03.06.2026 - MombelloHerrlicher Sonnenschein und nicht zu heiss – nach den Gewittern der letzten Tage mussten wir einfach raus und auf Cachesuche gehen.Diesmal stand die Serie „Dedicate a Mombello“ auf dem Programm. Wie in fast jedem Dorf dieser Region gibt es auch in Mombello mehrere Waschplätze. Früher erfüllten sie nicht nur einen praktischen Zweck, sondern waren auch wichtige Treffpunkte, an denen die Frauen des Dorfes Neuigkeiten austauschten, klatschten und Freundschaften pflegten. Die Caches waren schnell entdeckt, einen passenden Parkplatz zu finden erwies sich dagegen als etwas schwieriger. Die kleinen magnetischen Flaschen-Winzlinge waren auf jeden Fall eine witzige Idee. Wieder einmal war es ein schöner Ausflug in die uns unbekannten Dörfer mit ihren engen Gassen und ihrem besonderen Charme. Gut getankt mit frischer Luft und Bewegung ging es anschliessend nach Hause, wo wir den Tag entspannt ausklingen liessen.
Funde: 30.05.2026 - CastronnoBei perfektem Wetter stand heute ein absolutes Muss auf dem Programm: der Mega-Event in Castronno.
Über 1.000 Geocacherinnen und Geocacher wurden erwartet, daher hatten wir grosses Glück, überhaupt noch einen Parkplatz zu ergattern. Die Veranstaltung war äusserst unterhaltsam und bestens organisiert. Besonders viel Spass machte uns der Lab-Cache mit den verschiedenen Teigwaren, die kreativ an einem Baum präsentiert wurden.
Italien hat weit mehr zu bieten als nur hervorragende Küche, Mode und atemberaubende Landschaften. Was viele nicht wissen: Das Land ist auch die Heimat einer riesigen und begeisterten Geocaching-Community!
Für uns stand an diesem Tag jedoch noch ein weiteres Highlight auf dem Programm: das Eishockeyspiel der Schweizer Nationalmannschaft. Vor dem Spiel stärkten wir uns mit einer leckeren Pizza, bevor wir uns nach der Heimkehr gemütlich auf dem Sofa einrichteten.Das Mitfiebern hat sich gelohnt: Die Schweiz gewann souverän mit 6:0 gegen Norwegen. Besser hätte dieser Tag kaum enden können – ein rundum perfekter Tag!
Funde:
1
126.05.2026 - Broglino-Brebbia
Was haben wir gut geschlafen! Nun war es Zeit, die La Serra GeoArt in Angriff zu nehmen. Eine Mountainbike-Fahrt auf der Serra ist ein Erlebnis – sofern Mücken es zulassen. Die Besonderheit dieses Gebiets liegt in seiner geologischen Beschaffenheit. Die Serra, dieser Hügel mit seiner charakteristischen Form, ist glazialen Ursprungs. Es handelt sich um eine grosse, uralte Moräne – die grösste Europas. Sie ist ein Überbleibsel des Balteo-Gletschers, der sich über mehr als 100 Kilometer vom Aostatal bis in die Ebene des Canavese erstreckte. Der Gletscher war einst bis zu 1000 Meter hoch. Die Unebenheiten bekamen wir deutlich zu spüren. Äste und Steine machten das Fahren anspruchsvoll. Auch die Caches hatten es in sich – einige waren zuletzt vor über einem Jahr besucht worden. Sogar das Spoilerbild half teilweise nicht weiter. Trotzdem entdeckten wir die Caches nach langem Suchen und trugen uns ins Logbuch ein.Bei dieser Hitze war es herrlich, sich im Wald aufzuhalten. Müde kehrten wir schliesslich zum Camper zurück und konnten uns noch am kleinen Brunnen erfrischen. Danach ging es mit vielen schönen Erlebnissen nach Hause.
