27.03.2026 - SP, Sant Feliu
Da wir auf einem Campingplatz übernachtet hatten, starteten wir den Tag ganz entspannt – nur das Zwitschern der Vögel und die ersten Sonnenstrahlen auf unserem Platz. Bei strahlendem Sonnenschein sattelten wir unsere Bikes und machten uns auf den Weg rund um Sant Feliu am Meer. Und was sollen wir sagen? Die Aussicht war schlicht fantastisch: das tiefe Blau des Mittelmeers, die schroffen Küstenlinien und die sattgrünen Hügel – einfach eine Augenweide. Heute ging es uns nicht darum, möglichst viele Caches zu finden, sondern die kleinen Schätze unterwegs zu geniessen. Jeder Ort hatte seinen eigenen Charme: Wir wanderten einmal steil den Hang hinunter, besuchten den Leuchtturm, wanderten in einen fast schon geheimnisvollen Dschungelpfad und standen plötzlich vor einem Baum, der so aussergewöhnlich war, dass man ihn fast für ein Kunstwerk halten könnte. Auf dem Rückweg machten wir eine wohlverdiente Pause. Das Menü war köstlich, nur der Dorado hätte ein wenig mehr Zeit auf dem Grill vertragen können. Dafür war der Service einfach super – der freundlichste Servierboy, den wir je getroffen haben, machte den Besuch perfekt. Am Ende des Tages sassen wir wieder auf dem Campingplatz, müde, glücklich und voller Eindrücke. Es war einer dieser Tage, an die man sich einfach gerne zurückerinnert – voller Sonne, Abenteuer und kleinen, besonderen Momenten.
26.03.2026 - SP Sant Feliu de Guixols
Bei sonnigem, aber windigem Wetter machten wir uns auf den Weg zur Route „Un Poco Via Verde“. Der Parkplatz für Wohnmobile war bereits besetzt. Zwar hätte es in der Nähe noch eine Alternative gegeben, doch die entsprach nicht ganz unserem Geschmack. Also entschieden wir uns, ein Dorf weiterzufahren – eine gute Wahl, denn dort konnten wir gerade noch den letzten freien Platz auf dem SP ergattern. Schnell waren die Velos startklar, und schon ging es los auf die Route „Un Poco Via Verde“. Der Radweg führte uns an zahlreichen Dosen vorbei – ganz nach unserem Geschmack. Wäre da nur nicht der kräftige Wind gewesen! Die Caches liessen sich dafür umso leichter finden. Lediglich den 4er hoch oben im Baum liessen wir aus – bei dem Wind und der Höhe war uns das Risiko dann doch zu gross. Auf dem Rückweg kehrten wir noch in ein gemütliches Restaurant ein und liessen uns mit einem kühlen Radler und leckeren Tapas verwöhnen – ein perfekter Abschluss der Tour. Etwas früher als geplant ging es zurück zum Stellplatz. Poiana freute sich, denn so blieb ihr noch Zeit zum Lesen, während sich Nebbiolo bereits auf die nächste Route vorbereitete.
25.03.2026 - WP LlagosteraHeute hatten wir ursprünglich geplant, in Blanes die Caches im Ort mit den Velos zu besuchen. Da sich die Parkplatzsuche jedoch als schwierig erwies, entschieden wir uns kurzerhand, weiter nach Llagostera zu fahren.
Unterwegs legten wir noch einen Zwischenstopp in Lloret de Mar ein und schauten uns die bekannte Partymeile an. Den dortigen Cache konnten wir schnell entdecken. Die Mittagspause nutzten wir, um die letzten Alpin-Skirennen zu verfolgen. In Llagostera angekommen, gefiel uns der ursprünglich ausgewählte
WP nicht besonders. Deshalb entschieden wir uns spontan für die Cache-Runde „Weg der 3 Hügel“ rund um die Stadt. Nachdem wir einen passenden Parkplatz gefunden und die Bikes bereitgemacht hatten, ging es los – auf einem wunderschönen Bikeweg. Die Caches waren kreativ und fantasievoll versteckt. Sogar einige schwierigere 4er konnten wir – trotz unserer „älteren Jahrgänge“ – erfolgreich finden und uns ins Logbuch eintragen. Nebbiolo ist nach wie vor unglaublich beweglich und fit!
Es war eine richtig tolle Route. Den letzten
WP fanden wir schliesslich auf einem grossen Parkplatz, den wir sogar noch von früher kannten.
24.03.2026 - WP Blanes
Nach der gestrigen langen Velotour haben wir uns entschieden, heute eine gemütliche Fahrt Richtung Blanes zu machen. Ein paar Caches durften unterwegs natürlich nicht fehlen. Den 5er am Baum konnten wir jedoch auch nach längerer Suche nicht finden. Auf einem engen Platz musste Nebbiolo mit Geogiotti wenden. Dabei blieb Geogiotti an einem kaum sichtbaren Zaun hängen und verlor das hintere Licht. Nebbiolo konnte es provisorisch reparieren – der erste kleine Schaden auf unserer langen Reise. Während der Mittagspause entdeckten wir in der Nähe noch einen Cache. Zuerst wollte Poiana durch den nassen Tunnel gehen, entschied sich dann aber dagegen. Also machte sich Nebbiolo auf den Weg, fand die richtige Route über die Strasse und konnte sich schliesslich im Logbuch eintragen. Danach ging es weiter Richtung Blanes. Der ausgesuchte Wohnmobilstellplatz war leider komplett belegt, und rundherum galt Parkverbot für Wohnmobile. Also fuhren wir weiter zu einem alternativen Platz oberhalb beim Castello. Die Strasse dorthin war sehr steil, und oben angekommen merkten wir schnell: Das war nichts für uns. Schliesslich wurden wir fast direkt am Meer fündig – ein perfekter Platz! Dort gesellten wir uns zu einem anderen Camper und liessen den Tag entspannt ausklingen.
23.03.2026 - WP VallgorguinaHeute standen noch ein paar Caches in San Sadurní auf dem Programm. Diese waren schnell gefunden und sauber ins Logbuch eingetragen. Anschliessend ging es – ausnahmsweise – über die Autobahn weiter zum nächsten Ziel: der Route „20'-30'000 gràcies“.
Dort angekommen wurden die Bikes startklar gemacht, und schon ging es los zur nächsten Runde Multi-Caches. Begleitet vom stetigen Rauschen der Autobahn arbeiteten wir uns von Station zu Station – und konnten tatsächlich alle Verstecke erfolgreich finden. Besonders der Cache am Ende des Tunnels blieb uns in bester Erinnerung. Danach führte uns der Weg weiter hinauf, weg vom Lärm, hinein in die ruhige Natur. Auch hier liessen sich die Schätze nicht lange bitten und konnten zügig entdeckt werden. Eine wohlverdiente Pause gönnten wir uns an einem wunderschönen Platz mit Blick auf die Kirche – ein Moment zum Durchatmen und Geniesen. Zurück beim WoMo waren wir ziemlich stolz auf die Strecke, die wir mit den Bikes zurückgelegt hatten. Am frühen Abend erreichten wir schliesslich noch den
WP , den Nebbiolo ausgesucht hatte – ein Volltreffer! Jetzt fehlte nur noch eines: ein richtig gutes Abendessen. Schliesslich hatten wir den ganzen Tag über kaum etwas gegessen – und der Hunger war inzwischen gross geworden.
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