10.08.2026 - CP Bretteville sur Ay
Heute stand die Runde „Swedisch“ in Baudreville auf dem Programm. Baudreville liegt mitten auf dem Land und ist eine kleine, ruhige Gemeinde – gerade einmal etwa 4 Kilometer vom Meer entfernt. Die Gegend gehört zum Regionalen Naturpark „Marais du Cotentin et du Bessin“ und liegt einige Kilometer von unserem Campingplatz entfernt.Unterwegs wartete noch ein 4er-Schwierigkeitsgrad auf uns. Wir suchten, tasteten sogar die Statuen ab – aber leider ohne Erfolg. Manchmal will es einfach nicht sein. Am eigentlichen Ziel angekommen, stellte sich heraus, dass Nebbiolo das passende Werkzeug dabei hatte. Und siehe da: Der Erfolg stellte sich gleich beim ersten und auch beim zweiten Versuch ein. Doch dann kam die nächste Überraschung: Poiana schaute sich das Hinterrad am Bike an – und oh Schreck! Die Luft war raus. Zum Glück hatte Nebbiolo eine Velopumpe dabei und konnte zumindest wieder etwas Luft in den Reifen bringen. Damit war allerdings klar, dass wir die schöne Runde leider abbrechen und zurück zum Campingplatz fahren mussten. Schade, denn eigentlich hatten wir noch einiges vor. Kurz vor dem Ziel legten wir noch einen Stopp bei einem Restaurant ein. Der Ärger über den unfreiwilligen Abbruch musste schliesslich mit einem Panaché heruntergespült werden. Und kaum sassen wir da, meldete sich auch noch der Hunger. Das Essen war fein und tat richtig gut. Danach ging es zurück zum Camper. Dort konnten wir uns erst einmal ausruhen und uns von unserem kleinen Ärgernis erholen. Nicht jede Tour läuft wie geplant – aber auch solche Erlebnisse gehören zu unseren Reisen dazu. Und am Ende bleibt trotzdem ein schöner Tag in Erinnerung.
Funde: 09.08.2026 - CP Bretteville sur AyHeute Morgen haben wir wieder alles eingepackt – und dann der Schreck: Poianas Bike hatte keine Luft mehr!
Wir verliessen den SP und fuhren zum Campingplatz. Die grosse Frage: Gibt es noch einen Platz für uns? Glück gehabt! Wir konnten sogar gleich für zwei Tage reservieren. Tipptopp, der Platz gefällt uns sehr gut. Also wieder alles auspacken und einrichten. Zum Glück hatte Nebbiolo das Wundermittel dabei und konnte damit Poianas Velo schnell flicken. So stand unserer nächsten Cache-Tour nichts mehr im Weg. Los ging es durch die wunderschöne Landschaft dem Atlantik entlang. Es war Ebbe und überall waren fleissige Muschel-, Schnecken- und Krabbensucher unterwegs. Eifrig wurde gesammelt, was das Meer auf dem trockenen Meeresboden zurückgelassen hatte. Auch wir waren auf der Suche – allerdings nach Caches.Einige waren in grossen Dosen gut versteckt in den Büschen. Wir hatten Glück und konnten sie tatsächlich entdecken. Besonders beeindruckend war der Earthcache mit dem Wasser mitten im Ebbegebiet. Ein faszinierender Ort, und einmal mehr staunten wir über die Natur und die Landschaft hier am Atlantik. Danach ging es bergauf zur amerikanischen Fahne, einem Zeichen aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Aufstieg hatte sich definitiv gelohnt: Die Aussicht von dort oben war einfach sensationell! Der dazugehörige Cache schien allerdings verschwunden zu sein. Damit das Spiel weitergehen kann, hinterliessen wir kurzerhand einen Ersatz. Wieder zurück im Dorf gab es noch einige weitere Caches zu entdecken. Danach ging es zurück zum Campingplatz. Nach diesem abwechslungsreichen Tag waren wir froh, die Füsse hochlegen und uns etwas ausruhen zu können. Ein Tag mit plattem Reifen, viel Natur, Ebbe, Geschichte und natürlich ganz vielen Caches – genau so mögen wir es!
