17.-20.11.2017 - Reise nach Mallorca,FrankreichAm 17.11.2017 starteten wir unseren Winterurlaub nach Mallorca. Das erste Ziel war die Camargue wo wir einige Mystery-Touren vorbereitet hatten. Am ersten Tag nach der Ankunft besuchten wir einige Cache der Serie „Les aventures d'Arsène Lupin“ , die wir teilweise nur mit Schweizer Hilfe lösen konnten. Leider muss man den gleichen Weg wieder zurück … so dass wir nicht zuletzt wegen der Kälte nur einige geloggt haben. Am nächsten Tag stand die „Randonnée entre Amis“ auf dem Programm. Diese entsprach ganz unserem Geschmack – ein schöner Rundgang durch die Natur – und Cinza freute sich über die Freiheit und Hasendüfte …
Am nächsten Morgen hämmerte Regen auf unser Wohnmobil und es war eisig kalt. So entschlossen wir uns nochmals einige „Lupin’s“ zu bergen um Cinza ein bisschen zu beschäftigen, und dann weiter nach Spanien zu fahren. Aber wir hoffen dass im März schön warm ist – dann kommen wir wieder.
09.11.2017 - Rothenburg und Rain - ohne SonnenscheinWieder mal war ein kurzfristiger Ausflug in die Schweiz notwendig um einige Sachen zu klären …
Und wenn ein Ausflug in’s Cacher-Paradies angesagt ist, bereitete nebbiolo eine Tour in der Nähe der Homebase in der Schweiz vor. So löste er im Vorfeld fleissig Mystery - aber so ganz ohne Hilfe ging es nicht – LU z.B. war für ihn unlösbar … und bei anderen „?“ gab es ärgerliche Mehrfachlösungen oder es führt nur eine „falsche“ Lösung zu Ziel. Es scheint, dass einige die Koordinaten nicht selbst errechnen sondern diese vom TJ erhalten ;-)
Zuerst war die Rothenburger Runde angesagt, die wir mit den zwei Multis am Weg verbunden haben. Diese hat uns sehr gut gefallen, unser Bordercollie Cinza erfreute sich ihrer Freiheit und musste erst an die Leine als uns die Jagd-Schilder und den damit verbundenen Geschosslärm Angst einflössten. So konnten wir nicht in Ruhe das „Waldleben“ geniessen und kehrten unverrichteter Dinge wieder zurück. Bei der „Bibliothek“ fanden wir eine ramponierte Lampe und ein Vogelhaus auf dem Kopf und fragten uns ob hier Vandalen oder Geocacher am Werk waren. Das Ende der Runde sollte der „Grisu“ sein … aber trotz strecken und hochheben blieb uns der verborgen – da müssen wir nochmals mit einer Leiter hin ;-)
Das Wetter wollte nicht ganz mitspielen - wir wurden zwar vom Regen verschont, aber dennoch war es feucht und kalt und die Sonne zeigte sich nicht. So entschlossen wir uns noch einige Caches per Auto in der Gegend von Rain zu suchen. In Rain war und das Glück nicht hold, denn nicht einer der vier vorbereiteten Caches konnten wir finden. Beim „Rainstein“ fühlen wir uns gar nicht wohl an einem Privathaus zu hantieren und bei der „Grübuchuchi“ fanden wir den Hinweis hinter der Mauer nicht – habe ich mich da etwa verrechnet? Da wir beim Farbmystery keinen einigermassen trocknen Weg zum Cache fanden hatten wir genug und wollten nicht mehr „Neigungsabreit“ leisten. Auch wenn es schon langsam eindunkelte, wollten wir noch “schnell“ die „Bausteine“ heben, wir fanden die Fortsetzung beim Bänklein problemloser als der Anfang des Rätsels. Wenigstens konnten wir anschliessend die Dosen beim Schaubhaus aufspüren, den "Überblick" vergassen wir - so typisch für den Tag.
