Nebbiolo+Poiana on Geocaching-Tour home

30.05-06.06.2019Eine Woche auf den Azoren
Als nebbiolo die zahlreichen GeoArts auf der Insel Sao Miguel entdeckte war klar, da müssen wir auch mal hin. Im Vorfeld wurden gegen 1000 Mystery gelöst oder organisiert. Am 30.06 ging es dann los, von Mailand (Malpensa) via Porto nach Ponta Delgada. Nach gut 10 Jahren wieder einmal zu fliegen war aufregend, das schöne Wetter und der Blick auf die verschneiten Alpen belohnte den Mut. Auf der Insel angekommen musste natürlich sofort der erste Cache gehoben werden, bevor es mit dem Taxi ins Hotel Marina Atlantico ging. Freundliche Leute und ein grosszügiges Zimmer mit Balkon und schöner Sicht auf den Hafen und das Meer erwarteten uns - der Start war perfekt. Am nächsten Tag ging es nach reichhaltigem Morgenbuffet mit dem organisierten Mietwagen an die Nordküste wo wir uns mit "Geocaching-Einlaufen" ein bisschen aufwärmten. Am Samstag und Sonntag führte die GC-Reise in den Westen wo uns vor allem die Seen (Lagoa) "Verde", "Azul" und "Santiago" beeindruckten. So schön die abwechslungsreiche Landschaft auch war, so anstrengend und aufwendig war die Cachesuche in den teilweise recht steilen Hügel. Die nächsten zwei Tage führte uns unser Weg Richtung Maia am "Lagoa do Fogo" (fast 900 MüM) vorbei zu der riesigen Teeplantage, die wir bestaunten und nach der Degustation auch noch Tee einkauften. Natürlich stand auch in dieses Gegend das Geocaching im Vordergrund, der Ertrag viel aber nicht all zu üppig aus. In den 5 "langen" Tagen (bis 9 Stunden unterwegs) haben wir Total 153 Caches gefunden, das liegt weit unter unserer Erwartung zurück, aber Regen, Nebel, enge und steile Strassen, hügliges Gelände sowie das Geniessen der Urlaubs durchkreuzten unsere hochgesteckten Ziele.
Uns hat Sao Miguel die grösste Azoren-Insel mitten im Atlantik, mit den rund 140.000 Einwohner sehr gut gefallen. Erstaunlich dass in dieser autonomen portugiesischen Region die Versorgung und Infrastruktur so gut funktioniert und dass im Gegensatz zu anderen Inseln die Preise so human sind.
Beim Rückflug hatte nebbiolo für die vierstündige Pause in Lissabon auch einiges vorbereitet ... das fiel aber wortwörtlich ins Wasser, denn nebst dem starken Regen wütete ein richtiger Sturm über der portugiesische Hauptstadt. Dennoch landetet wir mit nur wenig Verspätung nach Mitternacht bei Sternenhimmel in Mailand.
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