26.05.2026 - Broglino-Brebbia
Was haben wir gut geschlafen! Nun war es Zeit, die La Serra GeoArt in Angriff zu nehmen. Eine Mountainbike-Fahrt auf der Serra ist ein Erlebnis – sofern Mücken es zulassen. Die Besonderheit dieses Gebiets liegt in seiner geologischen Beschaffenheit. Die Serra, dieser Hügel mit seiner charakteristischen Form, ist glazialen Ursprungs. Es handelt sich um eine grosse, uralte Moräne – die grösste Europas. Sie ist ein Überbleibsel des Balteo-Gletschers, der sich über mehr als 100 Kilometer vom Aostatal bis in die Ebene des Canavese erstreckte. Der Gletscher war einst bis zu 1000 Meter hoch. Die Unebenheiten bekamen wir deutlich zu spüren. Äste und Steine machten das Fahren anspruchsvoll. Auch die Caches hatten es in sich – einige waren zuletzt vor über einem Jahr besucht worden. Sogar das Spoilerbild half teilweise nicht weiter. Trotzdem entdeckten wir die Caches nach langem Suchen und trugen uns ins Logbuch ein.Bei dieser Hitze war es herrlich, sich im Wald aufzuhalten. Müde kehrten wir schliesslich zum Camper zurück und konnten uns noch am kleinen Brunnen erfrischen. Danach ging es mit vielen schönen Erlebnissen nach Hause.
Funde: 25.05.2026 - Broglino Nähe von BiellaUnser Camper-Parkplatz wird gereinigt, deshalb beschlossen wir kurzfristig, wieder einmal eine kleine Reise zu unternehmen. Diesmal ging es Richtung Biella – und zwar gemütlich über die Landstrasse.
Es war sehr warm, trotzdem verliessen wir den angenehm gekühlten Geogiotti immer wieder, um einige Caches zu besuchen. Bereits der erste, beim Kreuz unweit der Kirche, war ein kleines Erlebnis. Der kleine Stein in der Mauer bei der Kirche „Setz dich“ wollte sich einfach nicht zeigen – war er noch da oder bereits weitergeflogen? Auch beim zweiten Cache suchten wir intensiv am Holzzaun, leider ohne Erfolg. Dafür hob Nebbiolo auf dem Parkplatz den Pettling blitzschnell hervor – ganz ohne Wasser. Ebenso entdeckte er die Schraube am Geländer bei der Brücke sofort. Schliesslich erreichten wir den Ausgangspunkt für die morgige Velotour. Nach kurzer Suche fanden wir auch den Parkplatz. Ein wunderbarer Ort mit schöner Aussicht, vielen Bäumen und herrlichen Blumen. Das musste natürlich mit einem Apéro gefeiert werden. Dieser entsprach allerdings nicht ganz unserem Gusto – dafür war er günstig.
Funde: 22.05.2026 - BienoEtwas unruhig war die Nacht, gab es doch bis spät viel Verkehr und bereits um 06.00 Uhr waren die ersten Arbeiter unterwegs. Doch Nebbiolo hatte am frühen Morgen den perfekten Platz gefunden, um den Giro d’Italia zu geniessen. Also richteten wir uns gemütlich ein. Da sich noch einige Caches in der Nähe befanden, ging es schon bald mit den Bikes los. Zuerst führte uns der Weg hinauf zur Kirche. Anfangs inspizierten wir noch die falsche Mauer, doch schliesslich hatten wir den richtigen Blick gefunden. Die Aussicht auf das kleine Dorf war wunderschön, und sogar den Lago Maggiore konnten wir in der Ferne erkennen.
Weiter ging es Richtung Verbania, wo später auch die Profis vorbeifahren würden. Der Veloweg entlang des Flusses war herrlich zu fahren und einfach zum Geniessen. Beim Cache beim alten Wagen suchten wir zuerst gemäss Spoilerbild bei einem Baum – aber wo war er denn? Danach ging es weiter zum Earth-Cache. Natur pur – doch wie hiess nun dieser Baum? Anschliessend fuhren wir zurück zum Kreisverkehr. Dort wartete in einem der vier schönen Steine bereits der nächste Schatz auf uns. Schnell ins Logbuch eingetragen und wieder zurück zu den Bikes. Ein weiterer Cache befand sich in der Nähe des Monuments, versteckt unter einem grossen Stein. Danach ging es zurück hinauf zum Camper, und eine kleine Pausöe tat richtig gut. Leider wurde unser Platz mit der besten Aussicht inzwischen durch ein grosses Werbeplakat etwas beeinträchtigt. Aber was soll’s – geniessen konnten wir es trotzdem. Dann wurde es langsam spannend: Erst kam das E-Bike-Rennen vorbei, danach die bunten Fahrzeuge der Caravane, und schliesslich näherte sich der Giro d’Italia. Einer älteren Frau boten wir einen Stuhl an, worüber sie sich sehr freute. Kurz darauf erschien bereits die sechsköpfige Spitzengruppe mit elf Minuten Vorsprung. Wenig später raste auch das Hauptfeld vorbei – verschwitzt und müde sahen sie aus. Eindrücklich, was diese Fahrer leisten. So ein Event live mitzuerleben, bleibt einfach immer etwas Besonderes. Am Ende packten wir alles wieder zusammen und machten uns auf den Heimweg. Doch ein letzter Cache wartete noch auf uns – einer, den bisher noch niemand besucht hatte. Schnell entdeckt und den kleinen Behälter mit dem Magneten hervorgezaubert.
Das war ein wunderschöner Ausflug.
Funde:
2
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121.05.2026 - Bieno
Alles gepackt und los ging es mit dem Camper Richtung Verbania. Die Fahrt entlang des Lago Maggiore war einfach traumhaft – strahlender Sonnenschein, warme Temperaturen und beste Stimmung. Natürlich durfte auch das Suchen nach ein paar versteckten Dosen nicht fehlen. Hoch oben am Tor, bei der Lampe am See – den hatten wir zuerst unten gesucht – und sogar ein kleines Fussbad war mit dabei. Danach ging es weiter zum ausgesuchten Parkplatz. Zuerst schauten wir noch in der Bar vorbei und fragten höflich nach Erlaubnis – kein Problem. Zwei Panaché später und 12 Euro leichter beschlossen wir, da es noch früh war, weiter Richtung Verbania zu fahren. Dort gestaltete sich die Parkplatzsuche allerdings schwieriger als gedacht. Gegenüber von den Fahrenden fanden wir schliesslich einen Platz. Erst einmal musste ein kurzes Nickerchen her. Nach einigen Diskussionen entschieden wir uns dann doch, noch weiterzufahren, um vielleicht einen noch besseren Platz zu finden. Und tatsächlich – Bingo! Perfekt gelegen, alles passte. Nur der kleine Hinweis, dass der Platz für den Giro benötigt wird, machte uns einen Strich durch die Rechnung. Also ging es schliesslich wieder zurück zu unserem ursprünglich ausgewählten Platz. Zwar noch mit etwas Verkehr vor Ort, aber wir waren sicher: Das wird sich schon beruhigen.
Funde:
8
119.05.2026 - CaravateHeute mussten wir auswärts noch ein paar Sachen erledigen. Da kam die Mail für einen neuen Cache gerade richtig, denn dieser lag nur wenige Kilometer entfernt. Zuerst wurden alle Erledigungen gemacht, danach ging es weiter nach Caravate. Ein Parkplatz war schnell gefunden, doch wohin führte der Weg? Nach ein paar kleinen Umwegen hatten wir schliesslich das Ziel erreicht. Das Final konnte rasch entdeckt werden und wir konnten uns als
FTF eintragen. Anschliessend genossen wir die wunderbare Aussicht in aller Ruhe. Der Bau der heutigen Kirche begann bereits im Jahr 1831. Gegen Ende des Jahrhunderts zeigte sich jedoch, dass das Gebäude den Bedürfnissen der Gläubigen nicht mehr gerecht wurde. Deshalb begann man 1927 mit einer Erweiterung, die schliesslich mit der Weihe der Kirche am 3. Dezember 1931 abgeschlossen wurde. Zufrieden machten wir uns danach wieder auf den Heimweg.
Funde:
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