Nebbiolo+Poiana on Geocaching-Tour
26.-27.04.2026 - Gavirate
Bei so schönem Wetter mussten wir einfach raus in die Natur – unser Ziel war Gavirate. Am Parkplatz angekommen, begann direkt ein schöner Wanderweg. Abseits des Pfades entdeckten wir ein raffiniert geformtes Holzstück, das sofort unsere Aufmerksamkeit auf sich zog. Weiter ging es zur Ponte Diavolo. Die Legende von der Teufelsbrücke über den Fluss Tinella. Vor vielen Jahren, an einem sehr kalten Spätherbstnachmittag, trieb ein alter Hirte seine Herde am hohen und steilen rechten Ufer des Baches Tinella entlang. Der arme Mann hatte ein kleines Feuer entfacht und sass daneben, um sich die Hände zu wärmen, die von der eisigen Kälte ganz rot geworden waren. Plötzlich hörte er einen dumpfen Aufprall und ein langes Blöken: Ein Schaf war in die Schlucht gestürzt, die sich vor der Öffnung befand, durch die das Wasser des Baches gurgelnd floss. Der Hirte eilte hinunter, erreichte mit grossen Sprüngen und auf allen vieren den Grund des Abhangs, rutschte dabei aus und klammerte sich an Ästen und Schilf fest. Schliesslich stieg er ins Wasser, befreite das im schlammigen Grund gefangene Schaf und legte es sich – wie in der Parabel des Evangeliums – auf die Schultern, um es zu den anderen neunundneunzig zurückzubringen. Schritt für Schritt, immer wieder innehaltend, schaffte er es, den Abhang zu überwinden – schwer atmend und trotz der Kälte verschwitzt. Als er das Schaf schliesslich von den Schultern nahm, entfloh ihm spontan der Ausruf: „Uff, te peset cume ul diavul“ („Du wiegst wie der Teufel!“). Seit jenem Tag wird diese Stelle am Bach Tinella „Teufelsbrücke“ genannt. Er hat das Schaf gefunden – wir den Cache jedoch nicht. Die Höhle wurde lange abgesucht, aber am Ende blieb es bei einem DNF. Weiter ging es zur Kirche Sant’Eusebio. Diesmal hatten wir in der Rondelle den richtigen Blick – und wurden fündig. Zufrieden kehrten wir schliesslich nach Hause zurück.
Funde:
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