08.08.2026 - SP Bretteville-sur-Ay
Beim Erwachen öffneten wir das Fenster – und wieder strahlte uns ein wunderschöner, blauer Himmel entgegen. Bevor wir uns auf den Weg zum Karottenmarkt in Créances machten, standen jedoch noch einige Cache-Besuche auf dem Programm, wie der Cassette Audio Anglophone. Heute war es richtig warm. Kein Windhauch sorgte für eine kleine Abkühlung, und so kamen wir bei unseren Cache-Abenteuern ordentlich ins Schwitzen. Die Caches waren zum Glück schnell entdeckt, auch wenn uns die Brombeersträucher zwischendurch ein paar kleine Spuren hinterliessen. Beim 4er Cache ging es hoch hinaus in einen Baum – auch dort konnten wir uns erfolgreich im Logbuch verewigen. Danach ging es endlich zum Karottenmarkt nach Créances. Poiana war allerdings etwas enttäuscht. Dem Namen und Motto entsprechend hatte sie viele Karotten erwartet. Stattdessen stellte sich der Markt vor allem als Trödelmarkt heraus. Trotzdem hatten wir unseren Spass und schlenderten gemütlich über den Markt. Nach einer wohlverdienten Erfrischung gab es zum Dessert noch ein paar weitere Caches. Die Anfahrt führte uns teilweise über etwas unebene, sandbedeckte Strassen, was das Ganze noch ein wenig abenteuerlicher machte. Langsam machte sich die Müdigkeit bemerkbar. So beschlossen wir, für heute genug erlebt zu haben, und kehrten zurück zu unserem Camper. Ein warmer, abwechslungsreicher Tag mit blauem Himmel, Caches und einem etwas anderen Karottenmarkt ging damit zu Ende.
Funde:
3
2607.08.2026 - SP Bretteville-sur-Ay
Auch heute wurden wir wieder mit strahlendem Sonnenschein begrüsst. Das schöne Wetter wurde zur Gewohnheit – beschweren werden wir uns ganz bestimmt nicht. Der Tag begann direkt mit einem besonderen Einsatz für unsere Wunderleiter. Ein 4/5er-Cache in luftiger Höhe war entdeckt worden und wurde von Nebbiolo erfolgreich ins Logbuch eingetragen. Danach führte uns der Weg am Atlantik entlang. Dort wartete eine Lab-Cache-Serie, die schon länger auf unserer Wunschliste stand. Station für Station konnten wir die Aufgaben lösen und am Ende wurden alle richtigen Antworten mit einem erfolgreichen Abschluss belohnt. Die schönste Belohnung war allerdings die fantastische Aussicht auf den Atlantik mit Blick auf die Insel Jersey – bei diesem Panorama blieb man gerne einen Moment länger stehen. Ein Cache in einem Brunnen wollte sich zunächst noch etwas zieren. Es war bereits unser zweiter Besuch, doch diesmal hatte Nebbiolo den entscheidenden Blick nach oben – und schon war das Versteck entdeckt. Kurz darauf bewies er auch an der Kirche erneut sein gutes Auge und fand den nächsten Cache. Während Poiana beim Einkaufen war, machte sich Nebbiolo noch an einen Multi-Cache. Auch dieser konnte erfolgreich gelöst werden. Ganz nebenbei entdeckte er einen Pizza-Automaten. Neugierig wie wir sind, musste der natürlich getestet werden. Unser Fazit: überraschend lecker und definitiv besser als erwartet! Anschliessend ging es gemütlich weiter zu unserem reservierten Stellplatz. Natürlich nicht ohne unterwegs noch den einen oder anderen Cache aus den Büschen zu bergen. Am Stellplatz angekommen, den Zugangscode eingegeben – und schon gehörte der Platz für uns. So endete wieder ein wunderschöner Tag voller erfolgreicher Cachefunde, beeindruckender Ausblicke, kleiner Überraschungen und einer Pizza aus dem Automaten, die uns wohl noch eine Weile in Erinnerung bleiben wird.
