Nebbiolo+Poiana on Geocaching-Tour
05.06.2026 - Laveno
Sonnenschein und Geocaching – das passt einfach zusammen. Unser Ziel war diesmal Laveno mit dem Parco delle Torrazze. Der Park wurde nach über 30 Jahren wieder eröffnet und lockte uns mit seiner schönen Lage. Einen Parkplatz zu finden, erwies sich zunächst als schwierig, doch schliesslich fanden wir noch eine freie Lücke.
Den ersten Cache konnten wir schnell ertasten. Anschliessend genossen wir die herrliche Aussicht auf den Lago Maggiore. Auch die Enten kamen nicht zu kurz: Über das trockene Brot als kleines Dessert freuten sie sich sichtlich. Danach ging es weiter zur Festung von Laveno Mombello, die oft auch als „Forte Castello“ bezeichnet wird. Sie gehört zum Befestigungssystem, das das Königreich Italien zwischen dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert zum Schutz seiner Nordgrenzen errichtete. Die Anlage war Teil der sogenannten „Linie Cadorna“, eines ausgedehnten Verteidigungssystems, das einer möglichen Invasion aus dem österreichisch-ungarischen Gebiet während des Ersten Weltkriegs entgegenwirken sollte. Die Festung hinterliess einen sehr eindrücklichen Eindruck. Der dortige Cache hätte allerdings ein etwas besseres Versteck verdient. Anschliessend standen auf der anderen Seite noch zwei weitere Schätze auf dem Programm. Die enge Strasse musste unser Nebbiolo bewältigen – allerdings stellte sich schnell heraus, dass wir nicht auf dem richtigen Weg waren. Also kehrten wir um und fanden die breitere Strasse. Die Mühe wurde mit einer fantastischen Aussicht auf den Lago Maggiore belohnt. Den magnetischen Cache entdeckten wir rasch, während der Cache in der Nähe der Bank besonders einfallsreich versteckt war. Zum Abschluss machten wir noch einen Abstecher zu einem Ort, den wir bereits kannten und immer wieder gerne besuchen: die Eremo di Santa Caterina del Sasso in Leggiuno. Dieser Besuch lohnt sich einfach jedes Mal. Auch das Lab-Rätsel war schnell gelöst.
Mit vielen neuen Eindrücken, schönen Ausblicken und einigen erfolgreichen Cachefunden machten wir uns schliesslich auf den Heimweg.
Funde: