24.-25.04.26 - Cellina-Laveno-Mombello
Strahlender Sonnenschein, perfekte Bedingungen für eine Cachetour – besser hätte der Tag kaum starten können. Voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Ziel: Cellina. Schon die Parkplatzsuche versprach ein kleines Abenteuer. Der letzte freie Platz war eng, aber genau richtig für uns. Kaum angekommen, ging es auch schon los – der Wanderweg führte stetig bergauf. Poiana brauchte zwischendurch immer wieder kleine Pausen, doch die gute Stimmung blieb ungebrochen. Oben angekommen begann die eigentliche Herausforderung: die Suche nach dem Cache. Wir wussten, dass die Koordinaten leicht abweichen konnten, also wurde jeder mögliche Ort genau unter die Lupe genommen. Mit jeder Minute wuchs die Spannung – und auch ein wenig die Unsicherheit. Fast hätten wir aufgegeben, doch genau in diesem Moment bewies Nebbiolo den richtigen Blick: Am Steinhaufen entdeckte er schliesslich das Versteck. Der Cache war in einwandfreiem Zustand – die Freude war entsprechend gross. Zufrieden machten wir uns auf den Rückweg zum Auto, bereit für das nächste Ziel: Laveno-Mombello. Schon im Vorfeld war klar, dass die Anfahrt eine Herausforderung werden würde. Die Strasse war schmal und kurvenreich, also überliess Poiana das Steuer vertrauensvoll Nebbiolo. Tatsächlich war es enger als erwartet – und überraschend viel Verkehr. Kein Wunder, schliesslich war Feiertag in Italien. Trotz allem erreichten wir sicher unser Ziel und fanden einen Parkplatz. Von dort aus führte uns der Weg weiter bergauf, entlang eines Kreuzwegs. Der Aufstieg lohnte sich: Oben angekommen bot sich uns ein atemberaubender Blick auf den Lago Maggiore und die umliegende Bergwelt. Ein Moment, der einfach zum Innehalten einlud. Auch der zweite Cache liess nicht lange auf sich warten – diesmal war es Poiana, die ihn entdeckte. Nach einer kurzen Verschnaufpause und dem bewussten Geniessen der Aussicht machten wir uns wieder auf den Rückweg. Mit vielen schönen Eindrücken und einem Gefühl tiefer Zufriedenheit kehrten wir schliesslich nach Brebbia zurück. Ein Tag voller kleiner Abenteuer, beeindruckender Natur und gelungener Funde – genau so, wie eine perfekte Cachetour sein sollte.
Funde:
222.04.2026 - Caravate
Trotz leichtem Regen machten wir uns motiviert auf den Weg zur Schatzsuche rund um Caravate. Die frische Luft und das leise Prasseln des Regens sorgten gleich zu Beginn für eine besondere Stimmung. Der erste Cache liess nicht lange auf sich warten: Am Waldrand, gut versteckt im dichten Efeu, mussten wir schon etwas genauer hinschauen. Doch genau das macht ja den Reiz aus – das Suchen, Entdecken und kleine Erfolgserlebnis. Weiter ging es in Richtung Cittiglio Alto, wo uns ein spannender historischer Ort erwartete. Das alte Waschhaus, errichtet in den Jahren 1945–46 von der Baufirma Poroli Oreste, liegt in der Nähe einer Brücke aus den Jahren 1915–18, die Teil der Cadorna-Linie ist. Besonders schön: Das Gebäude wurde 2010–2011 durch die Gemeinde, lokale Vereine und engagierte Freiwillige im Rahmen der Veranstaltung „Corni e Pecc“ liebevoll renoviert. Natürlich durfte auch hier ein Cache nicht fehlen – raffiniert und magnetisch versteckt, sodass wir wieder ein wenig tüfteln mussten, bevor wir fündig wurden. Inzwischen hatte sich das Wetter komplett gewandelt: Die Sonne kam hervor und begleitete uns auf dem weiteren Weg. Ein perfekter Abschluss für unseren kleinen Ausflug.
