Nebbiolo+Poiana on Geocaching-Tour
19.10.2026 - Tunis
Wir hatten wieder einmal Lust auf einen Städtebesuch. Unsere Wahl fiel diesmal auf Tunis. Bei etwas trübem Wetter machten wir uns rechtzeitig auf den Weg Richtung Malpensa. Mit dem reservierten Parkplatz klappte wie immer alles bestens. Auch die zügige Fahrt mit dem Shuttlebus verlief perfekt. Doch beim Check-in war es noch nicht so weit. Auf der Anzeigetafel wurde zunächst Gate bzw. Schalter Nr. 18 angezeigt, dann änderte sich die Nummer plötzlich auf 9. Dort angekommen, erfuhren wir, dass es doch wieder die Nummer 18 war. Also zurück! Dort staunten wir nicht schlecht über die lange Menschenschlange. Danach ging es weiter zur Gepäckkontrolle, wo ebenfalls zahlreiche Touristen warteten. Und als wäre das noch nicht genug, stand auch bei der Passkontrolle nochmals Geduld auf dem Programm. Endlich erreichten wir das Gate! Nun sassen wir im Flugzeug und freuten uns, dass es bald losgehen würde. Leider machte uns eine Panne, deren Ursache uns nicht bekannt war, einen Strich durch die Rechnung. Das Warten ging also in die nächste Runde. Inzwischen trafen noch zahlreiche Passagiere ein. Doch dann ging plötzlich alles zügig, und wir konnten endlich starten. Der Flug verlief anschliessend angenehm und problemlos. In Tunis angekommen, durften wir bereits die sommerliche Wärme geniessen. Unser Chauffeur wartete schon auf uns und brachte uns bequem zum Hotel. Das Zimmer gefiel uns gut. Zwar fehlte eine Terrasse, aber mit dem Balkon konnten wir uns durchaus anfreunden. Viel Zeit zum Ausruhen blieb allerdings nicht, denn wir wollten die Medina erkunden. Also marschierten wir los und tauchten schon bald in das bunte Treiben ein. Neben unserer Schatzsuche gab es jede Menge zu entdecken und zu bestaunen. Der Markt war riesig, und auch die vielen Menschen und das lebhafte Treiben waren ein Erlebnis für sich. Nebbiolo hatte die Lab-Caches und die virtuellen Caches bestens im Griff. So konnten wir die Erkundungstour mit unserem Hobby verbinden und dabei immer wieder Neues entdecken. Die Moschee bewunderten wir von aussen. Unterwegs kamen allerdings einige Schritte zusammen, und langsam machten sich die müden Beine bemerkbar. Da meldete sich auch noch der Hunger. Zum Glück fanden wir ein Restaurant, in dem wir uns verwöhnen liessen. Das Essen schmeckte ausgezeichnet, und der Preis war geradezu unglaublich günstig. Nur auf ein Glas Wein mussten wir verzichten. Aber auch mit Mineralwasser liess es sich gut anstossen! Zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken kehrten wir schliesslich ins Hotel zurück. Ein kleiner Wermutstropfen blieb allerdings: Mit der geplanten Automiete für morgen wollte es leider nicht klappen. Nun müssen wir unsere Pläne nochmals überdenken und hoffen, dass uns über Nacht die zündende Idee kommt. Fortsetzung folgt – Tunis hält uns offenbar schon am ersten Tag auf Trab!Funde: