24.09.2026 - London
Rechtzeitig fuhren wir Richtung Malpensa. Da blieb sogar noch etwas Zeit, den Cache „Nido“ zu besuchen – wo war er denn nur versteckt? Weiter ging es, dieses Mal mit Nebbiolo im Cross, Richtung Flughafen. Am Parkgelände angekommen, hatte alles wie am Schnürchen geklappt. Nebbiolo hatte alles bestens vorbereitet. Am Flughafen angekommen, war das Erste natürlich die Erkundung: Wo und wann fliegt unser Flugzeug nach London? Unser Flug hatte etwas Verspätung, da in London Nebel herrschte. So blieb uns noch genügend Zeit, einige Labs zu absolvieren. Nach einer kleinen Wartezeit konnten wir dann endlich zum Gate und wenig später ging es flott ins Flugzeug. Guten Flug!Glücklich angekommen in London, fanden wir auch die Bahnstation schnell. Weiter ging es mit dem Bus zu unserem Hotel. Eine Station verpassten wir – aber das war überhaupt kein Problem. So konnten wir unterwegs bereits unsere ersten Caches loggen. Das Hotel ist hübsch, nur unser Zimmer ist doch etwas sehr klein. Viel Zeit wollten wir dort aber ohnehin nicht verbringen. Also machten wir uns gleich auf zu einer ersten Erkundungstour Richtung Themse. Die Caches wurden diesmal vor allem von Nebbiolo entdeckt. Er hatte an diesem Tag einfach das perfekte Auge! Unterwegs entdeckten wir zahlreiche Pubs mit vielen Gästen. Teilweise standen die Leute schon fast bis auf die Strasse hinaus – typisch London An der Themse angekommen, wurden fleissig die Lab-Caches gelöst. Dabei konnten wir bereits viele schöne Eindrücke von London sammeln. Müde, aber zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken kehrten wir schliesslich ins Hotel zurück. Ein langer, abwechslungsreicher Tag ging zu Ende – und London hatte uns schon am ersten Tag einiges zu bieten.
Funde: 22.09.2026 - Malnate
Bevor die Reise am Donnerstag weiter geht, beschlossen wir, noch eine neu angelegte Cachetour zu besuchen. Poinas Rücken ging es schon wieder viel besser, sodass die Bike-Route kein Hindernis mehr war. Die Reise führte uns in die Nähe von Molnate, in den Olona-Park. Genau hier mündet der Bach Lanza in den Fluss Olona. Den Geogiotti parkiert, hiess es: Bikes runter und los! Ein Radweg – damit hatten wir gar nicht gerechnet. Toll! Entlang des Flusses, bei guter Luft und begleitet von schönen Blumen, radelten wir gemütlich dahin. Die Caches, teilweise etwas abseits der angegebenen Koordinaten, waren schnell entdeckt. Bei der kleinen Brücke mussten wir allerdings etwas länger suchen. Doch auch dieser Cache konnte schlussendlich gefunden werden – etwas abseits vom Hinweis. Zurück ging es dann flott mit unseren Freedare. Wieder beim Geogiotti angekommen, war allerdings noch eine Wäsche für unsere Bikes auf dem Programm. Zu Hause angekommen, genossen wir noch das Strassenrennen der Mixed-Staffel. Küngs Pech raubte der Schweizer Mannschaft leider den WM-Titel. Aber Platz 3 ist ja auch ganz toll.