Es war ein eindrücklicher kalter Tag, der uns in vielen Belangen in Erinnerung bleiben wird … Poiana und Schirupia wohl wegen der unterkühlen Finger …
28.09.2017 - Schirupia zurück in der Schweiz
Nach drei Wochen Aktivferien im Piemont war die Rückreise von schirupia in die Zentralschweiz angesagt. Da wir beim Besuch der Heimat immer einen Tag fürs Geocaching reservieren, suchte ich einen passenden Rundgang von zirka 10-12 Km mit möglichst vielen Caches. Das Terrain sollte für uns Senioren nicht zu anspruchsvoll sein und eine möglichst kurze Anfahrt wäre wünschenswert. So kam schnell mal die Lucky-7777-Runde von Don Raul zur Auswahl und nach dem Lesen der Beschreibung entschloss ich mich hinter das Lösen der Rätsel zu gehen. Aber schon beim ersten Mystery war einige Fleissarbeit nötig, vielleicht hatte ich auch nicht das richtige Tool gewählt. Aber auch die folgenden Aufgaben kosteten einiges an Anstrengung, Konzentration und Zeit. Auch Google konnte mir nicht immer helfen – so fand ich bei der Persischen Währung „haft“ weder eine Persische noch eine Iranische Flagge. Als Sportbegeisterter war Motorsport und Fussball kein Problem, aber beim Siebenkampf haben meine Berechnungen mit den Bestleistungen einfach kein grünes Licht gebracht. Einige male war ich daran die die Aktion abzubrechen. Aber wie es so ist, der Ergeiz packt einem und man versucht doch wieder ein nächstes … und bei Erfolg noch mal eines.
Einen Tag vor der Abfahrt fehlten aber immer noch einige Lösungen, die sich einfach nicht enträtseln liessen - was nun? OK, man kann ja auch mal einen Freund fragen ;-)
So fuhren wir also gut vorbereitet in Bergolo ab und kassierten im vorbeigehen noch einen Autobahncache. In Mendrisio machten wir eine Mittagspause im Grotto mit „Funghi Porcini“ und „Polenta“ und konnten es natürlich nicht lassen auch noch „schnell“ einige Caches zu suchen. Es wurden jedoch nur zwei, denn für die gut getarnten Verstecke brauchten wir etwas länger Zeit – für den Dritten beim
CP I hatten wir dann zu wenig Geduld weil das WoMo nicht gerade auf dem besten Parkplatz vor dem Eingang der Feuerwehr in der Nähe der Polizei stand - aber wir kommen wieder …
Am Donnerstag, dem geplanten Cacher-Tag fuhren wir morgens um 9 Uhr in Emmenbrücke los und parkierten nach einigen Umwegen das Cachemobil von Schirupia beim Schützen in Unterägeri. Das Wetter zeigte sich von der guten Seite – angenehme Temperatur, leichte Bewölkung mit Sonne zwischendurch – optimal für eine schöne Wanderung.
Die ersten zwei Tradi’s die am Weg liegen, aber nicht zur Route gehören haben wir schnell gefunden. Bereits der erste „Lucky“ Cache erfreute uns - aha - wir mussten uns nicht auf eine 0815 Runde einstellen. Da das Rätsel von Hikiashi einfach war und am Weg zu liegen schien, liessen wir uns auf eine falsche Fährte locken … als keine Brücke über das Flüsschen führte, hiess es halt wieder zurück.
Danach lief alles wie am Schnürchen, wir erfreuten uns von Cache zu Cache über die schönen, raffinierten Verstecke und Behälter aber auch über die abwechslungsreiche Gegend. Einen Fauxpas passierte uns am #7 – nach einiger Suche entdeckten wir einen abgescherten Nylonfaden … für uns war klar, dass der Cache ins Rohr gefallen ist. So entschieden wir uns einen magnetischen Petling aus unserer „Materialtasche“ zu platzieren – wir selber sind immer froh wenn uns andere Geocacher beim Unterhalt unterstützen. Aber, aber – nach Information an den Owner erklärte er mir, dass wir da falsch liegen.
Eigentlich hätte fast jeder Cache einen Favoritenpunkt verdient, besonders erwähnenswert finden wir das Bienenhaus, die 7 und der Stromgriff. Am längst mussten wir beim Bänklein suchen, die Koordinaten und der Hint verwirrten uns ein wenig. Aber das war wahrscheinlich ein Wink mit dem Zaunpfahl – es war Zeit für eine Mittagspause. Erholt und gestärkt zauberte Poiana danach auch diesen hervor und so ging es weiter Bergauf … die Schweisstropfen kamen und die Kleidung musste gelockert werden.
