30.04.2022 - Der Schweiss flossBei schönstem Wetter ging es ohne grosse Umschweife zu den Everest-Mystery die Nebbiolo am Sonntag auf dem
CP gelöst hatte. Aber schon zu Beginn mussten wir konstatieren dass aus der gedachten Schlaufe wohl nicht werden würde, denn die ersten Caches lagen direkt an einer verkehrsreichen Strasse. So startenten wir vom #13 - für den #12 hatten wir den Einstieg verpasst. Aber der wollte sich einfach nicht zeigen so dass wir ein wenig deprimiert weiterzogen. Es folgte eine lange aber erfolgreiche Tour und es ging hoch und wieder runter auf teilweise steinigen Wegen. Bei um die 30° war Angelegenheit sehr anstrengend und Nebbiolo floss der >Schweiss nur so runter also er teilweise das Rad schieben musste. Nur noch einen ... dann noch einen uns so mussten wir uns zusammenreissen endlich umzukehren denn wir mussten ja den ganzen Weg wieder zurück. Den #13 fanden wir auch auf beim Rückweg nicht :-(
Nach der späten Mittagspause besuchen wir die Serie der Mystery "ANTARTIDA" - auch da waren die Verstecke der kleinen, meist der Umgebung angepassten Behälter sehr schwierig. Eigentlich hatten wir geplant beim
GC96NBD am Meer einen
WP zu finden - leider war der Weg aber mit einer Kette gesperrt so dass wir wieder zurück nach Torrenostra fuhren. Natürlich mussten wir wie üblich alle am Weg liegenden Dosen "lüften" und freuten uns als dann noch kurz eine Regendusche abkühlte.
29.04.2022 - Lieber Tapas und Wein als grosse AnstrengungenNach dem üblichen Prozedere auf dem gepflegten und empfehlenswerten
CP Playa Tropicana in Alcossebre fuhren wir wieder zurück nach Torrenostra wo es noch weitere knifflige Winzlinge zu suchen gab. Das sommerlich heisse Wetter machte nicht nur Nebbiolo zu schaffen, nein auch der Schokolade-Osterhase von Poiana schmolz in sich zusammen. So legten wir den GC-Spargang ein und vergnügten uns lieber an der Promenade mit einem Glas Wein und einigen Tapas. Abkühlen wollte es nicht richtig, dennoch entschlossen wir uns doch noch eine Runde in Angriff zu nehmen. Leider mussten wir ab und zu passen - Hundeverbot mit angedrohter Busse von 600 Euro liessen uns von diesen Wegen abschrecken. Den
WP hatten wir schon am Mittag entdeckt und so konnten wir uns am Abend südlich des Dörfchens zu einigen Wildcamper direkt am Meer gesellen.
28.04.2022 - Auf nach Norden - TorrenostraBei leichtem Regen wurden noch drei Dosen vor Valencia gelüftet, bevor es dann ohne Zwischenhalt nach Torrenostra ging. Dort begrüssen uns bereits auf der Anfahrt zum Städtchen am Meer einige Caches die wir natürlich nicht unbeachtet sein lassen konnten. Da sich in der Zwischenzeit der Himmel "aufgetan" hatte suchen wir ein passendes Restaurant mit einer Terrasse - Hunde sind ja nicht überall erlaubt. Fast alle waren leer - es gab nur ab und zu eine Bar wo sich einige Leute ansammelten. Beim einzigen wo wir es versuchten wurden wir vor schmutzigen, nicht gereinigten Stühlen stehen gelassen, so dass wir uns verabschiedeten und nach Alcossebre fuhren. Da war schon etwas los und wir konnten uns wieder mal an der Sonne mit guten Speisen verwöhnen lassen. Den einzigen übrig gebliebenen Cache in diesem Ort besuchen wir noch - das hatte sich jedoch nicht gelohnt. Früh waren wir dann auf dem
CP und Poiana konnte sich in ihr Lesebuch vertiefen und Nebbiolo blieb bei den Mystery vom Everest hängen.
27.04.2022 - Schöne Caches, weite WegeNach dem Aufstehen bei 13° und bedecktem Himmel durfte Cinza wieder mal die Wellen anbellen. Ein kurzes Umparken zum Start einer schönen Runde, aber auch mit einigen abseits liegenden Dosen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde der Ausflug aber immer toller und zwischendurch zu einem kleinen Abenteuer. Die Behälter waren teilweise einfallsreich und raffiniert gestaltet und so konnten wir viele
FP vergeben. Nebbiolo freute sich über die betonierten Wege, das Rad fuhr fast von sich alleine. Aber auf einmal standen wir vor einem schmalen Sandweg und da kam Nebbiolo recht ins Schwitzen, mehrere hundert Meter Fahrradstossen und laufen im tiefen Sand. Die Schlange im sumpfigen Dickicht zu finden war dann eine grössere Herausforderung und das Zurückfinden auf den Weg war nicht weniger schwierig. Als der Regen einsetzte machten wir eine verlängerte Mittagpause um dann doch noch einige schwierige Hin- und Rück-Caches mit zwei DNF zu bergen. Noch einmal Übernachteten wir in El Saler, jedoch nicht am gleichen Platz.
26.04.2022 - Erwachen wie SchlossherrenDas Erwachen bei 7° und leicht bewölktem Himmel in den Türmen von Alarcon, mit den steil abfallenden Felsen zum Stausee ist schon beeindruckend. Ein kurzer Besuch im Städtchen mit einem Cache durfte nicht fehlen - die anderen der Serie zu besuchen war Nebbiolo zu anstrengend und zu steil. Auf der Fahrt wie üblich auf den Landstrassen nach Valencia bescherte uns dann doch den einen oder andern Zwischenhalt um eine Dose zu lüften. Einige Kilometer vor Valencia nahmen wir dann doch die Autobahn um das heutige Ziel El Saler nicht all zu spät zu erreichten. So konnten wir um 14h das Mittagessen im Camper bereits am ruhigen Mittelmeer kredenzen - wir genossen die sonnige Wärme bei Windstille. Den kurzen Nachmittag liessen wir dann mit einer Velo-Fuss-Tour ausklingen bevor wir uns zu einer kleinen WoMo-Gruppe ganz in der Nähe des Meeres bei einem EC gesellten.
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