Nebbiolo+Poiana on Geocaching-Tour
19.09.2026 - Sovazza
Wieder einmal hatten wir Lust auf eine schöne Cache-Suche. Also ging es Richtung Orta-See. Auf einem Parkplatz hoch über dem See angekommen, hatte Nebbiolo – wie so oft – wieder den perfekten Parkplatz gefunden. Von hier aus starteten wir unsere Rundtour. Der Alpweg verläuft durch das Agogna-Tal, in der Nähe des Weilers Sovazza in der Gemeinde Armeno. Auf der Rundstrecke erwarteten uns zahlreiche Caches, versteckt in Kastanien- und Birkenwäldern sowie auf den vielen Weiden. Und tatsächlich begegneten uns unterwegs Kühe, Ziegen und Esel. Der Weg führte uns durch und entlang verschiedener Alpen. Einige davon sind noch bewohnt, andere bestehen nur noch aus verlassenen und teilweise verfallenen Gebäuden. Jede Alp ist mit einem kleinen weissen Schild versehen, auf dem ihr Name steht. Wir hatten immer wieder das Gefühl, irgendwo in der Schweiz unterwegs zu sein. Die Landschaft mit den Weiden, Wäldern und Alpen erinnerte uns sehr daran. Es fehlte eigentlich nur noch eine gemütliche Alpwirtschaft, in der man einkehren konnte. Der Weg war durch den Regen der letzten Tage ordentlich aufgeweicht und stellenweise ziemlich matschig. Die meisten Caches konnten wir dank der Spoilerbilder zum Glück schnell entdecken. Ein paar hatten es allerdings in sich und wollten sich nicht so einfach finden lassen. Poiana hatte heute leider nicht die besten Beine. Und so kam es, wie es kommen musste: Beim Bergauffahren war ein kleiner Sturz fast vorprogrammiert. Sowohl Poiana als auch das Bike gingen dabei etwas der „Saft“ aus. Mit ein paar Schmerzen ging es aber zum Glück trotzdem weiter. Unterwegs warteten noch einige Wasserstellen auf uns. Also hiess es: durchfahren! Danach waren nicht nur wir, sondern auch unsere Bikes entsprechend mit einer schönen Schlammschicht verziert. Doch spätestens das vertraute Geräusch der Kuh- und Ziegenglocken sorgte wieder für gute Laune. Diese Geräuschkulisse passte einfach perfekt zu dieser wunderschönen Landschaft. Irgendwann war Poiana dann aber doch froh, als wir endlich wieder am Camper ankamen. Dort gab es erst einmal eine wohlverdiente Pause. Und als wäre das nicht schon schön genug, warteten dort auch noch zwei hübsche Katzen auf uns, die uns neugierig begrüssten. Trotz kleiner Stürze, matschiger Wege und müder Beine war es eine wunderschöne und abwechslungsreiche Runde. Wieder einmal hat sich die Cache-Suche gelohnt – und wir haben eine tolle Ecke entdeckt.Funde: