13.08.2026 - SP Ardevon
Heute war der Mont Saint-Michel unser Ziel. Da wir mit einem riesigen Touristenstrom rechneten, entschlossen wir uns, früh aufzustehen. Eine gute Entscheidung, wie sich später herausstellte. Mit dem Shuttle ging es hinüber zum Kloster. Dort machten wir uns natürlich auch auf die Suche nach den Koordinaten unserer EarthCaches. Der Mont Saint-Michel ist wirklich beeindruckend: „Wunder des Westens“ – der Mont Saint-Michel erhebt sich im Herzen einer riesigen Bucht, die von den stärksten Gezeiten Europas geprägt ist. Ein wirklich eindrücklicher Besuch! Zurück auf dem Festland gönnten wir uns zuerst eine kleine Erfrischung, bevor es wieder auf die Suche nach weiteren Schätzen ging. Schliesslich war heute der 13. und wir wollten uns ein feines Essen gönnen.„Asiatisch geht immer“, dachten wir. Bei den Frühlingsrollen waren wir allerdings schnell anderer Meinung – die trafen leider nicht unseren Geschmack. Poianas Curry hingegen war richtig fein, während Nebbiolos Menü eher enttäuschend ausfiel. Auf dem Weg zurück zu unserem Camper besuchten wir noch einige interessante Caches. So ging ein langer und anstrengender, aber wunderschöner Tag langsam zu Ende. Der Mont Saint-Michel war auf jeden Fall ein ganz besonderes Erlebnis!
Funde: 12.08.2026 - SP Ardevon, nahe am Kloster Saint Michel
Heute war es schon beim Erwachen heiss – und dazu hatte Poiana auch noch keine Luft im Bike. Der Tag hätte definitiv besser beginnen können! Also musste zuerst eine Werkstatt gefunden werden. Die erste und auch die zweite Werkstatt wollten oder konnten sich leider nicht die Zeit für eine Reparatur nehmen. Doch Nebbiolo gab nicht auf und fand eine andere Werkstatt. Poiana hatte bei der Hitze offenbar schon etwas heiss im Hirn, denn mit dem Navi wurde kurzerhand eine Werkstatt mitten in Mailand angepeilt. Nebbiolo kam das Ganze etwas verdächtig vor und nahm zum Glück die nötige Korrektur vor. Und siehe da: Plötzlich waren es nur noch fünf Minuten bis zur richtigen Werkstatt! Unser Glück hatte uns also doch nicht verlassen. Der nette Mann in der Werkstatt war sofort bereit, Poianas Bike zu reparieren. Nach einer guten halben Stunde war alles erledigt und das Bike wieder startklar. Was für eine Erleichterung! Nun ging es weiter zum Stellplatz nach Ardevon, in der Nähe des Klosters Mont-Saint-Michel. Dort hatten wir sogar noch Glück und bekamen einen Platz für unseren Camper Trotz der unglaublichen Hitze schwangen wir uns auf die Velos und machten uns auf den Weg. Heute trafen wir sogar auf ein paar besonders handwerklich geschickte Caches – darüber haben wir uns natürlich sehr gefreut. Die Touristenansammlung rund vor dem Kloster war allerdings enorm. Bevor wir uns wieder auf den Rückweg machten, gönnten wir uns noch ein kühles Getränk. Das tat bei diesen Temperaturen richtig gut! Auf der Rückfahrt warteten noch ein paar Lab-Caches auf uns, die wir erfolgreich lösen konnten. Danach ging es zurück zum Camper. Inzwischen hatte sich dieser allerdings ordentlich aufgeheizt: Über 40 Grad zeigte das Thermometer an! Wir hofften nun für einmal auf eine kühle Brise und vielleicht sogar auf einen bedeckten Himmel. Heute Abend soll es schliesslich eine Sonnenfinsternis geben – vielleicht bringt die ja ein bisschen Abkühlung. Wir werden sehen …
Funde: 11.08.2026 - SP GranvilleAb dem
CP ging es Richtung Granville. Ein Ziel war der Spezialspray für Poiana’s Bike. Unterwegs gab es noch einen 4/5er-Cache. Das notwendige Werkzeug wurde ausgepackt und juhuu – hoch oben konnten wir uns ins Logbuch eintragen. Danach gab es noch einige weitere Caches, die wir schnell entdeckt haben. Bei einem führte uns die Suche zu einem Picknicktisch, an dem ein paar junge Männer sassen. Und genau dort befand sich der Cache! Mit einer mutigen Erklärung an die Jungs konnten wir uns schliesslich ins Logbuch eintragen.In Granville angekommen, fuhren wir zuerst zum SP. Nebbiolo war ziemlich überrascht: Es gab tatsächlich noch einen freien Platz! Mit den Velos ging es anschliessend quer durch die Stadt. Im Decathlon angekommen, fanden wir den gesuchten Spray und kauften gleich zwei davon. Sofort ausprobiert – und siehe da: Es hat geklappt! Poiana kann wieder ganz in Ruhe weiterfahren. Natürlich besuchten wir in Granville noch einige weitere Caches. Besonders gut gefallen hat uns derjenige am Brunnen. Nun war es aber Zeit, unseren Durst und Hunger zu stillen. Nebbiolo entdeckte direkt eine funky Bar, die genau das Richtige für uns war. Das Essen war sehr gut und auch unseren Durst konnten wir bestens löschen. Auf dem Rückweg zum Camper gab es noch ein paar Lab Caches. Bei einer Lösung konnten uns selbst Einheimische nicht weiterhelfen – das macht dann natürlich etwas weniger Spass. Müde, aber zufrieden kehrten wir schliesslich zum Camper zurück. Ein abwechslungsreicher Tag mit vielen Caches, einer erfolgreichen Fahrrad-Reparatur und einem gemütlichen Abschluss in Granville ging zu Ende.
