18.08.2026 - CP Raron
Heute ging es wieder ein gutes Stück weiter Richtung Brebbia. Auch heute entschieden wir uns für die Autobahn. Für etwas Abwechslung unterwegs sorgten die Caches an den Rastplätzen – so konnten wir die Fahrt immer wieder mit einem kleinen Geocaching-Abenteuer unterbrechen. Das Jura-Gebirge zeigte sich von seiner beeindruckenden Seite. Auch die Rhone führte erstaunlich viel Wasser, was uns doch etwas überraschte. Nebbiolo hatte wieder eine tolle Route ausgesucht. Die Grenze zur Schweiz passierten wir ohne Kontrolle. Entlang des Genfersees wurde es dann besonders interessant: Mal waren wir in Frankreich, kurz darauf wieder in der Schweiz. Natürlich liessen wir es uns nicht nehmen, auch entlang des Sees ein paar Caches zu besuchen und uns in den Logbüchern zu verewigen. Irgendwann stellte sich dann die Frage: Gampel oder Raron? Wir entschieden uns für Raron. Auf dem Campingplatz gab es tatsächlich noch freie Plätze – perfekt für uns! Ganz billig war der Platz zwar nicht, aber dafür war alles tipptopp. Wir sind schliesslich in der Schweiz. Und an der Rezeption konnten wir uns sogar in unserer Muttersprache unterhalten – auch das ist unterwegs nicht selbstverständlich. So ging ein weiterer schöner Reisetag zu Ende, mit vielen Kilometern, tollen Landschaften und natürlich einigen gefundenen Caches.
Funde: 17.08.2026 - SP Pont de VauxBedeckter Himmel – das gab es auf unserer Reise schon lange nicht mehr. Also nichts wie los mit den Bikes!
Ein Cache befand sich hoch oben auf einer Brücke. Der mutige Nebbiolo wagte sich an die Aufgabe und machte sich auf den Weg nach oben. Anschliessend fuhren wir zur Route Voie Bleue, immer an der Saône entlang. Die Caches wurden schnell entdeckt, und einige konnten wir sogar ersetzen. Zwischendurch fielen ein paar Regentropfen – eine willkommene Abkühlung! Danach ging es ins Städtchen, wo wir noch einige interessante Lab-Caches lösten. Den 3/5er wollte Nebbiolo unbedingt besuchen. Wir entdeckten ihn tatsächlich hoch oben. Nebbiolo hatte heute eindeutig einen besonders mutigen Tag: Kurzerhand kletterte er nach oben und konnte sich erfolgreich ins Logbuch eintragen. Das musste natürlich gefeiert werden! In einem Restaurant mit einem lustigen Wirtepaar bestellten wir Pizza. Die Erfrischung tat gut und die Pizza war lecker, allerdings waren die Portionen riesig. So mussten wir schliesslich die Hälfte einpacken und mitnehmen. Zurück am Camper ruhten wir uns erst einmal aus. Dann kam doch noch das angekündigte Gewitter. Die Natur freute sich – es war der erste richtige Regen auf unserer Reise. Und wir waren froh, dass wir zu diesem Zeitpunkt gemütlich und sicher im Camper sassen.
Funde: 16.08.2026 - SP Pont de VauxLangsam kehren wir nach Hause zurück. Damit es nicht allzu langsam geht, haben wir uns entschieden, für ein Stück die Autobahn zu nehmen. Bevor es losging, stand allerdings noch ein Besuch im Waschsalon auf dem Programm. So konnten wir unsere Wäsche auffrischen und haben für die nächsten Tage wieder genügend saubere Sachen dabei. Auch unterwegs wollten wir natürlich unserem Hobby treu bleiben. An den Autobahn-Raststätten gab es tatsächlich einige Caches zu entdecken. Also hiess es: anhalten, suchen und hoffen! Und Bingo – wir konnten alle finden. Zufrieden und mit einigen weiteren Funden im Gepäck kamen wir schliesslich am SP Pont de Vaux an. Dort waren wir sogar die Ersten!
Funde: 15.08.2026 - SP Nemours 
Seit Langem sind wir wieder einmal mit einem bedeckten Himmel erwacht. Auch die Temperaturen waren angenehm moderat – also genau richtig für eine Tour mit dem Bike.Kaum losgefahren, bemerkte Poiana plötzlich, dass ihr Velohelm noch irgendwo am Camper lag. Nun ja, es ging auch ohne! Der Fahrtwind sorgte immerhin dafür, dass ihre Haare ordentlich durchlüftet wurden. Am Canal du Loing entlangzufahren, war herrlich. Die Strecke war wunderschön und auch die Caches waren tipptopp in Schuss. Sie waren erst vor Kurzem gewartet worden, was man deutlich merkte. Viele davon hatten sogar einige Favoritenpunkte gesammelt. Zwischendurch fielen ein paar Tropfen vom Himmel – leider wirklich nur ein paar. Eine richtige Abkühlung blieb aus und stattdessen wurde es zunehmend schwül. Natürlich durften auch die Lab-Caches nicht fehlen. In der Nähe entdeckten wir eine Bar und waren froh über die Gelegenheit, uns mit einer kühlen Erfrischung etwas abzukühlen. Danach ging es weiter bergauf zum 5/4er. Doch wo war er nur? Wir suchten und suchten und streckten dabei unsere Köpfe ordentlich in Richtung Himmel. Irgendwann waren wir allerdings ziemlich müde geworden und beschlossen, langsam wieder zum Camper zurückzufahren. Eine kleine Schlaufe mit einem besonderen Cache an einem Elektromasten lag noch auf unserem Weg – den wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Zurück beim Camper meldete sich dann auch der Hunger. Wir suchten ein Restaurant aus, das durchgehend geöffnet haben sollte. Voller Vorfreude machten wir uns auf den Weg. Angekommen, folgte allerdings eine kleine Ernüchterung: Die Küche war geschlossen. Also Plan B! In der Bäckerei kauften wir uns ein Baguette. Zum Glück hatten wir im Camper noch Tomaten, Avocado und Mozzarella. Daraus liess sich kurzerhand ein feines Abendessen zaubern. Und so ging ein weiterer schöner, wenn auch etwas schwüler, Bike- und Geocaching-Tag zu Ende.
Funde: 14.08.2026 - SP NemoursNun heisst es Abschied nehmen von der wunderschönen Normandie. Unsere Reise geht langsam wieder in Richtung Heimat. Vor uns lag eine längere Fahrt, und so entschieden wir uns, nicht die Autobahn zu nehmen, sondern gemütlich über die Nebenstrassen zu fahren. Vielleicht würde sich dabei ja noch der eine oder andere Cache finden lassen.Und tatsächlich – ein paar konnten wir unterwegs noch entdecken. Allerdings hatte diese Route auch ihre Tücken: Für Nebbiolo war die Fahrt doch ziemlich anstrengend. Viele Umleitungen, schmale Strassen und dazu die engen Durchfahrten durch kleine Dörfer machten das Vorankommen nicht gerade einfach. Bei grosser Hitze von über 40 Grad erreichten wir schliesslich unser Ziel. Umso schöner war es, dass auf dem Stellplatz noch genügend Platz für uns war. Jetzt hiess es erst einmal ankommen, durchatmen und die Strapazen der langen Fahrt hinter uns lassen.
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