07.08.2026 - SP Bretteville-sur-Ay
Auch heute wurden wir wieder mit strahlendem Sonnenschein begrüsst. Das schöne Wetter wurde zur Gewohnheit – beschweren werden wir uns ganz bestimmt nicht. Der Tag begann direkt mit einem besonderen Einsatz für unsere Wunderleiter. Ein 4/5er-Cache in luftiger Höhe war entdeckt worden und wurde von Nebbiolo erfolgreich ins Logbuch eingetragen. Danach führte uns der Weg am Atlantik entlang. Dort wartete eine Lab-Cache-Serie, die schon länger auf unserer Wunschliste stand. Station für Station konnten wir die Aufgaben lösen und am Ende wurden alle richtigen Antworten mit einem erfolgreichen Abschluss belohnt. Die schönste Belohnung war allerdings die fantastische Aussicht auf den Atlantik mit Blick auf die Insel Jersey – bei diesem Panorama blieb man gerne einen Moment länger stehen. Ein Cache in einem Brunnen wollte sich zunächst noch etwas zieren. Es war bereits unser zweiter Besuch, doch diesmal hatte Nebbiolo den entscheidenden Blick nach oben – und schon war das Versteck entdeckt. Kurz darauf bewies er auch an der Kirche erneut sein gutes Auge und fand den nächsten Cache. Während Poiana beim Einkaufen war, machte sich Nebbiolo noch an einen Multi-Cache. Auch dieser konnte erfolgreich gelöst werden. Ganz nebenbei entdeckte er einen Pizza-Automaten. Neugierig wie wir sind, musste der natürlich getestet werden. Unser Fazit: überraschend lecker und definitiv besser als erwartet! Anschliessend ging es gemütlich weiter zu unserem reservierten Stellplatz. Natürlich nicht ohne unterwegs noch den einen oder anderen Cache aus den Büschen zu bergen. Am Stellplatz angekommen, den Zugangscode eingegeben – und schon gehörte der Platz für uns. So endete wieder ein wunderschöner Tag voller erfolgreicher Cachefunde, beeindruckender Ausblicke, kleiner Überraschungen und einer Pizza aus dem Automaten, die uns wohl noch eine Weile in Erinnerung bleiben wird.
Funde: 06.08.2026 - WP Saint-Jean-de-la-Rivière
Heute ging es ab dem perfekten Wohnmobil-Stellplatz auf die andere Seite der Halbinsel Costentin. Das Wetter war wie für uns gemacht – sonnig, teilweise sogar schon etwas kühl. Die Caches entlang der Strecke konnten wir trotz der dichten Brombeersträucher schnell finden. Unser ausgewähltes Ziel, ein thailändisches Restaurant, hatte leider geschlossen. So machten wir uns etwas hungrig weiter auf Dosensuche. Zum Glück fanden wir später doch noch ein geöffnetes Restaurant. Dort wurden wir mit einem leckeren Menü zu fairen Preisen verwöhnt – genau das Richtige nach dem geocachenden Vormittag. Anschliessend stellte sich die Frage: Wo übernachten wir? Unser ursprünglich geplanter Stellplatz war leider bereits ausgebucht. Also blieb nur eine Lösung: den Platz für den nächsten Tag online reservieren. Das Bezahlen erwies sich dabei als überraschend knifflig, doch am Ende hat es schliesslich geklappt. Dann entschieden wir uns, zum Multicache zurückzukehren. Dort fanden wir einen traumhaften Parkplatz mit herrlichem Blick auf das Meer und die Insel Jersey. Den Multi haben wir zwar immer noch nicht gefunden, aber der Übernachtungsplatz war dafür einfach perfekt.
