16.02.2018 - Hügel, Schweiss und LP
Dieser Ausflug Richtung Manacor hatten wir schon früher zusammen mit Team "Heyke" geplant, durch den Fall ins Wasserloch (3.12.2017) musste die Tour verschoben werden. Nun fühlte sich Nebbiolo genügend fit um die „Berge“ zu erklimmen. Nach dem Einlaufen bei der frühgotischen Kirche "Ermita del Rosario" ging es von Hügel zu Hügel mit einem wunderbaren Blick auf Manacor und die umliegenden Ebenen. Leider waren die schön gemachten Rohre nicht wasserdicht, so das die Logbücher nass waren, dass ein richtiges loggen nicht möglich war. Als Höhepunkt im wahrsten Sinn entpuppte sich der „Sa Roca des Castellet“ der eine grössere Klettereinlage von Nebbiolo erforderte. Danach ging es weiter Richtung erstem LP – den „Es Cor De Jesus“ hatten wir leider vergessen … oder war es wohl ein Freudscher Ver"laufer", denn unsere Kleider waren schon recht vom Schweisse durchnässt und der Energiepegel nicht mehr auf dem höchsten Stand. Den Hinweis im Listing des "Casa del Diablo" hatten wir gelesen, aber dessen Bedeutung erfuhren wir erst als der Weg von einem hermetisch abgeriegelten Tor abrupt gestoppt wurde. Umkehren und den ganzen Weg wieder zurück? Wir fanden links einen Trampelpfad der am Zaun zu einen Loch führte und von dort konnten wir uns durch den Dickicht kreuz und quer von hinten zum LP durchkämpfen. Nach einer Pause zur geistiger und körperlicher Erholung ging es dann ans Besichtigen des romantischen Traumhauses des Teufels. Aber Nebbiolo fühlte sich gar nicht wohl, die Angst der Boden unter den Füssen zu verlieren ist immer im Hinterkopf. Mit Freude konnten wir den Behälter finden und uns auf dem nun angenehmen Weg zum LP "Casa Bellavista" aufmachen. Auch dort erwarte uns eine Abenteuer, dass wir mit Bravur lösen und in ins Logbuch verewigen konnten. Dieser zweigeteilte Tag (Hügel und LP) war für uns die grösste Herausforderung unseres Winterurlaubs auf Mallorca.
15.02.2018 - Santa Ponsa und die luxeriösen Villen
Auf unserer To-do-Liste stand natürlich auch ein Besuch von Santa Ponsa. Wir hatten gelesen, dass hier die exklusivsten und teuersten Läden, sowie die grössten und luxuriösesten Immobilien von Mallorca anzutreffen sind – davon wollten wir uns selbst ein Bild machen. Zuerst suchten wir die zwei gelösten Mystery und erfuhren bei der "Ermita de la Pedra Sagrada" vom grossen Einfluss des König Jaume I. Dieser hatte die Insel 1230 von den Mauren erobert und das Christentum auf die Insel zurück gebracht - die Kathedrale „La Seu“ von Palme entstand als Zeichen seines Sieges. Einen ersten Eindruck der Baukunst bekamen wir beim Treppen-Cache :-(DNF) im Quartier „Rotes Velles“ - aber Mauern oder Zäune verborgen meist den Einblick. Beim anschliessenden Standbummel ging es auch noch am „Deutschen König“ vorbei zum Paten-Cache, wo wir uns in der Nähe in einem Hinterhof ein feines Essen leisteten. Weiter ging es dann bei schönstem Wetter und frühlingshaften Temperaturen zum „Santa Ponsa Top of the Top“ wo es nun wirklich einige Paläste zu bewundern gab. So langsam machten wir uns auf den Heimweg und sammelten noch die Dosen am Weg ein, aber der richtige „Prunk und Pomp“ hatten wir eigentlich nicht gesehen …
14.02.2018 - Die Gruft und 2 mal Diff=4.5Heute war unser erstes Ziel in Palma drei gelöste Mystery’s zu suchen. Auch wenn sie gut versteckt waren, mussten wir nicht lange suchen um die Behälter zu finden. Nebbiolo hat ein gespaltenes Verhältnis um Friedhöfe zu betreten, aber das abtauchen in diese Gruft war eindrücklich und schauderhaft zugleich. Über den Sinn oder Unsinn kann man diskutieren aber auch diesen Cache werden wie sicher nicht so schnell vergessen …
Danach ging es weiter zur "Pipeline-Serie" – diese kuriose Gegend hatten wir ja schon früher besucht. Die Filmdosen konnten wir teilweise nur nach Konsultation der Spoiler-Bilder finden, die Koordinaten waren nicht sehr präzis. Weit mehr Freude bereiteten uns die drei an der Strecke liegenden "Torrent de Sant Magí" die wir alle mit einem Favoritenpunkt belohnten. Zwei davon waren der zweitschwierigsten Stufe (Diff=4.5) zu geordnet - da gibt es Tage da sucht man lange erfolglos, heute brauchte es bei beiden nur wenige Griffe und die gut der Umgebung angepassten Gegenstände entpuppten sich als das gewünschte Objekt. Geocaching macht halt schon mehr Spass wenn man die Dosen findet – als umgekehrt.