Bei der anschliessenden Abfahrt über Steine und Wurzeln muss ich mit meinem Klapprad (wegen meinem Arthroseknie) höllisch aufpassen um nicht zu stürzen – für die Fussgänger Poiana und Schirupia war das kein Problem. Nun kann die Herausforderung mit dem QR-Code, natürlich mussten wir die Strafrunde laufen. Während nebbiolo am Schloss logische Varianten ausprobierte, „opferten“ sich die zwei Frauen zum Laufen und so war auch diese Aktion erfolgreich.
So kamen wir glücklich, aber doch etwas müde am Bonuscache an, den wir natürlich sofort entdeckten. Fairerweise hat Don Raul auch hier eine Alternative angeboten – wieder übernahmen die Frauen die Laufarbeit. In Ruhe wurde dann im Schützen bei Kaffe und Kuchen gerechnet – die Kopfarbeit ist Sache von nebbiolo. Aber der hatte ein geistiges Tief und multiplizierte die berechneten Buchstabenwerte auf mehr Stellen als das Schloss Hebel hatte, statt sie zu addieren. So blieb der Erfolg beim Ziel leider aus. Zuhause bei Schirupia war der Fehler dann schnell gefunden … die richtige Kombination liegt bereit und wir werden die zwei fehlenden Caches bei der nächsten Gelegenheit nochmals besuchen.
Fazit: Von der Streckenführung her ein wunderbarer Rundgang mit Blick auf den Ägerisee auf abwechslungsreichen Wegen – asphaltierte Strässchen, Naturstrassen und Waldpfade. Die Caches sind sehr gut gewartet, ideenreich, interessant, vielfältig und unterhaltend. Für uns wird dieser Tag in bester Erinnerung bleiben.
Nachtrag: Der #7 war nach Kontrolle von Don Raul wirklich nicht mehr vorhanden - danke für die Log-freigabe.
23.09.2017 - Albenga, Olio di OliveEinmal pro Jahr machen wir einen Ausflug nach Albenga um unseren Vorrat mit dem „besten“ Olivenöl bei Frantoio Marco wieder zu ergänzen. Als Geocacher können wir es natürlich nicht lassen auch einige Caches zu suchen – leider ist das Angebot in der näheren Umgebung nicht sehr gross.
Also hat nebbiolo die zwei Mystery und den MultiCache (mit Fotos gegoogelt) gelöst. Das Mystery mit den Tieren war gar nicht so einfach, denn ein Esel ist kein Pferd wie bei den Comics angegeben ;-)
Vor dem köstlichen Mittagessen direkt am Meer wurden also die zwei Mystery und den Tradi zusammen mit Schirupia besucht und gefunden. Wir waren schon einige male in Albenga, aber die schöne, interessante Innenstadt haben wir zum ersten male richtig kennen gelernt.
Danach machten wir uns auf den steilen Aufstieg zum Monte Rosso und wurden mit einer herrlichen Aussicht – und natürlich mit dem Finden des Caches belohnt. Danach besuchen wir noch zwei Caches auf dem Heimweg … ein schöner Tag, den wir gerne in Erinnerung behalten.
15.09.2017 - Natura & Relax, LiguriaÜber den kleinen Powertrail in unserer „Homezone“ haben wir uns natürlich sehr gefreut. Da bereits andere
FTF -Jäger unterwegs waren, haben wir uns entschlossen den Parcours mit schirupia (während ihres Piemont-Urlaubs) zu absolvieren. Erst seit kurzer Zeit ist sie nun auch mit Handy und C:GEO selbständig unterwegs. Da uns die ENEL einen längeren Stromunterbruch ankündigte, war klar – heute geht’s los. Als wir um ca. 10.30 auf dem angegebenen Parkplatz ankamen stand bereits ein Auto da - nebbiolo meinte spasshaft es könnte wohl ein Geocacher sein ;-)
Leider war das Wetter viel schlechter als die Prognosen – vom dunklen Himmel fielen bereits einige Regentropfen herunter. Glücklicherweise wurden wir jedoch nie richtig verregnet.