Funde:
221.04.2026 - Angera
Auch heute hat uns das Geocache-Fieber wieder gepackt. Zuerst wollten wir unseren Geogiotti auftanken. Laut Internet sollte es eine Tankstelle mit einem Dieselpreis von 1,73 geben – deutlich unter dem Durchschnitt von etwa 2,15. Vor Ort dann die Ernüchterung: geschlossen. Aber ein Versuch war es wert. Anschliessend ging es weiter nach Angera. Bikes bereitgestellt, und schon konnte es losgehen. Unser Ziel war die Oasi della Bruschera am Ufer des Lago Maggiore. Dieses Gebiet ist eines der letzten Beispiele für einen Auwald in der Lombardei und dient zahlreichen Vogelarten als Durchzugs- und Nistplatz. Die Gegend ist wunderschön. Nach einigem Suchen entdeckte Nebbiolo schliesslich den Pettling. Dabei gab es auch eine sympathische Begegnung mit einem Hund und seinem Besitzer – selten sieht man eine so innige Verbindung zwischen Mensch und Tier. Weiter ging es zum nächsten Schatz (5/1.5), der erst kürzlich versteckt worden war. Diesmal bewies Poiana den richtigen Blick und wurde fündig. Zufrieden machten wir uns schliesslich wieder auf den Heimweg – denn es wartete noch einiges, das erledigt werden wollte.
Funde:
220.04.2026 - Angera-Ranco, Annello S. QuiricoHeute führte uns unsere Route über einen wunderschönen Waldweg zwischen den Gemeinden Angera und Ranco – begleitet von perfektem Wetter, das die Tour von Anfang an zu einem Genuss machte. Der Weg selbst war traumhaft, und immer wieder boten sich beeindruckende Ausblicke auf den Lago Maggiore.
Die ersten Caches lagen zwar etwas abseits der Koordinaten, doch dank der Hinweise konnten wir sie schnell finden. Danach wurde es allerdings deutlich anspruchsvoller: Nicht nur das steinige Gelände, sondern auch die zunehmende Steilheit forderten unseren Freedare ordentlich heraus. Selbst Nebbiolos Bike hatte keine Kraft mehr, es jetzt auch heruntergetaktet , sodass wir den letzten Abschnitt nur noch zu Fuss bewältigen konnten. Die Mühe wurde jedoch mehr als belohnt – oben angekommen erwartete uns eine fantastische Aussicht auf den Lago Maggiore. Auch die kleine Kirche war absolut sehenswert, und überraschenderweise hörten wir dort sogar Schweizerdeutsch. Der Multi-Cache bei der Kirche war hervorragend versteckt und sorgte noch einmal für zusätzliche Spannung, bevor es abenteuerlich weiterging. Der Rundweg hatte es in sich: steil, schmal und mit umgestürzten Bäumen – eine echte Herausforderung. Am Ende hatten wir es geschafft und waren wieder sicher oben angekommen. Die anschliessende Abfahrt war dann purer Genuss, auch wenn ein kleiner, eigentlich unnötiger Abstecher perfekt zu unserer Rundtour passte. Müde, aber rundum zufrieden, kehrten wir schliesslich nach Hause zurück.
Funde:
7
117.-18.04.2026 - MombelloDas Wetter war deutlich besser als vorhergesagt – perfektes T-Shirt-Wetter also. Unser erster Stopp führte uns zu einem kleinen Fluss mit einer grossen Röhre. Der Cache dort wurde kürzlich neu gelegt, und obwohl wir schon einmal hier waren, hiess es erst einmal: suchen, suchen, suchen… Wo ist er nur?
Weiter ging es zum TB-Hotel beim schönen Gemüsegarten – ebenfalls unser zweiter Versuch. Diesmal mit Erfolg! Wir konnten nicht nur loggen, sondern sogar einen Geosem platzieren. Danach stand Mombello auf dem Plan. Was für eine wunderbare Wanderung durch den Wald! Früher befand sich hier ein Moorgebiet, das sich inzwischen zurückgebildet hat. Das stetige Vogelgezwitscher begleitete uns auf dem Weg, und selbst die Schlange in der Nähe eines Caches liess uns glücklicherweise in Ruhe. Der nächste Cache wurde bereits zweimal als DNF geloggt – doch Nebbiolo hatte den richtigen Blick und entdeckte den Winzling schliesslich an einem umgefallenen Baum.
Alles in allem: ein rundum gelungener Cache-Tag!
Funde:
4... weiterlesen