Funde:
4325.05.2026 - Broglino Nähe von Biella
Unser Camper-Parkplatz wird gereinigt, deshalb beschlossen wir kurzfristig, wieder einmal eine kleine Reise zu unternehmen. Diesmal ging es Richtung Biella – und zwar gemütlich über die Landstrasse. Es war sehr warm, trotzdem verliessen wir den angenehm gekühlten Geogiotti immer wieder, um einige Caches zu besuchen. Bereits der erste, beim Kreuz unweit der Kirche, war ein kleines Erlebnis. Der kleine Stein in der Mauer bei der Kirche „Setz dich“ wollte sich einfach nicht zeigen – war er noch da oder bereits weitergeflogen? Auch beim zweiten Cache suchten wir intensiv am Holzzaun, leider ohne Erfolg. Dafür hob Nebbiolo auf dem Parkplatz den Pettling blitzschnell hervor – ganz ohne Wasser. Ebenso entdeckte er die Schraube am Geländer bei der Brücke sofort. Schliesslich erreichten wir den Ausgangspunkt für die morgige Velotour. Nach kurzer Suche fanden wir auch den Parkplatz. Ein wunderbarer Ort mit schöner Aussicht, vielen Bäumen und herrlichen Blumen. Das musste natürlich mit einem Apéro gefeiert werden. Dieser entsprach allerdings nicht ganz unserem Gusto – dafür war er günstig.
Funde:
10
422.05.2026 - Bieno
Etwas unruhig war die Nacht, gab es doch bis spät viel Verkehr und bereits um 06.00 Uhr waren die ersten Arbeiter unterwegs. Doch Nebbiolo hatte am frühen Morgen den perfekten Platz gefunden, um den Giro d’Italia zu geniessen. Also richteten wir uns gemütlich ein. Da sich noch einige Caches in der Nähe befanden, ging es schon bald mit den Bikes los. Zuerst führte uns der Weg hinauf zur Kirche. Anfangs inspizierten wir noch die falsche Mauer, doch schliesslich hatten wir den richtigen Blick gefunden. Die Aussicht auf das kleine Dorf war wunderschön, und sogar den Lago Maggiore konnten wir in der Ferne erkennen. Weiter ging es Richtung Verbania, wo später auch die Profis vorbeifahren würden. Der Veloweg entlang des Flusses war herrlich zu fahren und einfach zum Geniessen. Beim Cache beim alten Wagen suchten wir zuerst gemäss Spoilerbild bei einem Baum – aber wo war er denn? Danach ging es weiter zum Earth-Cache. Natur pur – doch wie hiess nun dieser Baum? Anschliessend fuhren wir zurück zum Kreisverkehr. Dort wartete in einem der vier schönen Steine bereits der nächste Schatz auf uns. Schnell ins Logbuch eingetragen und wieder zurück zu den Bikes. Ein weiterer Cache befand sich in der Nähe des Monuments, versteckt unter einem grossen Stein. Danach ging es zurück hinauf zum Camper, und eine kleine Pausöe tat richtig gut. Leider wurde unser Platz mit der besten Aussicht inzwischen durch ein grosses Werbeplakat etwas beeinträchtigt. Aber was soll’s – geniessen konnten wir es trotzdem. Dann wurde es langsam spannend: Erst kam das E-Bike-Rennen vorbei, danach die bunten Fahrzeuge der Caravane, und schliesslich näherte sich der Giro d’Italia. Einer älteren Frau boten wir einen Stuhl an, worüber sie sich sehr freute. Kurz darauf erschien bereits die sechsköpfige Spitzengruppe mit elf Minuten Vorsprung. Wenig später raste auch das Hauptfeld vorbei – verschwitzt und müde sahen sie aus. Eindrücklich, was diese Fahrer leisten. So ein Event live mitzuerleben, bleibt einfach immer etwas Besonderes. Am Ende packten wir alles wieder zusammen und machten uns auf den Heimweg. Doch ein letzter Cache wartete noch auf uns – einer, den bisher noch niemand besucht hatte. Schnell entdeckt und den kleinen Behälter mit dem Magneten hervorgezaubert.
Das war ein wunderschöner Ausflug.
Funde:
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