Funde: 19.09.2026 - Sovazza
Wieder einmal hatten wir Lust auf eine schöne Cache-Suche. Also ging es Richtung Orta-See. Auf einem Parkplatz hoch über dem See angekommen, hatte Nebbiolo – wie so oft – wieder den perfekten Parkplatz gefunden. Von hier aus starteten wir unsere Rundtour. Der Alpweg verläuft durch das Agogna-Tal, in der Nähe des Weilers Sovazza in der Gemeinde Armeno. Auf der Rundstrecke erwarteten uns zahlreiche Caches, versteckt in Kastanien- und Birkenwäldern sowie auf den vielen Weiden. Und tatsächlich begegneten uns unterwegs Kühe, Ziegen und Esel. Der Weg führte uns durch und entlang verschiedener Alpen. Einige davon sind noch bewohnt, andere bestehen nur noch aus verlassenen und teilweise verfallenen Gebäuden. Jede Alp ist mit einem kleinen weissen Schild versehen, auf dem ihr Name steht. Wir hatten immer wieder das Gefühl, irgendwo in der Schweiz unterwegs zu sein. Die Landschaft mit den Weiden, Wäldern und Alpen erinnerte uns sehr daran. Es fehlte eigentlich nur noch eine gemütliche Alpwirtschaft, in der man einkehren konnte. Der Weg war durch den Regen der letzten Tage ordentlich aufgeweicht und stellenweise ziemlich matschig. Die meisten Caches konnten wir dank der Spoilerbilder zum Glück schnell entdecken. Ein paar hatten es allerdings in sich und wollten sich nicht so einfach finden lassen. Poiana hatte heute leider nicht die besten Beine. Und so kam es, wie es kommen musste: Beim Bergauffahren war ein kleiner Sturz fast vorprogrammiert. Sowohl Poiana als auch das Bike gingen dabei etwas der „Saft“ aus. Mit ein paar Schmerzen ging es aber zum Glück trotzdem weiter. Unterwegs warteten noch einige Wasserstellen auf uns. Also hiess es: durchfahren! Danach waren nicht nur wir, sondern auch unsere Bikes entsprechend mit einer schönen Schlammschicht verziert. Doch spätestens das vertraute Geräusch der Kuh- und Ziegenglocken sorgte wieder für gute Laune. Diese Geräuschkulisse passte einfach perfekt zu dieser wunderschönen Landschaft. Irgendwann war Poiana dann aber doch froh, als wir endlich wieder am Camper ankamen. Dort gab es erst einmal eine wohlverdiente Pause. Und als wäre das nicht schon schön genug, warteten dort auch noch zwei hübsche Katzen auf uns, die uns neugierig begrüssten. Trotz kleiner Stürze, matschiger Wege und müder Beine war es eine wunderschöne und abwechslungsreiche Runde. Wieder einmal hat sich die Cache-Suche gelohnt – und wir haben eine tolle Ecke entdeckt.
Funde: 16.09.2026 - Bizzarone
Nach einem Ruhetag hatten wir schon wieder Sehnsucht nach einem Biker-Cachetag. Also hiess es: Bikes satteln und los! Bei angenehmen Temperaturen machten wir uns in Richtung Bizzarone auf. In der Nähe des Sportplatzes fand Nebbiolo den perfekten Parkplatz, und schon konnte unsere Tour beginnen. Unser erstes Ziel war ein Power Trail, der uns auf die Wege des Lanza-Parks führte. Die Caches waren teilweise ziemlich weit oben im Wald versteckt und sorgten damit nicht nur für schöne Wege, sondern auch für die eine oder andere Herausforderung. Poianas Snicker hatten dabei einige Probleme, aber zum Glück ging alles gut und die Schätze konnten gefunden und geloggt werden. Ein Cache auf der alten Eisenbahnlinie, mitten auf einer Brücke, war dagegen gar nicht so schwierig. Trotzdem brauchten wir einen Moment, bis wir das Versteck entdeckt hatten. Auch beim Schatz im Wildbienen-Häuschen mussten wir etwas genauer hinschauen, bevor wir fündig wurden. Am späten Nachmittag war dann eine Pause angesagt. Wir kehrten in die uns bereits bekannte Bar in Bizzarone ein. Bei einem kühlen Getränk und etwas zu essen konnten wir unsere Kräfte wieder auffüllen. Nachdem Durst und Hunger gestillt waren, machten wir uns noch auf eine weitere Route. Zunächst lief alles bestens – bis es plötzlich ziemlich steil bergauf ging. Mit den Bikes war das für uns nicht mehr zu schaffen. Also ging Poiana die letzten 100 Höhenmeter zu Fuss weiter. Oben, direkt an der Schweizer Grenze, konnte sie schliesslich die Box entdecken. Zurück bei dem Geogiotti machten wir uns anschliessend auf den Weg nach Brebbia. Müde, aber glücklich und mit vielen gefundenen Schätzen im Gepäck, kehrten wir schliesslich nach Hause zurück. Wieder einmal ein schöner Biker-Cachetag mit tollen Wegen, kleinen Herausforderungen und natürlich jeder Menge Geocaching-Spass!
