Nebbiolo+Poiana on Geocaching-Tour
21.10.2026 - Tunis, Park Belvedere
Morgen fliegen wir bereits wieder zurück, deshalb wollten wir heute unbedingt noch die Caches im Park Belvedere besuchen. Mit dem Bus klappte das für gerade einmal 20 Cent bestens. Die Haltestelle lag ganz in der Nähe, sodass unser Abenteuer schon bald beginnen konnte. Los ging es bergauf, über Wege, die vom Gewitter des Vortages noch etwas feucht waren. Unterwegs entdeckten wir zum ersten Mal die Früchte der Osage-Orange – für uns eine ganz neue Begegnung! Oben angekommen, wurden wir mit einer schönen Aussicht über Tunis belohnt. Doch wo versteckte sich bloss der Cache auf der Palme? Während wir suchten, bekamen wir Gesellschaft von zwei Hunden. Es sah so aus, als wäre einer der beiden verletzt. Der andere bellte ihn immer wieder an, fast so, als wollte er ihn ermutigen, weiterzugehen. Gerne hätten wir geholfen, doch leider wussten wir nicht, wie wir etwas für die beiden tun konnten. Ein trauriger Moment mitten in unserer Cache-Suche. Der nächste Cache unten am Baum war dann für Nebbiolo schnell gefunden. Weiter ging es auf einem fast dschungelartigen Weg wieder bergab. Dieser Cache hatte es allerdings in sich! Nebbiolo versuchte sein Glück weiter oben, während Poiana unten suchte. Doch wo war das gute Stück nur versteckt? So leicht wollte er sich offenbar nicht finden lassen. Wieder oben an der Strasse angekommen, stand das Taxi fast wie bestellt bereit. Unser nächstes Ziel war der Cache «Bird-Haus». Dem Fahrer mussten wir den Weg zwar etwas mühsam erklären, aber schliesslich klappte auch das und wir kamen am richtigen Ort an. Die Freude war allerdings schnell vorbei: Der Cache war leider defekt. Als Notlösung hinterliessen wir einen Zettel in einem kleinen Plastiksäcklein. Hoffentlich kann sich bald jemand darum kümmern! Danach ging es zurück ins Hotel, wo wir uns erst einmal eine kleine Ruhepause gönnten. Das Mittagessen im Hotel war ausgezeichnet, und wir waren mit dem Essen rundum zufrieden. Später machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch die belebten Strassen von Tunis. Es gab viel zu sehen und zu entdecken, und ein Zwischenstopp für ein leckeres Gelati durfte natürlich auch nicht fehlen. Ein schöner, gemütlicher Ausklang unseres letzten Tages, bevor es morgen wieder nach Hause geht. Auch wenn nicht jeder Cache in perfektem Zustand war und sich manche Verstecke ziemlich hartnäckig zeigten, hatten wir wieder einiges erlebt. Genau das macht Geocaching doch aus: Man weiss nie, was einen unterwegs erwartet!Funde: