02.08.2026 - CP BarfleurHeute stand ein ganz besonderer Geocaching-Ausflug auf dem Programm. Unser Ziel war der Power Trail in Sainte-Geneviève mit rund 30 Geocaches entlang einer etwa 10 Kilometer langen Rundstrecke. Die Route führt auf ebenem Gelände durch die reizvolle Landschaft des Val de Saire und vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie der Kirche Sainte-Geneviève, der Kapelle Notre-Dame de Lourdes sowie mehreren alten Herrenhäusern. Wir entschieden uns allerdings gegen das Wandern und erkundeten die Strecke mit unseren Bikes. So radelten wir vorbei an riesigen Lauch- und Kohlfeldern. Die Wege und Strassen waren teilweise ziemlich uneben und sehr staubig, was die Tour zwar etwas anstrengender machte, aber dem Erlebnis keinen Abbruch tat.
Die Geocaches waren allesamt in einem hervorragenden Zustand. Jede Dose war sauber und sorgfältig versteckt – genau so, wie man es sich als Geocacher wünscht. Weniger angenehm waren die Dornenbüsche am Wegrand, die an Händen und Beinen ihre Spuren hinterliessen. Gegen Mittag meldeten sich Hunger und Durst. Eine wohlverdiente Pause kam genau zur richtigen Zeit, und endlich konnte auch der Staub heruntergespült werden. Frisch gestärkt machten wir uns anschliessend an die Lab-Caches, die uns auf interessante Weise die Geschichte der Region näherbrachten. Danach hiess es nochmals: rauf aufs Bike und weiter über die staubigen Wege. Am Ende konnten wir zufrieden Bilanz ziehen – Bingo! Alle Caches erfolgreich geloggt. Damit war die Mission erfüllt, und wir traten die Heimreise zu unserem Camper-Van an. Müde, aber glücklich liessen wir den Tag ausklingen. Jetzt gab es nur noch eines: die Beine hochlegen, entspannen und die vielen schönen Eindrücke dieses gelungenen Geocaching-Tages geniessen.
Funde:
60
101.08.2026 - CP Barfleur 
Heute stand die Tour Gouberville (Boucle) auf dem Programm. Es war eine wunderschöne Route entlang der Küste. Die Caches waren hervorragend versteckt und befanden sich in originellen, wasserdichten Dosen. Dank der präzisen Hints konnten wir sie meist schnell entdecken. Erstaunt hat uns, wie wenige Menschen unterwegs waren. Kilometerlange, schmale Sandstrände – und weit und breit keine Badegäste. So konnten wir die herrliche Küstenlandschaft in aller Ruhe geniessen. Besonders beeindruckt hat uns das Gebiet von Gattemare. Es umfasst verschiedene natürliche Lebensräume, darunter einen 21 Hektar großen Teich sowie ein ausgedehntes Sumpfgebiet mit dichten Schilfgürteln. Der Teich ist ein bedeutender Rast- und Brutplatz für zahlreiche Vogelarten. Auch die Dünen im Norden sind bemerkenswert, denn dort wächst eine artenreiche Flora mit mehreren geschützten Pflanzen. Anschliessend führte uns die Tour durch hübsche Dörfer mit liebevoll angelegten Blumengärten, die zum Verweilen einluden. Am Ende des Tages konnten wir stolze 50 Caches loggen – ein rundum gelungener und erfolgreicher Cachetag. Zum krönenden Abschluss machten wir noch einen Halt in einer Bäckerei. Poiana kehrte mit knusprigen Baguettes und einem köstlichen Dessert zurück – der perfekte Ausklang eines wunderschönen Tages.
Funde:
47
2
131.07.2026 - CP Barfleur
Heute stand die Cachetour mit den Velos rund um Barfleur auf dem Programm. Was für eine wunderschöne Gegend! Der tiefblaue Atlantik, die unberührte Landschaft und die abwechslungsreichen Caches machten den Tag zu einem echten Erlebnis. Die zahlreichen Funde mussten natürlich gefeiert werden. Poiana gönnte sich die besten Muscheln, die sie je gegessen hat, und auch Nebbiolo war mit seinem Essen rundum zufrieden. Das kulinarische Highlight war jedoch das Café Surprise – einfach super lecker! Nach der Stärkung ging es zurück zum Camper, um sich etwas auszuruhen. Doch Poianas Lust aufs Cachesuchen war noch lange nicht gestillt. In der Nähe warteten noch zwei weitere Caches. Da gerade Ebbe war, konnte man das Felsplateau „Les Castelets“ betreten. Dieses beeindruckende Plateau ragt selbst bei Flut noch aus dem Wasser und war früher auch unter dem Namen „Hezoniers“ bekannt.Auch diese beiden Caches konnten wir rasch entdecken. Damit ging ein erlebnisreicher Tag voller schöner Eindrücke, erfolgreicher Funde und kulinarischer Genüsse zu Ende. Nun war es Zeit, den Abend in aller Ruhe beim Camper zu geniessen und die Erlebnisse des Tages Revue passieren zu lassen.
Funde:
2430.07.2026 - SP Le Mans-CP Barfleur
Heute ging es zu unserem nächsten Ziel: Barfleur. Kaum zu glauben – beim Erwachen regnete es tatsächlich. Die Natur freute sich über den lang ersehnten Niederschlag, auch wenn der leichte Regen nur einige Stunden anhielt.Wir entschieden uns, über die Landstrassen zu fahren, damit wir unterwegs noch einige Geocaches besuchen konnten. Alle waren schnell gefunden und selbstverständlich haben wir uns in den Logbüchern verewigt. Die Landschaft war geprägt von riesigen Ebenen mit weiten Getreidefeldern und zahlreichen Kühen. Besonders beeindruckend waren die typischen Häuser mit ihren schrägen Dächern, die das Landschaftsbild wunderbar ergänzten. In Barfleur angekommen, hielt Poiane Ausschau, ob sie vielleicht Kommissar Lagarde entdecken könnte. Leider blieb die Suche erfolglos – aber wir bleiben ja noch ein paar Tage, also besteht weiterhin Hoffnung. Auf dem Campingplatz klappte unsere Reservation reibungslos. Nachdem wir uns gemütlich eingerichtet hatten, konnten wir den restlichen Tag entspannt geniessen. Mit angenehmen Temperaturen um die 23 Grad war das Wetter einfach perfekt. Und heute darf wieder einmal selbst gekocht werden – auch das gehört zum Campingleben dazu.
Funde:
929.07.2026 - SP Le MansBei herrlichem Sonnenschein starteten wir mit unseren Bikes in den Tag. Als erste Tour stand Le Grand Chemin Montois auf unserem Programm. Dieser historische Pilgerweg führt zum berühmten Mont Saint-Michel.Die sogenannten „Miquelots“ waren die Pilger, die sich auf den Weg zum Mont Saint-Michel machten – und diese Pilgerreise gab es sogar schon vor der berühmten Wallfahrt nach Santiago de Compostela im 11. Jahrhundert. Bereits im Jahr 867 findet sich die erste Erwähnung von Pilgern auf den Wegen zum Mont Saint-Michel. Um das Jahr 1000 häufen sich die Berichte, aus denen hervorgeht, dass die Pilger teilweise von weit her anreisten – aus England, Flandern, Bayern oder Italien.
Gegen Mittag wurde es richtig heiss. Da musste unbedingt eine Abkühlung her. In einer gemütlichen Bar wurden wir freundlich bedient und konnten uns mit einem kühlen Getränk erfrischen. Anschliessend ging es weiter auf unserer Tour. Auch das Rätsel von Nebbiolo konnte erfolgreich geloggt werden. Zufrieden, aber müde, kehrten wir am späten Nachmittag zu unserem Stellplatz zurück. Zuerst stillten wir unseren Durst, danach war erst einmal Erholung angesagt. Es war ein wunderschöner, sportlicher Tag mit vielen Eindrücken, spannender Geschichte und herrlichem Wetter.
Funde: ... weiterlesen