12.10.2026 - Olona-Park Cairate
Für heute wurde uns ein strahlend warmer Sonnentag vorausgesagt. Also nichts wie los in Richtung Olona-Park! Entlang des schier endlosen Radwegs warteten noch einige Caches auf uns. Als Erstes steuerten wir den neu versteckten Cache in Morazzone an. Und tatsächlich: Es hat geklappt – wir waren die Ersten! Besonders beeindruckend war das Bild an der Wand. Der Künstler wollte Pier Francesco Mazzucchelli, genannt «il Morazzone», 400 Jahre nach seinem Tod im Jahr 1626 eine Hommage erweisen. Zu sehen ist ein Ausschnitt aus einem Werk von eher bescheidenen Ausmassen, das in den Räumlichkeiten des Bischofs in der Mailänder Kurie aufbewahrt wird. Ein schöner und unerwarteter kultureller Zwischenstopp auf unserer Cachetour. Danach ging es weiter zum Ausgangspunkt unserer Bike-Cachetour. Die Strecke war toll und abwechslungsreich – genau wie die Caches, die unterwegs auf uns warteten. Einer davon gab uns allerdings ein Rätsel auf. Selbst der Tipp wollte uns nicht weiterhelfen. So beschlossen wir, unser Glück auf dem Rückweg noch einmal zu versuchen. Und siehe da: Dank Nebbiolos gutem Auge wurde der Cache schliesslich doch noch entdeckt! Manchmal braucht es eben einfach einen zweiten Anlauf. Ein Teil unserer Strecke führte über die Via Francisca del Lucomagno, einen historischen Pilgerweg, der von Konstanz durch die Schweiz nach Pavia führt und dort an die Route Richtung Rom anschliesst. Die gesamte Strecke bis nach Rom werden wir wohl nie schaffen, aber es ist schön, wenigstens ein kleines Stück dieses geschichtsträchtigen Weges unter die Räder genommen zu haben. Auf dem Rückweg half uns ein Lab-Cache dabei, das hübsche Städtchen näher kennenzulernen. Leider war das Monastero geschlossen. Schade, denn damit blieb auch dieser Lab vorerst ungelöst. Aber das ist kein Problem – so haben wir bereits einen guten Grund, wiederzukommen! Auf der Heimfahrt gab es dann noch etwas für Poiana zu tun. Nach der Bike-Tour sollte sie schliesslich auch noch ein paar Schritte sammeln. Die beiden zusätzlichen Caches waren schnell gefunden, und so konnten wir auch diesen Programmpunkt zufrieden abhaken. Am Ende des Tages kehrten wir glücklich, zufrieden und mit angenehm müden Beinen nach Hause zurück. Ein wunderschöner Tag mit viel Sonnenschein, abwechslungsreichen Caches, kleinen Herausforderungen und einigen schönen Entdeckungen am Wegesrand! So darf ein Geocaching-Tag gerne sein!
Funde:
24
306.10.2026 - Besozzo
Eigentlich wollten wir mit den Bikes nach Besozzo fahren und dort die Caches besuchen. Doch das Wetter war leider nicht so toll – und der Polo brauchte zudem dringend eine Wäsche. Also entschieden wir uns kurzerhand, die drei Caches von Besozzo mit dem Auto anzufahren. Schnell waren die drei Caches gefunden und natürlich durfte auch unser Eintrag in den kleinen Plastikdöschen nicht fehlen. Nun hoffen wir nur, dass unsere Einträge dort auch lange überleben werden. Zum ersten Mal genossen wir oberhalb von Besozzo die wunderschöne Aussicht. Von hier aus konnten wir sogar den Lago Maggiore sehen – ein wirklich schöner Anblick. Beim dritten Cache stiessen wir auf eine Geschichte, die uns besonders berührt hat. Das Kriegerdenkmal von Besozzo, historisch und im Volksmund als „Faro“ bekannt, ist ein Wahrzeichen der Gemeinde in der Provinz Varese. Das imposante Turmbauwerk erinnert an die Soldaten aus der Region, die im Ersten Weltkrieg ihr Leben verloren haben. Solche Orte machen eine Cache-Tour für uns immer wieder zu etwas Besonderem. Man findet nicht nur einen Cache, sondern entdeckt dabei auch Geschichten und Orte, an denen man sonst vielleicht einfach vorbeigefahren wäre. Nun war es aber Zeit, wieder aufzubrechen: Einkaufen stand noch auf dem Programm – und natürlich musste auch der Polo endlich seine wohlverdiente Wäsche bekommen.
Funde:
305.10.2026 - Olona-ParkWir hatten uns von unserer London-Reise erholt und planten heute die Fortsetzung unserer Route am Radweg im Olona-Park. Das Wetter war traumhaft: strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen – also ideales Radfahr- und Caching-Wetter. Die Caches konnten wir, unter anderem dank der Spoilerbilder, schnell und problemlos finden. Ab und zu war auch ein T3 dabei, aber das stellte für uns kein Problem dar.
Ganz überrascht wurden wir allerdings von einem Radrennen, das sogar live im Fernsehen auf Eurosport übertragen wurde. Damit hatten wir nun wirklich nicht gerechnet! Auf dem Rückweg wollten wir dann in dem Restaurant, das wir bei der Hinfahrt entdeckt hatten, eine Pause einlegen. Doch plötzlich stellte sich die entscheidende Frage: Wo war es eigentlich? Wir waren uns sicher, dass wir daran vorbeigekommen waren – nur leider liess es sich nicht mehr finden. Bei einem Cache, den wir noch besuchten, wurde die Fahrt dann etwas abenteuerlich. Durch das hohe Gras waren die Bahngleise kaum zu erkennen. Für Nebbiolo gab es dadurch eine kleine Überraschung – zum Glück ist alles gut gegangen! Zufrieden mit unseren Funden kehrten wir schliesslich zu unserem Geogiotti zurück. Die Räder wurden verstaut und anschliessend ging es wieder nach Hause. Wieder ein schöner Tag mit Sonne, Rad, Caches und ein bisschen Abenteuer!
Funde:
31
129.09.2026 - LondonDer sechste und letzte Tag unserer London-Reise liess leider nicht mehr viel Zeit für die Cache-Suche. Vom Hotel aus machten wir uns zu Fuss auf den Weg zurück zur London Bridge. Unterwegs konnten wir noch einige originelle Verstecke aufspüren und zwei EarthCaches besuchen. Besonders interessant war auch der Markt mit seinen vielen feinen Leckereien, die zum Verweilen und Geniessen einluden. Anschliessend ging es mit dem Bus zur Liverpool Street und von dort weiter zum Flughafen Stansted, den wir frühzeitig erreichten. So blieb uns noch genügend Zeit, die beiden Labs zu absolvieren, bevor wir ins Flugzeug stiegen und zurück nach Malpensa flogen. Damit ging eine wunderschöne, abwechslungsreiche und vor allem regenfreie London-Reise zu Ende. Viele tolle Caches, spannende Entdeckungen und schöne Erlebnisse bleiben uns in bester Erinnerung. London, es war schön mit dir!
Funde:
3
2
128.09.2026 - LondonDer fünfte Tag war unser letzter Tag, an dem wir unserem gemeinsamen Hobby nachgehen konnten. Unser Ziel war der Burgess Park, wo einige schöne Caches auf uns warteten. Anschliessend ging es mit dem Doppelstockbus – unserem Fortbewegungsmittel für diesen Tag – weiter in die Gegend von Greenwich. Dort waren wir begeistert von einem wunderschönen Multi-Cache und dem imposanten Segelschiff. Eigentlich hatten wir auch noch geplant, einen Wherigo zu machen, doch leider wurde daraus nichts. So machten wir uns langsam auf den Rückweg und kamen müde und erschöpft ein letztes Mal in unserem Hotel an. Trotz schmerzender Glieder und müder Beine hatten wir auch an diesem Tag wieder mehr als 20'000 Schritte geschafft! Ein gelungener Abschluss unserer Cache-Abenteuer in London, an den wir uns gerne zurückerinnern werden.
Funde:
14
1
5
1
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