30.09.2023 - TI-Challenge - acht neue GemeindenGeplant war diese Tour schon lange, aber heute ging es endlich bei wiederum schönem, warmen Herbstwetter in die Tessiner Berge. Auf dem schnellsten Weg fuhren wir nach Locarno wo wir dann ins Valle Maggia abbogen und den ersten Cache in der Gemeinde Avegno Gordevio suchten und ein Teil des defekten Behälters fanden - beim kurzen Multi war leider das Logbuch nass aber wir verzichteten auf das Ersetzen. Via Maggia ging es nach Cevio wo wir auf der Suche nach dem
GC6GQ6A lange umherirrten bis wir zugreifen konnten. Dann folgte die Bergetappe nach Linescio, Cerentino, Bosco/Gurin und Campo. Da es teilweise nur einen einzigen Cache in den Gemeinden hat waren wir froh alle zu finden, ein besonderer Dank an den "stadtcacher" der diese Challenge mit seinen Leitplanken-Petlingen vereinfachte. Scheinbar braucht unser Polo Cross beim Aufwärtsfahren viel Sprit - denn auf einmal zeigte die Benzinuhr nur noch 25 km Reichweite an - und wir waren erleichtert in Cevio endlich eine Tankstelle zu finden. So ging es dann noch Lavizzara wo wir noch einige Dosen mehr als notwendig einsammelten. Es gab keinen speziellen Behälter (kein
FP heute), dafür war die Gegend mit den steilen Bergen rundherum sehr eindrücklich. Dass in diesen abgelegenen Dörfer am "Ende der Welt" so viele Leute unterwegs waren hat uns gewundert, für die vielen schönen Kastanien scheint sich aber niemand zu interessieren.
26.09.2023 - Letzter Teil Varese Lake TrailBei schönstem Wetter und angenehmen Temperaturen starteten wir unsere letzte Etappe des "Varese Lake Trail" bei Voltorre wo wir einen guten
P für das WoMo fanden. Zuerst fuhren wir mit den Fahrräder mal nördlich zum #54 bevor es dann Richtung Ziel "Schiaranna" so richtig los ging. Beim
GCA7799 fanden wir nur noch ein Zettelchen, das wir durch einen kleinen Behälter am Nylonfaden ersetzten - wir hatten ja Zeit. Aber sonst konnten wir uns über die schönen, einfallsreichen Behälter (5
FP ) und die tolle Radstrecke freuen. Da Poiana heute ein wenig vergesslich war, mussten wir zweimal umkehren - glücklicherweise hatte niemand was mitgenommen. Wir fanden alle Dosen (nicht zuletzt dank den Spoilerbilder) ohne grosse Probleme und konnten sogar den
GCA6JJZ "retten", den hatten die Gemeindearbeiter beim Baumschneiden wohl versehentlich herunter geholt - er lag einfach so in den Ästen auf dem Boden. Der
Bonus-Cache war dann aber der Höhepunkt des Tages, es war eine mit Schloss versehene, grosse Holzkiste mit einem gebastelten Kanu und viel Platz für Trackables. Dann radelten wir wieder alles zurück und merken dabei, dass die Strecke ohne Geocache-Suche doch recht kupiert und sehr belebt ist. Schlussendlich waren wir froh endlich bei der "Pasticceria Marabelli" angekommen zu sein und genossen das Panasche - Nebbiolo Oberschenkel waren schon recht übersäuert.
16.-17.09.23 - Abschluss der Reise mit viel StauNach dem Verlassen des Campingplatzes in Selce fuhren wir nochmals zum Multi
GC4CZBQ an dem wir uns schon bei der Hinfahrt versucht hatten - dieses mal mit Erfolg. Anschliessend ging es wenn möglich mit dem WoMo sonst zu Fuss zu den übrig geblieben Dosen der Serie "Brod / Lod / Boat" und so konnten wir das Schiffs-GeoArt auf der GC-Karte gelb einfärben. Wir fanden alle fair versteckt Behälter die meist in guten Zustand waren - diese Tour wird uns in unvergesslicher Erinnerung bleiben. Der Fisherman
GC9ET5D war dann im wahrsten Sinne der Höhepunkt des Tages (10 Meter hoch ;-) - auch wenn wir den defekten Behälter ersetzen mussten freuten wir uns über den Einsatz unserer Fischerrute. Dann fuhren wir dem Meer entlang via Rijeka nach dem Tagesziel Roncade in Italien. Natürlich besuchten wir alle am Weg liegenden Caches - beim Multi
GC3YHM4 gab es leider einen DNF, dafür durften wir die hohen Sprungtürme in das klare Mittelmeer bewundern. Ohne weitere grosse Ausbeute erreichten wir Slowenien wo wir uns bei einem BBQ-Restaurant die Spezialitäten aus dem grossen Grillstand an der Strasse servieren liessen. Via Autobahn erreichten wir dann bald mal Roncade, den guten, zweckmässigen
WP fanden wir schneller als die vorbereiteten Caches - die Suchlaune war aber auch nicht mehr sehr gross. Am nächsten Morgen versuchten wir uns noch an einigen Caches in der Umgebung - aber es waren mehr gefühlte DNF als Funde und keiner der gefunden war etwas Spezielles. Der Rest der Reise war dann nur noch warten im Stau - für uns total überraschend da ja am Sonntag ein Fahrverbot für LKW gilt - ein Abschluss zum Vergessen - aber der Anlasser des GeoSolys hat durchgehalten.
14.-15.09.2023 - Heimreise via Senj nach Selce, ersters mal RegenMit regeneriertem WoMo verliessen wir den
CP in Donji Babin Potok Richtung Senj. Da wir schon den gleichen Hinweg gewählt hatten war unterwegs zum Meer nur der
GCABBQ2 mit schöner Aussicht zu holen. In Senj machten wir einen kurzen Spaziergang zum "?" und zum Kirchencache bevor es ohne grosse Aufregung (ausser dem Mystery
GC61Y27 mit
FP ) dem Meer entlang nach Kačjak ging. Es fing an zu Regnen so dass aus der Velotour nichts wurde und wir uns einen gemütlichen Nachmittag mit Mittagessen in Crikvenica gönnten. Um die geplante Velotour doch noch nachzuholen entschlossen wir uns die Reise um einen Tag zu verlängern und zwei Tage auf dem
CP in Selce zu verbringen. Am Freitag ging es dann los, wir starteten zur "Brod / Lod / Boat" bei der Halbinsel Kačjak und landetet bergab beim
GC5BCM0 in die falsche Richtung. Also alles wieder aufwärts ... und da änderte sich mal lange nichts - Velo schieben war trotz gutem Weg angesagt. Dafür wurden wir mit einen wunderbaren Sicht auf das Meer und die umliegenden Gebirge belohnt. Als es dann endlich auch mal geradeaus oder runter nach Jadranovo ging fanden wir keine Raststätte am Weg um den Durst zu löschen und langsam schwanden bei Poiana die Kräfte - es rächte sich dass wir kein Wasser dabei hatten. Es war ein harter Kampf wieder hoch nach Smokovo wo wir dann glücklicherweise ein bewohntes Haus fanden und Poiana eine Flasche Mineral organisieren konnte - dazu noch gratis. Diese Episode (böser, tätowierter Mann) wäre fast eine Geschichte für sich. Als wir die Flasche halb leer getrunken hatten ging es dann leichter und es machte wieder Freude die nächsten Dosen zu suchen. Bald mal kamen wir nach einer steilen Abfahrt wieder beim Ausgangspunkt an und waren erleichtert unser Wohnmobil zu sehen. Auf dem
CP machten wir eine verspätete Siesta und danach liefen wir zu Fuss ein Restaurant unter dem
CP das direkt am Meer lag. Wir genossen das Essen mit einem guten Glas Rotwein und sahen dabei die Sonnen im Meer untergehen - es war schlussendlich ein schöner, erfolgreicher aber anstrengender Tag.
13.09.2023 - Schatz im Silbersee, auf den Spuren von WinnetouBereits im Vorfeld hatte Poiana gelesen dass im "Plitvice Lakes National Park" einige Winnetou-Filme gedreht wurden. Da Nebbiolo alle Filme gesehen hat und als Teenager sogar ein Poster von Nscho-Tschi (Schwester von Winnetou) über seinem Bett aufgehängte war es natürlich ein Muss dieser eindrücklichen Natur-Kulisse einen Besuch abzustatten. Als wir in Plitvička Jezera ankamen trauten wir unseren Augen nicht - die Autos und Touristenbusse stauten sie wie am Luzerner Schwanenplatz - und das im September und nicht zur Hochsaison. So fuhren wir weiter nach Korana (das Strässchen war wohl nicht für WoMo gedacht) wo wir den ersten schönen Cache in Tuffsteinen versteckt fanden. Von der Westseite her gelang es uns dann an zwei Tradis heranzukommen und Fotos vom eindrücklichen Wasserfall (
GC2CXNM) zu schiessen. Auch der Blick auf den blaugrünen, glasklaren "Silbersee" war eine Eigenweide - Nebbiolo sah fast wie im Traum Winnetou mit dem Kanu daherkommen. Mit der Wahl unseres Aussichtspunktes hatten wir Glück - wir waren ganz alleine und auf der gegenüber liegenden Seite sahen wir das Gedränge der Touristen auf den Holzstegen. Auf der Heimfahrt kamen wir noch am Filmplatz
GC9WKAK vorbei - einer Terrasse die extra für das Kamerateam gebaut wurde. Das Mittagessen genossen wir wie schon bald üblich bei schönstem Wetter auf der schattigen Veranda in Borje und machten anschliessend im WoMo eine kleine Siesta. Zum Schluss besuchten wir noch die längste Zipline Europas mit 1700m (
GC78Y9J) bevor wir rechtzeitig wieder auf dem
CP ankamen. Poiana hoffte einen der rund 20 Braunbären (dazu drei Wolfsrudel) des Corkova Uvala Park zu Gesicht zu bekommen - die scheinen glücklicherweise die Leute zu scheuen.
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