13.07.2026 - Mombello
Endlich wieder auf Cachesuche! Die letzten Tage waren für unser Hobby einfach zu heiss. Selbst heute war es trotz des zeitweise bedeckten Himmels noch schwül und drückend. Trotzdem zog es uns endlich wieder hinaus – unser Ziel war Mombelle 2 aus der Serie dedicata a Mombello. Der erste Cache führte uns an einen geschichtsträchtigen Ort. Einer seit Jahrhunderten überlieferten Dorflegende zufolge stand hier einst die „Cà di strii“, das Haus der Hexen. Die Legende entstand, weil aus alten Dokumenten hervorgeht, dass hier im 17. und 18. Jahrhundert eine Frau allein lebte. Vermutlich stellte sie Kräuter und Heilmittel her und wohnte weit entfernt von den anderen Häusern des Dorfes. Wie damals leider oft der Fall war, wurde sie der Hexerei beschuldigt. Schliesslich wurde sie auf dem Vorplatz der Kirche der Heiligen Nazaro und Celso zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Vom ursprünglichen Haus ist heute nichts mehr erhalten; noch vor wenigen Jahrzehnten waren jedoch Teile der Mauern sichtbar. Nach kurzer Suche konnten wir den Cache schliesslich entdecken und uns ins Logbuch eintragen. Auch der 2. wurde schnell entdeckt. Als Belohnung fuhren wir anschliessend nach Ronco am Lago Maggiore, wo wir ein feines Essen genossen. Zufrieden machten wir uns auf den Heimweg, ins angenehm kühle Wohnzimmer, wo wir den Tag entspannt ausklingen liessen.
Funde:
221.06.2026 - Colico-Brebbia
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlich heissen Temperaturen führte uns die Fahrt dem Comersee entlang. Das tiefblaue Wasser, die beeindruckenden Berge und die traumhafte Landschaft sorgten unterwegs immer wieder für schöne Ausblicke. Natürlich durfte auch unser Hobby nicht fehlen. Die meisten Caches liessen sich schnell finden. Beim Cache im grünen Hag mussten wir jedoch feststellen, dass dieser leider nicht mehr vorhanden war. Damit auch die nächsten Suchenden ihren Spass haben können, legten wir einen Ersatz aus. Etwas mehr Geduld erforderte der Winzling am See bei der Leitplanke. Poiana konnte ihn zunächst nicht ertasten, doch mit Unterstützung von Nebbiolo war schliesslich auch dieses Versteck entdeckt. Bingo! Für einen kleinen Schreckmoment sorgte eine Umleitung, die uns plötzlich weit hinauf in die Berge führte. Zahlreiche Haarnadelkurven liessen Zweifel aufkommen, ob wir noch auf dem richtigen Weg waren. Deshalb kehrten wir vorsichtshalber zum Ausgangspunkt zurück. Eine gute Entscheidung, denn von dort aus fanden wir problemlos die richtige Route Richtung Brebbia. Eine wohlverdiente Erfrischung gönnten wir uns anschliessend in unserem bekannten Restaurant. Danach ging es entspannt nach Hause. Dort angekommen, waren wir bei diesen Temperaturen besonders froh über unsere Klimaanlage. Es war eine wunderschöne Reise ins Veltlin mit vielen interessanten Caches, tollen Eindrücken und abwechslungsreichen Erlebnissen. Wieder einmal durften wir eine spannende Etappe unserer Tour de Suisse geniessen.
Funde:
5
620.06.2026 - WP Colico
Schon am frühen Morgen zeigte das Thermometer sommerliche Höchstwerte an. Trotzdem zog es uns erneut Richtung Comersee auf Cachetour. Die ersten Dosen liessen nicht lange auf sich warten. Den ersten 5er hoch oben erspähte Nebbiolo sofort – ein perfekter Start in den Tag. Danach ging es weiter zum Radweg, wo weitere anspruchsvolle 5er auf uns warteten. Beim ersten half selbst das Spoilerbild nicht weiter, wir mussten ihn schliesslich ungeloggt zurücklassen. Der nächste machte es dafür deutlich besser und war schnell entdeckt. Für einen kleinen Schreckmoment sorgte das Herunterholen des Caches. Nach einem Missgeschick war plötzlich nicht mehr klar, wo er gelandet war. Die Suche dauerte zum Glück nicht allzu lange und die Dose konnte wieder eingesammelt werden. Bei der Hitze kam eine kleine Erfrischung gerade recht. Dazu wurden wir von einer ausgesprochen freundlichen Bedienung verwöhnt. Gut gestärkt ging es weiter auf Dosensuche, und bis zum Parkplatz in Colico konnten noch einige Funde ins Logbuch eingetragen werden. Zum Tagesabschluss richteten sich unsere Hoffnungen auf das angekündigte Gewitter. Nicht wegen des Regens, sondern weil es endlich etwas Abkühlung bringen sollte.
Funde:
4
6
719.06.2026 - SP Morbegno b SondrioMit den Bikes stand heute das schmucke Städtchen Morbegno auf dem Programm. Dort wollten wir die Gegend erkunden und nach verborgenen Schätzen suchen. Es wurde eine tolle Tour. Die vorhandenen Caches konnten wir grösstenteils schnell entdecken, nur bei der Brücke mussten wir etwas länger suchen. Leider gab es auch einige DNF – ob diese wohl noch auffindbar sind? Der Lab-Cache stellte uns ebenfalls vor eine kleine Herausforderung, die Nebbiolo jedoch mit Bravour meisterte. Vorbei an den hübschen Läden der Altstadt ging es anschliessend zum Restaurant. Die Wahl hatte sich gelohnt, auch wenn wir etwas länger auf das Essen warten mussten. Dafür wurden wir mit köstlichen Gerichten belohnt. Danach ging es zurück zum SP, wo wir uns etwas ausruhen konnten. Schon bald mussten wir jedoch die Markise einziehen sowie die Velos verladen und abdecken, denn ein Gewitter zog auf. Der Regen tat gut und die willkommene Abkühlung ebenso.
Funde:
1
3
318.06.2026 - SP Morbegno b SondrioVom Parkplatz, auf dem wir übernachtet hatten, ging es morgens mit den Bikes zur Fischer-Cacherunde im Parco della Bosca. Die Runde stellte sich als echte Herausforderung heraus. Viele Caches waren durch dichte Vegetation nur schwer zu entdecken, andere befanden sich in grosser Höhe. Einige konnten wir deshalb nicht einmal zum Loggen herunterholen. Der Park selbst war wunderschön und bot immer wieder die Möglichkeit, sich am Fluss Edda zu erfrischen. Am frühen Nachmittag erreichten wir schliesslich den Stellplatz. Nach einem kurzen Telefonat erhielten wir den Code zum Öffnen des Tores. Nachdem das Wohnmobil eingeparkt war, schwangen wir uns erneut auf die Bikes und fuhren zum Restaurant. Eine kleine Stärkung und eine kühle Erfrischung hatten wir uns nach den Anstrengungen redlich verdient. Zurück am Stellplatz freuten wir uns dann auf ein gemütliches Nickerchen.
Funde:
7... weiterlesen