Nebbiolo+Poiana on Geocaching-Tour
22.05.2026 - Bieno
Etwas unruhig war die Nacht, gab es doch bis spät viel Verkehr und bereits um 06.00 Uhr waren die ersten Arbeiter unterwegs. Doch Nebbiolo hatte am frühen Morgen den perfekten Platz gefunden, um den Giro d’Italia zu geniessen. Also richteten wir uns gemütlich ein. Da sich noch einige Caches in der Nähe befanden, ging es schon bald mit den Bikes los. Zuerst führte uns der Weg hinauf zur Kirche. Anfangs inspizierten wir noch die falsche Mauer, doch schliesslich hatten wir den richtigen Blick gefunden. Die Aussicht auf das kleine Dorf war wunderschön, und sogar den Lago Maggiore konnten wir in der Ferne erkennen.
Weiter ging es Richtung Verbania, wo später auch die Profis vorbeifahren würden. Der Veloweg entlang des Flusses war herrlich zu fahren und einfach zum Geniessen. Beim Cache beim alten Wagen suchten wir zuerst gemäss Spoilerbild bei einem Baum – aber wo war er denn? Danach ging es weiter zum Earth-Cache. Natur pur – doch wie hiess nun dieser Baum? Anschliessend fuhren wir zurück zum Kreisverkehr. Dort wartete in einem der vier schönen Steine bereits der nächste Schatz auf uns. Schnell ins Logbuch eingetragen und wieder zurück zu den Bikes. Ein weiterer Cache befand sich in der Nähe des Monuments, versteckt unter einem grossen Stein. Danach ging es zurück hinauf zum Camper, und eine kleine Pausöe tat richtig gut. Leider wurde unser Platz mit der besten Aussicht inzwischen durch ein grosses Werbeplakat etwas beeinträchtigt. Aber was soll’s – geniessen konnten wir es trotzdem. Dann wurde es langsam spannend: Erst kam das E-Bike-Rennen vorbei, danach die bunten Fahrzeuge der Caravane, und schliesslich näherte sich der Giro d’Italia. Einer älteren Frau boten wir einen Stuhl an, worüber sie sich sehr freute. Kurz darauf erschien bereits die sechsköpfige Spitzengruppe mit elf Minuten Vorsprung. Wenig später raste auch das Hauptfeld vorbei – verschwitzt und müde sahen sie aus. Eindrücklich, was diese Fahrer leisten. So ein Event live mitzuerleben, bleibt einfach immer etwas Besonderes. Am Ende packten wir alles wieder zusammen und machten uns auf den Heimweg. Doch ein letzter Cache wartete noch auf uns – einer, den bisher noch niemand besucht hatte. Schnell entdeckt und den kleinen Behälter mit dem Magneten hervorgezaubert.
Das war ein wunderschöner Ausflug.Funde:
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