Funde: 08.08.2026 - SP Bretteville-sur-Ay
Beim Erwachen öffneten wir das Fenster – und wieder strahlte uns ein wunderschöner, blauer Himmel entgegen. Bevor wir uns auf den Weg zum Karottenmarkt in Créances machten, standen jedoch noch einige Cache-Besuche auf dem Programm, wie der Cassette Audio Anglophone. Heute war es richtig warm. Kein Windhauch sorgte für eine kleine Abkühlung, und so kamen wir bei unseren Cache-Abenteuern ordentlich ins Schwitzen. Die Caches waren zum Glück schnell entdeckt, auch wenn uns die Brombeersträucher zwischendurch ein paar kleine Spuren hinterliessen. Beim 4er Cache ging es hoch hinaus in einen Baum – auch dort konnten wir uns erfolgreich im Logbuch verewigen. Danach ging es endlich zum Karottenmarkt nach Créances. Poiana war allerdings etwas enttäuscht. Dem Namen und Motto entsprechend hatte sie viele Karotten erwartet. Stattdessen stellte sich der Markt vor allem als Trödelmarkt heraus. Trotzdem hatten wir unseren Spass und schlenderten gemütlich über den Markt. Nach einer wohlverdienten Erfrischung gab es zum Dessert noch ein paar weitere Caches. Die Anfahrt führte uns teilweise über etwas unebene, sandbedeckte Strassen, was das Ganze noch ein wenig abenteuerlicher machte. Langsam machte sich die Müdigkeit bemerkbar. So beschlossen wir, für heute genug erlebt zu haben, und kehrten zurück zu unserem Camper. Ein warmer, abwechslungsreicher Tag mit blauem Himmel, Caches und einem etwas anderen Karottenmarkt ging damit zu Ende.
Funde:
3
2607.08.2026 - SP Bretteville-sur-Ay
Auch heute wurden wir wieder mit strahlendem Sonnenschein begrüsst. Das schöne Wetter wurde zur Gewohnheit – beschweren werden wir uns ganz bestimmt nicht. Der Tag begann direkt mit einem besonderen Einsatz für unsere Wunderleiter. Ein 4/5er-Cache in luftiger Höhe war entdeckt worden und wurde von Nebbiolo erfolgreich ins Logbuch eingetragen. Danach führte uns der Weg am Atlantik entlang. Dort wartete eine Lab-Cache-Serie, die schon länger auf unserer Wunschliste stand. Station für Station konnten wir die Aufgaben lösen und am Ende wurden alle richtigen Antworten mit einem erfolgreichen Abschluss belohnt. Die schönste Belohnung war allerdings die fantastische Aussicht auf den Atlantik mit Blick auf die Insel Jersey – bei diesem Panorama blieb man gerne einen Moment länger stehen. Ein Cache in einem Brunnen wollte sich zunächst noch etwas zieren. Es war bereits unser zweiter Besuch, doch diesmal hatte Nebbiolo den entscheidenden Blick nach oben – und schon war das Versteck entdeckt. Kurz darauf bewies er auch an der Kirche erneut sein gutes Auge und fand den nächsten Cache. Während Poiana beim Einkaufen war, machte sich Nebbiolo noch an einen Multi-Cache. Auch dieser konnte erfolgreich gelöst werden. Ganz nebenbei entdeckte er einen Pizza-Automaten. Neugierig wie wir sind, musste der natürlich getestet werden. Unser Fazit: überraschend lecker und definitiv besser als erwartet! Anschliessend ging es gemütlich weiter zu unserem reservierten Stellplatz. Natürlich nicht ohne unterwegs noch den einen oder anderen Cache aus den Büschen zu bergen. Am Stellplatz angekommen, den Zugangscode eingegeben – und schon gehörte der Platz für uns. So endete wieder ein wunderschöner Tag voller erfolgreicher Cachefunde, beeindruckender Ausblicke, kleiner Überraschungen und einer Pizza aus dem Automaten, die uns wohl noch eine Weile in Erinnerung bleiben wird.
Funde: 06.08.2026 - WP Saint-Jean-de-la-Rivière
Heute ging es ab dem perfekten Wohnmobil-Stellplatz auf die andere Seite der Halbinsel Costentin. Das Wetter war wie für uns gemacht – sonnig, teilweise sogar schon etwas kühl. Die Caches entlang der Strecke konnten wir trotz der dichten Brombeersträucher schnell finden. Unser ausgewähltes Ziel, ein thailändisches Restaurant, hatte leider geschlossen. So machten wir uns etwas hungrig weiter auf Dosensuche. Zum Glück fanden wir später doch noch ein geöffnetes Restaurant. Dort wurden wir mit einem leckeren Menü zu fairen Preisen verwöhnt – genau das Richtige nach dem geocachenden Vormittag. Anschliessend stellte sich die Frage: Wo übernachten wir? Unser ursprünglich geplanter Stellplatz war leider bereits ausgebucht. Also blieb nur eine Lösung: den Platz für den nächsten Tag online reservieren. Das Bezahlen erwies sich dabei als überraschend knifflig, doch am Ende hat es schliesslich geklappt. Dann entschieden wir uns, zum Multicache zurückzukehren. Dort fanden wir einen traumhaften Parkplatz mit herrlichem Blick auf das Meer und die Insel Jersey. Die Letterbox haben wir zwar immer noch nicht gefunden, aber der Übernachtungsplatz war dafür einfach perfekt.
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