14.09.2026 - Borromées 
Nach zwei ruhigen Tagen stand wieder ein Cache-Tag auf dem Programm. Das Wetter war perfekt: sonnig, angenehm warm und vor allem nicht zu heiss. Also wurden unsere Bikes wieder auf den Camper geladen und los ging es. Wir fuhren entlang des wunderschönen Lago Maggiore. Bei Lesa ging es dann bergauf – und zwar über schmale Strassen. Nebbiolo fuhr mit dem Geogiotti hinauf, als wäre die Strasse eine breite Hauptstrasse. Poiana war dagegen froh, dass nur wenig Verkehr unterwegs war. Oben angekommen, wurden die Bikes abgeladen und schon ging es hinein auf den Golfplatz Golf Des Iles Borromées. Am Anfang waren kaum Spieler auf dem Platz unterwegs. Die Caches waren in Golfbällen gut behütet versteckt – eine wirklich originelle Idee! Und auch ohne unser Navi Garmin haben wir es diesmal geschafft. Das Handy musste als Navigationshilfe herhalten und hat uns zuverlässig ans Ziel gebracht. Während unserer Cachetour begleitete uns eine wunderschöne Aussicht auf den Lago Maggiore. Einfach herrlich!Doch irgendwann kamen die ersten Golfer mit ihren Elektrocaddys. Wir wurden freundlich begrüsst – wer hätte gedacht, dass wir mit unseren Bikes mitten auf einem Golfplatz unterwegs sein würden? Der Golf Des Iles Borromées liegt inmitten einer nahezu unberührten Natur auf rund 500 Metern Höhe. Dank seiner sonnigen Lage ist es dort im Sommer angenehm kühl und im Winter besonders sonnig. Eingebettet in eine bezaubernde Landschaft bietet der Golfplatz aussergewöhnliche Ausblicke. Bei guter Sicht reicht der Blick von der Tessiner Ebene über die Simplonalpen bis hin zur Schweiz. Ausserdem lassen sich gleich vier voralpine Seen entdecken: der Lago Maggiore, der Lago Varese, der Lago Monate und der Lago Comabbio. Es ging ständig rauf und runter. Für Poiana war ein kleiner Aufwärtstrend eigentlich schon vorprogrammiert, doch irgendwann reichte die Aufwärtskraft nicht mehr aus. Aber Aufgeben kam natürlich nicht infrage. Weiterfahren war die Devise! Es war eine ganz besondere und einmalige Cachetour. Wo sonst fährt man mit dem Bike über einen Golfplatz und sucht dabei Geocaches?Am Ende machten wir noch einen Abstecher zu den verlassenen Häusern. Leider konnte sich der dortige Multi nicht präsentieren – schade! Aber gleich danach wartete noch ein weiterer Multi vor einem schmucken kleinen Dorf auf uns. Und dann: Bingo! Sogar ein Geosem hatte hier seinen Platz gefunden. Auch der kleine Winzling auf dem Spielplatz konnte schnell entdeckt werden. Für uns war es jedenfalls ein abwechslungsreicher und interessanter Cache-Tag mit tollen Ausblicken, kleinen Herausforderungen und jeder Menge Bewegung. Wieder zu Hause angekommen, gab es eigentlich nur noch eines: Beine hoch und den Tag gemütlich ausklingen lassen!
Funde: 11.09.2026 - Albiolo
Heute war einfach ideales Wetter für eine schöne Cache-Tour! Unser Ziel war die Provinz Como, genauer gesagt die Runde „I Boschi di Albiolo“. Mit den Bikes ging es los – hinein in den mystischen Wald, der wunderbar fein duftete. Der Herbst macht sich bereits bemerkbar: Die ersten Pilze spriessen aus dem Waldboden und sorgten unterwegs für schöne kleine Entdeckungen. Die Caches waren allesamt gut versteckt und in einem tipptoppen Zustand. Die meisten konnten wir ziemlich schnell finden, ganz ohne das Spoilerbild zu Hilfe nehmen zu müssen. So macht Geocaching natürlich besonders viel Spass! Am Schluss standen dann allerdings leider noch zwei DNF auf unserer Liste. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben – bei nächster Gelegenheit werden wir uns die beiden nochmals vorknöpfen. Alles in allem war es eine tolle Rundfahrt durch eine wunderschöne Gegend. Nach der Tour waren wir allerdings etwas müde und vor allem hungrig. Deshalb gab es bei unseren Bekannten in der Istanbuler Pizzeria noch einen wohlverdienten Halt. Die Pizza war wieder einmal super – und das Ganze zu einem wirklich sehr fairen Preis. Danach ging es satt und zufrieden nach Hause. Dort hiess es dann nur noch: Beine hoch und die Tour Revue passieren lassen. Eine rundum gelungene Cache-Runde mit Bike, Wald, Pilzen, schönen Verstecken und natürlich einer leckeren Pizza zum Abschluss. Was will man mehr?
