15.-19.10.2023 - Neues Ungemach und wieder WartenAm Sonntag war die Fahrt an die Costa Blanca geplant, wollten wir doch noch einige Wohnungen in Santa Pola und La Mata ansehen. Aber oh Schreck, bereits bei Benicasim leuchtet wieder die Lampe "Motor kontrollieren" auf. Also fuhren wir auf Nebenstrassen weiter ohne uns gross um Geocaches zu kümmern. Als dann noch "zu wenig Oeldruck" angezeigt wurde und der Motor bei kleinen Tourenzahlen abstarb war klar - der GeoSoly musste wieder in die Werkstatt. Am Montag wurde in der Werkstatt eine Diagnose gemacht - es sei ein Fehlalarm, aber der Anlasser (was Nebbiolo schon vermutete) sollte ausgetauscht werden - aber er können frühstens am Donnerstag gemacht werden. Nach einige Wenigen Dosen ging es wieder auf einen
CP in Albir. Am nächsten Tag machten wir vom
CP aus mit den Velos einen wunderschönen Ausflug in den Naturpark Serra Gelada - wenige Caches dafür eine super Aussicht. Am Mittwoch fuhren wir (der GeoSoly machte uns keine Sorgen) nach Nucia, wo wir mit den Fahrräder wieder einen schönen Rundgang durch das Städtchen machten. Mit einem "Radler" belohnten wir uns für die Anstrengung. Endlich war Donnerstag und wir konnten den Camper in die Werkstatt bringen - früh Tagwache. Wir machten nochmals eine Velotour weg von der Küste und bergauf - das Fahrrad-Stossen kennen wir ja bestens. Am Nachmittag konnten wir den Camper abholen, der Anlasser schurrte angenehm und sprang sofort an. Guten Mutes fuhren wir Richtung Santa Pola, aber bereits nach Benidorm leuchtet die Lampe "Motor kontrollieren" wieder auf. Um sich nicht aufzuregen bildetet sich Nebbiolo einfach ein des sei wieder ein Fehlmeldung - eine Beeinträchtigung war nicht spürbar.
12.-14.10.2023 - Von Benicarlo via Oropese nach BenicassimDie nächsten drei Tage verbrachten wir an der Costa Azahar und widmeten uns vorwiegend dem Geocaching da nach dem Montag (Day of the Valencia) am Donnertag auch noch der spanische Nationalfeiertag war und die meisten Immobilienhändler ein "Brücke" machten. So absolvierten wir am Donnerstag mit den Fahrräder den
PT der Küste entlang von Benicarlo nach Peniscola - eine sehr schöne Tour auch wenn viele Muggles unterwegs waren. Erstaunlich dass alle Döschen (meist an Verkehrsschilder versteckt) lückenlos vorhanden waren. Nach einem kühlenden
Panaché (hier als Radler bekannt) fuhren wir via dem
GC3C88X (Ärger, DNF und zerkratze Beine) nach Torre del Sal wo wir einen Top-WP fanden und Poiana sogar ein Bad im Meer nehmen konnte.
Am Freitag den 13. nahmen wir es gemütlich und besuchten Oropesa, dabei mussten auch einige wenige Caches dran glauben. Nach dem Auskundschaften der Bunker-Siedlung fanden wir ein arabisches Restaurant - den Wein mussten wir jedoch beim Nachbarn kaufen. Danach ging es zurück nach Alcossebre wo wir auf dem
CP für drei Tage blieben.
08.-11.10.023 - Neuorientierung in Spanien?Eine Wohnung am Meer - davon träumen wir schon lange. Deshalb unternahmen wir diese Reise an die Costa Azhahar und Costa Blanca zum Auskundschaften und Wohnungen anschauen. Mit einem Zwischenhalt in der Camargue (mit einigen wenigen Dosen) schafften wir es in zwei Tagen nach Alcossebre unserem ersten Ziel. Am Dienstag ging dann die übliche Suche nach einer Garage los - schwarzer Rauch kam aus dem Auspuff und die Lampe "Motor kontrollieren" leuchte auf. Beim fünften "Taller" hatten wir dann Glück - ein junger, guter Type aus dem Ostblock (auf Arbeitsuche) schloss sein Diagnosegerat an und imponierte dem vielleicht zukünftigen "Chef" mit seinen Fähigkeiten (defektes Ventil, Kosten 1200-1400€). So konnten wir den GeoSoly da lassen und ihn um 18h repariert abholen. Mit den Fahrräder konnten wir wenigsten die Zeit vertreiben - immerhin konnten wir drei Geocaches (davon ein besonders schwieriges Bambusrohr in einer Mauer) finden.