Funde: 06.08.2026 - WP Saint-Jean-de-la-Rivière
Heute ging es ab dem perfekten Wohnmobil-Stellplatz auf die andere Seite der Halbinsel Costentin. Das Wetter war wie für uns gemacht – sonnig, teilweise sogar schon etwas kühl. Die Caches entlang der Strecke konnten wir trotz der dichten Brombeersträucher schnell finden. Unser ausgewähltes Ziel, ein thailändisches Restaurant, hatte leider geschlossen. So machten wir uns etwas hungrig weiter auf Dosensuche. Zum Glück fanden wir später doch noch ein geöffnetes Restaurant. Dort wurden wir mit einem leckeren Menü zu fairen Preisen verwöhnt – genau das Richtige nach dem geocachenden Vormittag. Anschliessend stellte sich die Frage: Wo übernachten wir? Unser ursprünglich geplanter Stellplatz war leider bereits ausgebucht. Also blieb nur eine Lösung: den Platz für den nächsten Tag online reservieren. Das Bezahlen erwies sich dabei als überraschend knifflig, doch am Ende hat es schliesslich geklappt. Dann entschieden wir uns, zum Multicache zurückzukehren. Dort fanden wir einen traumhaften Parkplatz mit herrlichem Blick auf das Meer und die Insel Jersey. Die Letterbox haben wir zwar immer noch nicht gefunden, aber der Übernachtungsplatz war dafür einfach perfekt.
Funde: 05.08.2026 - WP Le Vast
Ab dem Stellplatz ging es nach le Vast. Der ausgesuchte Parkplatz von Nebbiolo war perfekt. Die Bikes abfahrtsbereit gemacht und es ging los zur Route Bois de Boutron. Bei etwas bedeckten Himmel und ein zügiger Wind war eine Jacke anzuziehen sinnvoll. Los ging es, zum Teil auf asphaltierten, dann auf Waldwege, bis zu etwas unebenen schmalen Wege. Es gab sogar ein Teil mit Wasser gefüllten Abschnitte. Die sauber geputzten Velos litten etwas und wir auch. Aber wir hatten es geschafft. Die versteckten Dosen kamen uns sehr bekannt vor. Der Multi in Form eines Wiesel gab eine freudige Überraschung. Vergebens hatten wir Ausschau nach einer Bank, leider keines vorhanden. So machten wir an einem Hang eine kurze Pause. Nach ca. 50 geloggten Caches kehrten wir zum Camper zurück. Da gab es noch um das Dorf eine Runde, auch die absolvierten wir und verewigten uns im Logbuch. Da war sogar noch ein 4er Gelände dabei. Bei der Bäckerei gab es eine Pause und wir genossen die längst ersehnte Softice Pause. Jetzt war es wirklich Zeit für ein Ruhepause im Camper.
Funde:
70
104.08.2026 - SP Saint-Vaast-la-Hougue
Wir verabschiedeten uns von Barfleur und reisten ein Stück weiter südlich. Natürlich durften unterwegs auch ein paar Stopps für unser gemeinsames Hobby nicht fehlen – die Caches waren schnell entdeckt.Dann gab es eine unerwartete Änderung unserer Reiseroute: Wir fanden einen schönen Stellplatz in Saint-Vaast-la-Hougue. Von dort aus machten wir uns mit unseren Velos auf Entdeckungstour.Saint-Vaast-la-Hougue hat uns begeistert: das Meer, die gepflegten Häuser mit ihren farbenfrohen Blumen und die wunderschönen Kirchen. Gleichzeitig erinnern an verschiedenen Orten Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg an die bewegte Geschichte der Region. Auch hier konnten wir die meisten Caches ohne grosse Mühe finden.An diesem besonderen Nebbiolo-Tag wollten wir uns zum Abschluss mit einem feinen Abendessen verwöhnen lassen. Leider kamen wir bei den vielen Restaurants etwas zu spät – die Küchen hatten bereits geschlossen. So blieb uns nur noch eines: zurück zum Campervan. Dort liessen wir den Tag ganz gemütlich mit einem knusprigen Baguette, feinem Käse und einem Glas Weisswein ausklingen. Manchmal sind gerade die einfachen Momente die schönsten.
Funde:
29... weiterlesen