13.02.2018 - Cala Mondrago und türkis MeerNach vier langen Tagen ohne Geocaching – das Wetter war nicht gerade einladend dazu - mussten wir nun endlich unser Wohnmobil „GeoSoly“ in die Garage bringen um die quietschenden Keilriemen auszuwechseln. Der nächste „Traller“ fanden wir in Ses Salines … der vermutete jedoch dass es ein Antriebsrad sei und wollte uns nach Manacor zum Citroenhändler schicken. Da uns der Vermieter der Loft eine Werkstatt in Campos empfohlen hatte zogen wir das vor, da wir ja anschliessen einen kurzen GC-Ausflug in den Osten an die Cala Mondrago geplant hatten.
Die Suche führte uns über schöne Pfade an der romantischen Bucht mit türkisblauem Wasser vorbei. Die Temperaturen waren um die Mittagszeit angenehm warm, so dass Poiana zum ersten mal in diesem Winter ihre Füsse im Meer baden konnte. Die drei Caches waren alle in gutem Zustand und konnten sich nicht lange vor uns verstecken. Das auf dem Heimweg eingesammelte Drops-Schächtelchen mit Zetteln drin wäre eigentlich gar nicht erwähnenswert, zeigt aber deutlich den Unterschied zwischen dem hinführen an schöne Orte und Signaltafel-Caches…
08.02.2018 - Höhlen, Kälte und DosensammelnFür den Donnerstag war endlich besseres Wetter angesagt, und als wir am Morgen erwachten zeigte sich wirklich wieder mal die Sonne. Die grauen Wolken hatten sich noch nicht ganz verzogen, aber egal heute wollten wir trotz Kälte wieder mal auf Dosensuche gehen. So fuhren wir in den Osten an die Cala Petita ob Porto Cristo. Meist wählt Nebbiolo den ersten Cache so aus, dass Cinza ein bisschen Bewegung bekommt – aber heute war das fast ein wenig zuviel – nach dem steinigen, glitschigen Weg am Meer entlang mit vielen Regenpfützen war Nebbiolo bereits im "roten" Bereich.
Danach ging es nördlich der Küste entlang bis zur Cala Bona – unterwegs sammelten wir fleissig Dosen ein. Auch die kleinen Höhlen wie "L'Amo en Martí" und "Es Bufador - S'Illot" haben uns sehr beeindruckt. Behälter finden macht uns schon am meisten Freude, aber auch Earth-Cache besuchen wir nach Möglichkeit immer, denn die damit verbunden Informationen und die "Wissenserweiterung" schätzen wir. So wissen wir seit heute einiges mehr über Sandstein und Geomorphologie.
Als wir uns überlegten beim
GC601E3 "nasse Füsse" (Terr=3?) zu bekommen, fing es an zu Regen … und der Cachetag war für uns wieder mal beendet.
... weiterlesen