Funde:
2529.08.2026 - Lago di Monate
Ein toller Spätsommertag! Die Bikes waren parat und die Bremse von Poianas Velo funktionierte wieder tipptopp. Also ging es Richtung Lago Monate. Zuerst wurde natürlich der Tradi-Cache „Sorgente- Fredda“ besucht. Dafür gab es ein Favo, und auch ein Geosem hatte Platz gefunden. Weiter ging es zum Lago Monate. Viele Besucher waren bereits unterwegs. Die Abklärung für die Boote für unseren Besuch nächste Woche war ebenfalls erfolgreich – einem Ausflug auf dem See steht also nichts mehr im Weg. Eine berühmte Sage führt die Entstehung des Sees auf ein junges Mädchen namens Bianca zurück. Nach einem Fluch über einen grausamen Feudalherren soll ein gewaltiger Orkan das Gebiet überflutet und so den See erschaffen haben. Heute zählt der Lago Monate zu den saubersten Seen Italiens. Dazu beigetragen hat sicher auch das bestehende Motorbootverbot, das für Ruhe und eine gute Wasserqualität sorgt. Zurück in Brebbia genossen wir noch ein Apéro in einer sympathischen Bar und liessen den schönen Spätsommertag gemütlich ausklingen.
Funde:
120.08.2026 - BrebbiaHeute fuhren wir wieder nach Hause – nach einem tollen Aufenthalt im Wallis, der sich wirklich gelohnt hat.
Das Wetter hatte sich inzwischen verändert: Es war nicht mehr so heiss, und sogar ein paar Regentropfen begleiteten uns auf der Fahrt. Unterwegs gab es natürlich noch einige ganz interessante Caches zu entdecken. Zum Beispiel denjenigen am Baum, der tatsächlich wie ein kleiner Ast aussah. Oder den Cache bei der Mini-Bibliothek, wo wir uns sogar in einem Buch verewigen konnten. Die Fahrt am Lago Maggiore entlang war wie immer wunderschön. Auf der einen Seite der glitzernde See, auf der anderen die prachtvollen Hotels – eine Aussicht, an der man sich einfach nicht sattsehen kann. Unser ursprüngliches Ziel, Arona, mussten wir allerdings ändern, da dort ein Camper-Verbot besteht. So machten wir stattdessen in Castelletto Halt und liessen uns im Amybouche verwöhnen. Genau zur richtigen Zeit, denn während unseres Aufenthalts zog ein kräftiges Gewitter über uns hinweg. Die Natur hat sich über den Regen sicher sehr gefreut. Schliesslich kamen wir gut zu Hause an und fanden alles in tipptoppem Zustand vor – das hat uns sehr gefreut. Und auch, dass unsere Reise in die Normandie so perfekt verlaufen ist, verdanken wir zu einem grossen Teil Nebbiolo. Dafür ist Poiana sehr dankbar!
Funde:
5
119.08.2026 - CP Raron
Der letzte Reisetag vor der Heimreise nach Brebbia musste natürlich noch einmal richtig ausgenutzt werden. Bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperaturen ging es mit den Bikes der Rhone entlang. Die Caches konnten wir schnell entdecken. Bei den DNFs wollten wir es nicht einfach dabei belassen und platzierten kurzerhand einen neuen Cache, damit das Spiel weitergeht. Weiter ging es ins schmucke Dörfchen Niedergesteln mit seinen vier Skulpturen. Dort lösten wir den Lab-Cache, bevor wir uns wieder auf die Bikes schwangen. Auch Gampel stand noch auf unserem Programm. Einige Caches wurden besucht und wir durften uns wieder fleissig in den Logbüchern verewigen. Dann ging es allerdings ziemlich steil bergauf – unsere Bikes hatten ordentlich Mühe, diesen Berg zu bewältigen. Ein ungeplanter Zwischenstopp kam uns deshalb ganz gelegen: Auf der Strasse musste Heu, das vom Hang heruntergekommen war, weggeräumt werden. Den letzten Teil zum Multi legten wir zu Fuss zurück. Anschliessend besuchten wir noch den Lab-Cache in der beeindruckenden Jolischlucht. Ein wirklich schöner Ort! Zurück beim Camper gönnten wir uns eine kurze Verschnaufpause, bevor es weiter nach Visp ging. Die paar Kilometer waren schnell geradelt. Beim Cache am Chinesischen Restaurant dauerte es allerdings etwas länger, bis den richtigen Stein von Nebbiolo entdeckt wurde. Danach gab es zur Belohnung einen erfrischenden Drink. Weiter ging es zu den Lab-Caches. Dabei kamen wir auch am Schulhaus vorbei, wo Josef Blatter früher zur Schule ging. Natürlich gab es unterwegs noch den einen oder anderen Stopp, und wir konnten uns erneut in den Logbüchern verewigen. Langsam machten sich Müdigkeit und Hunger bemerkbar, und so kehrten wir zum Campingplatz zurück. Im Restaurant angekommen, mussten wir zuerst einmal unseren Durst löschen, bevor das Essen bestellt wurde. Das Essen war gut – aber nicht gerade sensationell. Hauptsache, der Hunger war gestillt! Anschliessend ging es zurück zum Geogiotti. Müde von diesem letzten, aber wunderschönen Velotag, machten wir es uns gemütlich und ruhten uns aus.Ein gelungener Abschluss unserer Reise – mit viel Sonne, vielen Caches, schönen Eindrücken und einigen zusätzlichen Kilometern in den Beinen.
Funde:
27
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