Für die 8 km lange Wanderung rechneten wir 2 Stunden und für die Suche nochmals ca. 2 Stunden (pro Cache 5 Minuten, denn nur einer war D>2). Da wir die Caches von nuvolaenebbia bereits kennen, waren wie schon auf einige knifflige Aufgaben vorbereitet und versorgten uns mit Getränken und Proviant.
Die ersten zwei Aufgaben waren schnell erledigt, aber bereits der Dritte bereitete uns Sorgen. Eine Trockenmauer (muro secco) ohne Spoilerbild entspricht nicht unserem Geschmack, zu sehr haben wir Respekt vor dem aufwendigen Handwerk. Nach 20 Minuten Suche entschlossen wir uns die Mauer nicht mehr zu demolieren …
Auch die nächsten zwei Caches waren gar nicht einfach … und als wir beim #6 ankamen sahen wir zwei Personen die Pilze oder Kastanien suchten ;-) Schnell erkannten wir natürlich dass es sich um Geocacher handelt – pittigre und bru61bra. Es gab ein sehr nettes Gespräch und gemeinsam suchten wir nach dem Cache – erfolglos. Da wir zu Fuss unterwegs waren trennen sich unsere Wege, aber wir trafen und immer wieder an – so auch beim #14. Für uns war der Hinweis kurios, denn das würde ja einem „Multicache“ entsprechen. Aber nebbiolo hatte den richtigen Riecher und fand den Nemo auf Anhieb rund 50 Meter von den Koordinaten entfernt.
Nach bald 3 Stunden machten wir beim „La Miniera di Cadibona“ (den wir bereits früher gefunden hatten) eine Mittagspause bei den gedeckten Sitzbänken.
Gestärkt ging es nun weiter am Gestüte vorbei – einige Pferde bekamen auch ein wenig Brot – den Berg hinauf. Von nun an war das Klapprad (welches die Arthrose-Schmerzen von nebbiolo lindern soll) mehr ein Hindernis als eine Hilfe. Der Schwierigkeitsgrad der Cache nahm nicht etwa ab – nein, es brauchte sogar Werkzeug um einen zu bergen. Ab dem #17 wurde der teilweise steile Weg nach unten dann wirklich schlecht, durch das viele Laub waren Steine und Löcher kaum mehr ersichtlich. Auch fehlte trotz einigen Wegpunkten eine klare Wegführung. Mit viel Glück stolperten wir sogar über einen Cache der tief im Laub eingegraben war – sicher nicht der Ort wo er einmal versteckt wurde. Wir haben ihn dann an einem für uns logischen Platz hingelegt.
Den #24 haben wir dann definitiv nicht gefunden, der für uns schwierig zu verstehende Hinweis deutete wieder auf einen „Multicache“ hin, aber diesmal hatten wir keine Ahnung wo suchen. Noch in Gedanken versunken folgten wir dem Weg … natürlich landeten wir dann querfeldein beim #26 und mussten zum #25 zurück. Um ca. 17 Uhr – also nach 6 1/2 Stunden kamen wir wieder am Parkplatz an … mit dem Auto erledigten wir dann noch die zwei Pendenzen die wir dank Hilfe auch noch erledigten.
Fazit: Die Behälter sind sehr schön, abwechslungsreich und mit viel Aufwand und Phantasie kreiert worden.
*** Ein grosses Kompliment an nuvolaenebbia für die grossartige Arbeit ***
Der Weg war anspruchsvoll aber auch für uns Senioren machbar … am Ende waren wir alle recht erschöpft. Die Suche nach den Verstecken war wie erwartet sehr schwierig, nach unserer Erfahrung sind die Wertungen (DIFF) viel zu tief, einige müssten den Wert 4 haben. Da unsere Muttersprache nicht Italienisch ist, haben wir die Hinweise trotz Übersetzung teilweise nicht verstanden. So ist uns die Logik der Caches #14 und #24 auch im Nachhinein ein Geheimnis … sind es nun Multicaches oder nicht.
Der Tag wird uns in guter Erinnerung bleiben - das Positive überwiegt - und die Gespräche mit den neunen Geocaching Freunden pittigre und bru61bra werden hoffentlich bald in Bergolo eine Fortsetzung finden.
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