14.-15.12.2018 - Auf der früheren Eisenbahntrasse hin und zurück
Es gab einige Gründe warum es zwei Tage nach Spanien ging - "El Gordo", Bankomaten, Tankstellen und natürlich viele Caches. Unser Hauptziel war die früheren Eisenbahnstrecke von Huelva nach Ayamonte die in einen Radfahrweg umgestaltet wurde. So konnten wir in den zwei Tagen mehr als 100 Dosen finden, obwohl wir den Weg immer hin (mit Vergnügen) und zurück (eher gezwungener Massen) absolvierten. Unser übliches System (Poiana und Cinza startet, Nebbiolo parkiert gegenüber und radelt Poiana entgegen) war zu unsicher, denn riesige Wasserlachen, tiefer Schlamm und Absperrungen verunmöglichte ein Durchkommen auf einer längeren Strecke. Alle Caches waren einfach zu finden und in gutem Zustand- auch wenn die Petlinge teils recht schmutzig waren. Erstaunlicherweise war unterwegs immer etwas Abwechslung vorhanden, sei es bellende Hunde, wegspringende Katzen, magere Pferde, Ziegen, Schafe, Hühner, Hasen, Störche oder verschiedenste Vögel - Cinza hatte immer etwas zu tun. Am Abend sahen wir wie nach einem Querfeldeinrennen aus, schmutzig von oben bis unten.
13.12.2018 - Sagres und vom Winde verwehtNachdem wir in der Nacht zum ersten mal in unserm Urlaub mit den Regen Bekanntschaft machten, hatten wir heute vor mit der zweiten Serie vom "Passeio pela Natureza" unser Konto gegenüber der Nr.1 von Italien Eletab aufzubessern. Auf der Fahrt nach Sagres schüttelte aber bereits ein starker Wind das WoMo, so dass wir mal die Caches um Vila do Bispo besuchten. Schnell aber hatten wir "Schönwetter-Cacher" vom kalten und starken Wind genug und entschieden uns zur Rückkehr. In Luz war das Wetter dann um einiges besser und da ja heute der 13. unser persönlicher Feiertag war, genossen wir am Nachmittag ein scharfes Essen beim Inder - mit einer Flasche Wein. Eigentlich hatten wir noch vor den ersten
WP vom "Grand Old Duque" zu besuchen ... aber wir zogen es vor uns am Strand ein bisschen zu entspannen ...
12.12.2018 - Camper-Bekanntschaft und Multi in Lagos Heute hatte das gesellschaftliche Vorrang, trafen wir doch Camper-Freunde die wir vor drei Jahren in Torrevieja kennen gelernt hatten. Sie wohnen in Frankreich, sind wie wir auch Auslandschweizer - da gibt es in der heutigen Zeit schon viel zu diskutieren. Nach einem Apero auf dem Standplatz ging es in den Hafen zum Essen. Ein sehr gesprächiger Kellner hatte wahrscheinlich die Aufgabe uns von der langen Wartezeit abzulenken ... aber schlussendlich konnten wir uns über das Servierte nicht beklagen. Natürlich konnten wir es nicht lassen und besuchten danach noch einen EarthCache und absolvierten zwei schöne Multis. Beim einzigen Tradi kam aus dem gegenüberliegenden Restaurant eine Dame, die uns das Versteck zeigte ;-)
11.12.2018 - DHL und ungeplantes CachenDa wir ein Paket erwarteten versuchten wir es auf eine Paketstelle in Lagos umzuleiten, damit wir unserm Hobby dem GC nachgehen konnten. Das schien nicht möglich und so machen wir uns mal auf die Suche nach einigen Caches in der Umgebung. Bereits die erste Dose "Atlantik View" erfreute uns, ein wirklich schöner Ausblick aufs Meer. Danach ging es zum Bonus "CacheWalker", die Runde hatten wir bereits 2012 ohne die Bonuszahlen zu notieren absolviert. Dank Internet-Joker kamen wir nun aber doch zu den Zahlen ;-) Noch in der Nähe war ein Multi, auch dort fanden wir das Ziel, ein schöner, kurzer Spaziergang zu einer Mühle.
Während der Wanderung machten wir uns weiter Gedanken was mit unserm Paket wohl geschehen würde und entschlossen und noch den zweiten Pick-Point ob Alvor zu besuchen. Auch das war verlorene Zeit und wir fuhren an den Strand um den "ALVOR TOUR GUIDE" zu erledigen. Aber erst auf dem Weg sahen wir das Attribut "Schwimmen" und waren froh, dass gerade Ebbe war und Nebbiolo dann schlussendlich nur durch ein kleines Flüsschen waten musste. Da der Inhalt nass war legten wir ein neues Röhrchen dazu, das Poiana mit einem gezielten Wurf über das Wasser ermöglichte. Nach einigen weiteren Caches Richtung Portimao besuchten wir auch noch den EC "ARRIBA DA PRAIA DO VAU" und machten uns auf dem Heimweg. Der letzte Besuch halt dem "Ólh ó Passarinho - Birdwatch", der uns über einen Damm in eine von Seen umgebene Landschaft führte. Einmalig diese Wasserspiele mit Ebbe und Flut und die vielfältige Vogelwelt. Zwar zeigte sich zum ersten mal die Sonne selten, dennoch zum Cachen angenehmes und warmes Wetter.
Kurz nachdem wir wieder zu Hause ankamen läutete es an der Tür ... der Kurier der DHL brachte das Paket und trug es sogar in das dritten Stockwerk ...
09.-10.12.2018 - Entspannung und StauseeDer Sonntag ist bei uns üblicherweise ein Ruhetag, an dem wir erholen und entspannen. So waren wir nur zu Fuss unterwegs und suchten zuerst am Strand den Old Duque of Luz, der scheinbar aber oben startet. Das war zu anstrengend, also bevorzugten wir lieber ein Apero am Stand. Nachen einer :-(portugiesischen) Pizza führte uns der Verdauungsspaziergang noch dem Stand entlang zu Mystery und Multi von Luz.
Am Montag war wieder mal eine grössere Runde angesagt - es ging an den Bravura-Staudamm, eine wirklich schöne und abwechslungsreiche Gegend. Da wir die Abzweigung verpassten, landeten wir zuerst bei der FC-Serie die uns schon recht forderte - es ging auf und ab. Danach starteten wir die Bravura-Runde, dieses mal glaubte nebbiolo er könne sein Knie schonen und versuchte es mit dem Klapprad - das war ein Irrtum. Wenigsten fanden wir die Caches problemlos bis ... auf den #5 (Diff=4), bei dem wir zwei Holländerinnen antrafen, die bereits am Suchen waren. Eigentlich dachen wir mit unserer Erfahrung könnten wir den "Anfänger" mit Smartphone mit einem "schnell gefunden" Eindruck machen ... aber auch wir konnten das Ding trotz Hartnäckigkeit und Ausdauer nicht finden.
Auf der Heimfahrt besuchten wir dann noch die Caches die mehr oder weniger am Weg lagen, Poiana kletterte auf einige Hügel und trieb ihren Schrittzähler nach oben. Wieder ein schöner Tag mit vielen Eindrücken und bestem Wetter.
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