Am Mittwoch hatten wir dann die erste Wohnungsbesichtigung - aber der grosse Aufsteller war das nicht - der muffige Geruch wertete den seitlichen Meerblick ab. Nachdem wir noch einige weiteren Objekte von aussen betrachtete hatten, fuhren wir nach Torrenostra wo noch einige knifflige Geocache-Pendenzen auf uns warteten - alle konnten wir teilweise mit viel Geduld finden. Leider wurde beim bekannten, guten
WP am Stand ein Verbotsschild angebracht - aber wir fanden doch noch einen Ersatz-WP bei einigen andern Camper. Die "spanische" Pizza schmeckte und dann nicht besonders - das passte zum heutigen eher zwiespältigen Tag.
05.10.2023 - TI-Challenge abgeschlossenNach einem kurzen Familientreff in Ascona blieb uns noch Zeit die letzten drei fehlenden Gemeinden zu besuchen. Zuerst fuhren wir nach Ronco sopra Ascona, wo wir bereits einige Dosen vom Prado-Trail geloggt hatten, die verschwanden jedoch im Lago Maggiore in einer andere Gemeinde. Weiter ging es ins Verzascatal nach Corippo, einem eindrücklichen unter Denkmalschutz stehendem Dörfchen. Gut dass da der Tourismus eingedämmt wurde da es nur wenige
P und nicht mal eine Abwasserreinigungsanlage gibt. Zum letzten Abenteuer fuhren wir dann wieder herunter nach Minusio und auf die andere Seite des Stausees nach Mergoscia wo auch die ein bisschen enttäuschende Dose der Challenge versteckt war. Dass da sogar ein Postauto hinfährt ist unglaublich - dass der Chauffeur da Nerven braucht konnten wir bei der Rückfahrt live miterleben. Natürlich besuchten wir auch noch einige Dosen am Weg, aber einen
FP konnten wir nicht vergeben obwohl die Lage der Verstecke teilweise schon eindrücklich war. Die Heimfahrt war dann der Horror, über zwei Stunden standen wir im Stau obwohl weder ein Unfall noch sonst irgendwelche Hindernisse zu sehen waren. Dabei hatten wir viel Zeit darüber zu Diskutieren ob der Besuch dieser vielen, schönen und teilweise sehr abgelegenen Tessiner Gemeinden wichtiger war als einen besseren ökologischen Fussabdruck zu hinterlassen.
30.09.2023 - TI-Challenge - acht neue GemeindenGeplant war diese Tour schon lange, aber heute ging es endlich bei wiederum schönem, warmen Herbstwetter in die Tessiner Berge. Auf dem schnellsten Weg fuhren wir nach Locarno wo wir dann ins Valle Maggia abbogen und den ersten Cache in der Gemeinde Avegno Gordevio suchten und ein Teil des defekten Behälters fanden - beim kurzen Multi war leider das Logbuch nass aber wir verzichteten auf das Ersetzen. Via Maggia ging es nach Cevio wo wir auf der Suche nach dem
GC6GQ6A lange umherirrten bis wir zugreifen konnten. Dann folgte die Bergetappe nach Linescio, Cerentino, Bosco/Gurin und Campo. Da es teilweise nur einen einzigen Cache in den Gemeinden hat waren wir froh alle zu finden, ein besonderer Dank an den "stadtcacher" der diese Challenge mit seinen Leitplanken-Petlingen vereinfachte. Scheinbar braucht unser Polo Cross beim Aufwärtsfahren viel Sprit - denn auf einmal zeigte die Benzinuhr nur noch 25 km Reichweite an - und wir waren erleichtert in Cevio endlich eine Tankstelle zu finden. So ging es dann noch Lavizzara wo wir noch einige Dosen mehr als notwendig einsammelten. Es gab keinen speziellen Behälter (kein
FP heute), dafür war die Gegend mit den steilen Bergen rundherum sehr eindrücklich. Dass in diesen abgelegenen Dörfer am "Ende der Welt" so viele Leute unterwegs waren hat uns gewundert, für die vielen schönen Kastanien scheint sich aber niemand zu interessieren.
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