Nebbiolo+Poiana on Geocaching-Tour
20.10.2026 - Karthago
Heute stand Karthago auf unserer Wunschliste. Neben vielen interessanten Orten, die wir besuchen wollten, gab es natürlich auch für unser Hobby einiges zu tun. Eigentlich wollten wir mit einem Mietauto losziehen. Das war leider nicht möglich, denn ein Auto konnte man nur zusammen mit einem Chauffeur mieten. Das kam für uns nicht infrage, denn wir wollten möglichst frei und unabhängig unterwegs sein. Also entschieden wir uns für die Bahn – und das klappte wunderbar! erst noch zu einem unglaublichen Preis. Bis zu Hannibal waren allerdings noch einige Schritte nötig. Die Kathedrale war sehr eindrücklich, auch wenn wir sie nur von aussen besichtigen konnten. Hannibal selbst haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen. Dafür konnte Nebbiolo den Lab-Cache erfolgreich abschliessen. Etwas weiter unten wurden wir ebenfalls fündig und konnten uns erfolgreich im Logbuch eintragen. Anschliessend ging es mit dem Taxi weiter ans Meer. Dort genossen wir die Aussicht und das Rauschen der Wellen. Natürlich durfte auch ein EarthCache nicht fehlen, den wir gleich loggen konnten. Doch da war ja noch der Nano im Hafen – wo hatte er sich bloss versteckt? Auch diese kleine Herausforderung gehörte zu unserem Tag. Für die Weiterfahrt zur zweitgrössten Moschee Afrikas waren wir unbedingt auf ein Taxi angewiesen. Zum Glück ergab sich mit einem Safthändler eine lustige Unterhaltung. Er organisierte uns kurzerhand ein Taxi und schon ging die Fahrt weiter. Ganz in der Nähe der Moschee gab es eine Ausgrabungsstätte. In einer der alten Mauern war tatsächlich unser nächster Schatz versteckt. Natürlich liessen wir uns diese Gelegenheit nicht entgehen! Danach ging es zu Fuss weiter, vorbei am Präsidentengebäude bis zu den alten Bädern. Auch hier wartete ein EarthCache auf uns, den Nebbiolo erfolgreich lösen konnte. So kam auch unser Geocaching-Hobby an diesem Tag wieder einmal voll auf seine Kosten. Schliesslich machten wir uns auf den Rückweg zur Bahnstation. Die erste Fahrt war sogar gratis, für die zweite bezahlten wir umgerechnet gerade einmal 20 Rappen. Da kann man wirklich nicht meckern! Zurück in Tunis gönnten wir uns noch einen kleinen Stadtbummel. Nebbiolo und Poiana nutzten die Gelegenheit, um sich mit neuen Schuhen einzudecken. Nach all den Schritten hatten wir uns das wohl verdient! Langsam meldete sich auch der Hunger, und so suchten wir uns etwas zu essen. Mit der Rechnung war Poiana allerdings nicht ganz einverstanden. Aber was soll's – insgesamt war es trotzdem preiswert. Zum süssen Abschluss verwöhnten wir uns noch mit einem feinen Gelati. Ein schöner Tag voller Geschichte, Meer, lustiger Begegnungen und natürlich vieler Geocaching-Erlebnisse ging damit zu Ende.
Funde: