23.08.2017 - Bergamo, Parco del Basso BremboDa wir für unser Ziel, die Caches von babbesco im Val Vertova etwa 6 Stunden Fahrzeit benötigen, haben wir uns entschlossen mit dem Wohnmobil eine zweitägige Tour zu machen.
So suchen wir für den zweiten Tag einen geeigneten Rundkurs - schnell entschieden wir uns für den „Parco del Basso Brembo“ mit den 21 Caches. Beim Auskundschaften der Gegend via GoogleEarth fand ich eine gute Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe des
GC6DA5K – da war ein grosser Parkplatz mitten in Park. Diesen fanden wir noch am Abend nach der anstrengenden Tour im Val Vertova und konnten uns in der schönen Umgebung gut erholen. Die wilden Hasen um unser Wohnmobil hatten keine Scheu und bekamen auch ein bisschen Brotreste.
Gut erholt starteten wir am nächsten Morgen gemütlich den Rundgang um 8.30 Uhr. Heute konnte ich mein Fahrrad mitnehmen – das linderte die Schmerzen im Arthrose-Knie, das am Vortrag arg strapaziert wurde. Die „arme“ Poiana musste einen Gang zulegen und Cinza hatte Freude schon wieder andere Geschmäcke zu riechen. Einige Wege waren leider nicht auf der OSM-Karte eingetragen, aber wir folgten dem Verstand und blieben auf der richtigen Fährte. Wir haben immer ein Problem wenn wir Schilder missachten müssen, die auf ein privates Grundstück hinweisen – das haben wir mehrfach getan …
Die Caches mussten wir meist nicht lange suchen, einzig beim
GC6DA75 Il Verde versuchten wir etwas tief Gefallenes aus der Stange hochzuheben (auch mit Magnet) – erfolglos. Als ich ein anders Hilfsmittel (z.B. Draht) in der Umgebung suchte, fand ich zufällig den Cache frei auf dem Boden liegend in 20 Meter Entfernung. Bei einigen Caches war das Logbuch nass, jedoch nur beim
GC6DA5X konnten wir uns nicht einschreiben. Da haben wir vorne ein neues kleines Röhrchen mit Logbuch eingesteckt – leider haben wir vergessen die Bonus-Zahl darauf zu vermerken.
Vielen Dank an Mi_Gi_R@V für diese schöne Route, mit interessanten Caches durch eine abwechslungsreiche Gegend.
22.08.2017 - Bergamo, Val VertovaUm unsere 81 D/T-Matrix zu vervollständigen suchten wir nach einem 3.5/5.0 Cache in unserer Nähe. Leider gibt es da nichts zu finden - einer der wenigen - und der nächste war der "Val Vertova... wild experience!".
Also entschlossen wir uns für einen Ausflug mit dem Wohnmobil in diese Gegend. Bei der Planung berechnete ich den Zeitaufwand nach gewohnter Regel, Strecke 2x3km (6 km / 4) = 1.5 Stunden, 9 Caches suchen (D=21.5 x 3) = 64.5 Minuten - also rund 2.5 Stunden.
Wir fuhren um 9 Uhr in Bergolo ab und sammelten auf der Autobahn einige „Park and Grab“ Geocaches ein. Wir staunten, dass die Strasse bereits nach Vertova, einige Kilometer vor dem ersten Cache mangels Parkplatz gesperrt war - mit schlechten Gewissen ignorierten wir die Signalisierung. Je weiter wir zum vorgesehen Parkplatz fuhren – desto mehr Leuten begegneten wir – dabei war es doch einige Tage nach dem „Ferragosto“. Das Kopfschütteln der zahlreichen Wanderergesellschaften begleitete unsere Fahrt durch das enge Strässlein und mit Glück fanden wir dann einen Parkplatz. Nach einer kurzen Mittagspause starten wir um 14 Uhr das Abenteuer ins Tal der Begierde.
Problemlos fanden wir die ersten Caches, auch wenn unsere Koordinaten einiges daneben lagen. Es war uns schon klar dass die nahen Berge und Bäume eine genaue Positionierung schwierig machen. Aber dafür hatten wir die uns wichtig scheinenden Spoiler-Bilder ausgedruckt. Wir konnten es kaum glauben welche Völkerwanderung unterwegs war, gut dass die Caches verborgen von den „Muggles“ abseits vom Weg lagen. Bis zum „Val Vertova... filetti“ lief alles gut und wir konnten auch die Natur mit unvergessenen Wasserfällen, Höhlen und Felsen geniessen.
Nun kam das grosse „Adventure“ – ein verschlossenes Eisentor versperrte uns die vorgesehene Route. Also ging es nochmals hoch zum „filetti“ auf dem CAI525 immer höher und höher. Wir kamen schnell zu einer Kreuzung - dem nicht auf der OSM-Karte eingezeichneten Weg wollten wir nicht folgen. Beim Inspizieren der Karte hatte ich vermutet, dass vom Haus auf dieser Strecke ein Weg nach unten zum „Wild experience“ führe. Wir kamen bis auf 25 Meter zu den gewünschten Koordinaten, aber alle Versuche irgendein Weg nach unten zu finden war ohne Abseilung zu gefährlich – also für uns unmöglich. Zähne kreischend und schon erschöpft ging es wieder zurück zur Kreuzung, dort nahmen wir nun den „richtigen“ Weg der uns problemlos zur „le sorgenti“ führte. Dank Spoilerfoto konnten den Cache schnell finden, obwohl wir nach unserem GSP schon einige Meter zu weit gelaufen waren. Nun ging die Suche nach unserem Tagesziel los, den wollten wir ja unbedingt finden! Nach dem im „Listung“ ja gut beschriebenen Abstieg über das Flussbett erreichten wir den angenehmen Betonweg und erreichten mit dem Spoilerbild in der Hand den gesuchten Ort ohne uns vom
GP S-Gerät irritieren zu lassen. Nach einer erste erfolglosen Suche gingen wir an einem „sichern“ Ort und versuchten die uns vorher unwichtigen weiteren Spoilerbilder mit dem C:GEO nochmals anzusehen – aber es war kein Mobilnetz verfügbar. Wegen meiner Höhenangst und dem Platzmangel wollte ich nun nochmals alleine auf die Suche gehen und fand schlussendlich das kleine Ding abgerutscht in den Spalt. Nach organisieren eine grossen Pinzette konnte ich mich glücklich ins Logbuch einschreiben - 77/81 sind erreicht.
Nun war die Frage zurück auf dem gleichen Weg wie wir gekommen sind - oder das Risiko über das Flussbeet hinunter? Aus Müdigkeit entschieden uns für den kürzeren und näheren Weg, der uns ein bisschen Mut abverlangte aber ohne Schwierigkeit zum Eisentor brachte. Aber wie bringen wir Cinza unser Bodercollie über das Hindernis „Eisentor“? Vor den Augen der vielen Schaulustigen schaffte ich es mal, dann zeigte Cinza allen Mut und am Schluss überzeugte Poiana mit einer gelungenen Übung an den Händen, die auch hätte ins Auge gehen können.
Der Rest war dann nur noch eine schöne, entspannte und erfüllte Wanderung talabwärts – wir haben es geschafft!
Vielen Dank an babbesco für diese schöne Route, die abwechslungsreichen Caches in gutem Zustand und die gut ausgedachten Verstecke.
... weiterlesen