italien gab es dann eine Baustelle nach der andern so dass wir erst bei Dunkelheit in Andora ankamen. Einen uns passenden
WP fanden wir nicht, dafür eine Takeaway-Pizzeria - so fuhren wir weiter nach Laigueglia wo wir auf Anhieb einen guten
WP fanden und die speziellen Pizzas essen konnten. Unser Feiertag der 13. hatten wir uns anders vorgestellt.
Bilanz: 15 F, 1 DNF
FP , bewölkt, nebelig und kalt
12.03.2023 - Schnellere Heimreise als geplantDie Umstände mit Cinza und der nicht funktionierende Kühlschrank haben uns bewogen nun grössere Schritte Richtung Schweiz zu machen. So besuchten wir noch einige Dosen in Calafell bevor wir die Fahrt nach Frankreich starteten. Auf der Autobahn gab es nicht viel zu holen, aber das störte uns nicht gross denn wir wollten ja auch vorwärts kommen. In Frankreich bevorzugen wir dann wieder die Landstrassen Richtung Leucate, da wollten wir am nächsten Tag unbedingt die Angel-Tour machen. Die Gegend um den "Port Barcares" hat uns sehr gefallen und auch mit dem Finden der Caches hatten wir keine Mühe. Beim Multi
GC791K0 bekamen wir Hilfe von einem Anwohner, das Versteck war in einem privaten Garten. Wir machten noch eine Rekognoszierung für den morgigen Tag und bezogen einen
WP an einem Pinienwald wo uns der
GC78FZZ hinführte.
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