Funde: 14.09.2026 - Borromées 
Nach zwei ruhigen Tagen stand wieder ein Cache-Tag auf dem Programm. Das Wetter war perfekt: sonnig, angenehm warm und vor allem nicht zu heiss. Also wurden unsere Bikes wieder auf den Camper geladen und los ging es. Wir fuhren entlang des wunderschönen Lago Maggiore. Bei Lesa ging es dann bergauf – und zwar über schmale Strassen. Nebbiolo fuhr mit dem Geogiotti hinauf, als wäre die Strasse eine breite Hauptstrasse. Poiana war dagegen froh, dass nur wenig Verkehr unterwegs war. Oben angekommen, wurden die Bikes abgeladen und schon ging es hinein auf den Golfplatz Golf Des Iles Borromées. Am Anfang waren kaum Spieler auf dem Platz unterwegs. Die Caches waren in Golfbällen gut behütet versteckt – eine wirklich originelle Idee! Und auch ohne unser Navi Garmin haben wir es diesmal geschafft. Das Handy musste als Navigationshilfe herhalten und hat uns zuverlässig ans Ziel gebracht. Während unserer Cachetour begleitete uns eine wunderschöne Aussicht auf den Lago Maggiore. Einfach herrlich! Doch irgendwann kamen die ersten Golfer mit ihren Elektrocaddys. Wir wurden freundlich begrüsst – wer hätte gedacht, dass wir mit unseren Bikes mitten auf einem Golfplatz unterwegs sein würden? Der Golf Des Iles Borromées liegt inmitten einer nahezu unberührten Natur auf rund 500 Metern Höhe. Dank seiner sonnigen Lage ist es dort im Sommer angenehm kühl und im Winter besonders sonnig. Eingebettet in eine bezaubernde Landschaft bietet der Golfplatz aussergewöhnliche Ausblicke. Bei guter Sicht reicht der Blick von der Tessiner Ebene über die Simplonalpen bis hin zur Schweiz. Ausserdem lassen sich gleich vier voralpine Seen entdecken: der Lago Maggiore, der Lago Varese, der Lago Monate und der Lago Comabbio. Es ging ständig rauf und runter. Für Poiana war ein kleiner Aufwärtstrend eigentlich schon vorprogrammiert, doch irgendwann reichte die Aufwärtskraft nicht mehr aus. Aber Aufgeben kam natürlich nicht infrage. Weiterfahren war die Devise! Es war eine ganz besondere und einmalige Cachetour. Wo sonst fährt man mit dem Bike über einen Golfplatz und sucht dabei Geocaches? Am Ende machten wir noch einen Abstecher zu den verlassenen Häusern. Leider konnte sich der dortige Multi nicht präsentieren – schade! Aber gleich danach wartete noch ein weiterer Multi vor einem schmucken kleinen Dorf auf uns. Und dann: Bingo! Sogar ein Geosem hatte hier seinen Platz gefunden. Auch der kleine Winzling auf dem Spielplatz konnte schnell entdeckt werden. Für uns war es jedenfalls ein abwechslungsreicher und interessanter Cache-Tag mit tollen Ausblicken, kleinen Herausforderungen und jeder Menge Bewegung. Wieder zu Hause angekommen, gab es eigentlich nur noch eines: Beine hoch und den Tag gemütlich ausklingen lassen!
Funde:
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