Funde: 05.08.2026 - WP Le Vast
Ab dem Stellplatz ging es nach le Vast. Der ausgesuchte Parkplatz von Nebbiolo war perfekt. Die Bikes abfahrtsbereit gemacht und es ging los zur Route Bois de Boutron. Bei etwas bedeckten Himmel und ein zügiger Wind war eine Jacke anzuziehen sinnvoll. Los ging es, zum Teil auf asphaltierten, dann auf Waldwege, bis zu etwas unebenen schmalen Wege. Es gab sogar ein Teil mit Wasser gefüllten Abschnitte. Die sauber geputzten Velos litten etwas und wir auch. Aber wir hatten es geschafft. Die versteckten Dosen kamen uns sehr bekannt vor. Der Multi in Form eines Wiesel gab eine freudige Überraschung. Vergebens hatten wir Ausschau nach einer Bank, leider keines vorhanden. So machten wir an einem Hang eine kurze Pause. Nach ca. 50 geloggten Caches kehrten wir zum Camper zurück. Da gab es noch um das Dorf eine Runde, auch die absolvierten wir und verewigten uns im Logbuch. Da war sogar noch ein 4er Gelände dabei. Bei der Bäckerei gab es eine Pause und wir genossen die längst ersehnte Softice Pause. Jetzt war es wirklich Zeit für ein Ruhepause im Camper.
Funde:
70
104.08.2026 - SP Saint-Vaast-la-Hougue
Wir verabschiedeten uns von Barfleur und reisten ein Stück weiter südlich. Natürlich durften unterwegs auch ein paar Stopps für unser gemeinsames Hobby nicht fehlen – die Caches waren schnell entdeckt.Dann gab es eine unerwartete Änderung unserer Reiseroute: Wir fanden einen schönen Stellplatz in Saint-Vaast-la-Hougue. Von dort aus machten wir uns mit unseren Velos auf Entdeckungstour.Saint-Vaast-la-Hougue hat uns begeistert: das Meer, die gepflegten Häuser mit ihren farbenfrohen Blumen und die wunderschönen Kirchen. Gleichzeitig erinnern an verschiedenen Orten Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg an die bewegte Geschichte der Region. Auch hier konnten wir die meisten Caches ohne grosse Mühe finden.An diesem besonderen Nebbiolo-Tag wollten wir uns zum Abschluss mit einem feinen Abendessen verwöhnen lassen. Leider kamen wir bei den vielen Restaurants etwas zu spät – die Küchen hatten bereits geschlossen. So blieb uns nur noch eines: zurück zum Campervan. Dort liessen wir den Tag ganz gemütlich mit einem knusprigen Baguette, feinem Käse und einem Glas Weisswein ausklingen. Manchmal sind gerade die einfachen Momente die schönsten.
Funde:
2903.08.2026 - CP Barfleur
Heute war unser letzter Tag in Barfleur. Bevor es morgen auf unserer Reise weitergeht, standen noch ein paar Dinge auf dem Programm. Nebbiolo musste die nächsten Etappen vorbereiten und bei Poiana war Waschtag angesagt. Natürlich durfte auch eine letzte Bikertour durch das hübsche Städtchen nicht fehlen – und ein paar Geocaches wollten wir ebenfalls noch besuchen. Die kleine Cache-Runde war schnell absolviert. Anschliessend lockten noch einige interessante Lab-Caches, die uns bis zum Leuchtturm führten. Danach war es höchste Zeit für ein feines Mittagessen. Mit etwas Glück ergatterten wir den letzten freien Tisch. Der freundliche Service, das leckere Essen und die moderaten Preise machten den Besuch zu einem gelungenen Abschluss unseres Aufenthalts. Zurück auf dem Campingplatz verspürte Poiana noch Lust, den Atlantik ein letztes Mal zu geniessen. Vorbei an den angeschwemmten Algen ging es ins erfrischende Wasser. Anschliessend war es Zeit, die Bikes vom Staub der vergangenen Tage zu befreien und für die Weiterreise vorzubereiten. So klang unser letzter Abend in Barfleur gemütlich aus – mit vielen schönen Erinnerungen an diesen charmanten Ort und der Vorfreude auf das nächste Reiseziel.
Funde:
8... weiterlesen