Funde: 10.08.2026 - CP Bretteville sur Ay
Heute stand die Runde „Swedisch“ in Baudreville auf dem Programm. Baudreville liegt mitten auf dem Land und ist eine kleine, ruhige Gemeinde – gerade einmal etwa 4 Kilometer vom Meer entfernt. Die Gegend gehört zum Regionalen Naturpark „Marais du Cotentin et du Bessin“ und liegt einige Kilometer von unserem Campingplatz entfernt.Unterwegs wartete noch ein 4er-Schwierigkeitsgrad auf uns. Wir suchten, tasteten sogar die Statuen ab – aber leider ohne Erfolg. Manchmal will es einfach nicht sein. Am eigentlichen Ziel angekommen, stellte sich heraus, dass Nebbiolo das passende Werkzeug dabei hatte. Und siehe da: Der Erfolg stellte sich gleich beim ersten und auch beim zweiten Versuch ein. Doch dann kam die nächste Überraschung: Poiana schaute sich das Hinterrad am Bike an – und oh Schreck! Die Luft war raus. Zum Glück hatte Nebbiolo eine Velopumpe dabei und konnte zumindest wieder etwas Luft in den Reifen bringen. Damit war allerdings klar, dass wir die schöne Runde leider abbrechen und zurück zum Campingplatz fahren mussten. Schade, denn eigentlich hatten wir noch einiges vor. Kurz vor dem Ziel legten wir noch einen Stopp bei einem Restaurant ein. Der Ärger über den unfreiwilligen Abbruch musste schliesslich mit einem Panaché heruntergespült werden. Und kaum sassen wir da, meldete sich auch noch der Hunger. Das Essen war fein und tat richtig gut. Danach ging es zurück zum Camper. Dort konnten wir uns erst einmal ausruhen und uns von unserem kleinen Ärgernis erholen. Nicht jede Tour läuft wie geplant – aber auch solche Erlebnisse gehören zu unseren Reisen dazu. Und am Ende bleibt trotzdem ein schöner Tag in Erinnerung.
Funde: 09.08.2026 - CP Bretteville sur AyHeute Morgen haben wir wieder alles eingepackt – und dann der Schreck: Poianas Bike hatte keine Luft mehr!
Wir verliessen den SP und fuhren zum Campingplatz. Die grosse Frage: Gibt es noch einen Platz für uns? Glück gehabt! Wir konnten sogar gleich für zwei Tage reservieren. Tipptopp, der Platz gefällt uns sehr gut. Also wieder alles auspacken und einrichten. Zum Glück hatte Nebbiolo das Wundermittel dabei und konnte damit Poianas Velo schnell flicken. So stand unserer nächsten Cache-Tour nichts mehr im Weg. Los ging es durch die wunderschöne Landschaft dem Atlantik entlang. Es war Ebbe und überall waren fleissige Muschel-, Schnecken- und Krabbensucher unterwegs. Eifrig wurde gesammelt, was das Meer auf dem trockenen Meeresboden zurückgelassen hatte. Auch wir waren auf der Suche – allerdings nach Caches.Einige waren in grossen Dosen gut versteckt in den Büschen. Wir hatten Glück und konnten sie tatsächlich entdecken. Besonders beeindruckend war der Earthcache mit dem Wasser mitten im Ebbegebiet. Ein faszinierender Ort, und einmal mehr staunten wir über die Natur und die Landschaft hier am Atlantik. Danach ging es bergauf zur amerikanischen Fahne, einem Zeichen aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Aufstieg hatte sich definitiv gelohnt: Die Aussicht von dort oben war einfach sensationell! Der dazugehörige Cache schien allerdings verschwunden zu sein. Damit das Spiel weitergehen kann, hinterliessen wir kurzerhand einen Ersatz. Wieder zurück im Dorf gab es noch einige weitere Caches zu entdecken. Danach ging es zurück zum Campingplatz. Nach diesem abwechslungsreichen Tag waren wir froh, die Füsse hochlegen und uns etwas ausruhen zu können. Ein Tag mit plattem Reifen, viel Natur, Ebbe, Geschichte und natürlich ganz vielen Caches – genau so mögen wir es!
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