03.02.2023 - Cachen im Niemandsland ohne Wege 
Früh wurden wir vom donnernden Lärm geweckt - der erste Jumbojet war gestartet. Trotzdem blieben wir noch einige Zeit in der "Federn" - es war wieder kalt. Wir fuhren auf die andere Seite der Flughafens um auch noch diese Runde zu absolvieren. Wir hatten schon erwartet das es ähnlich wie am Vortag weiter gehen würde - aber das war nur die Vorstufe von dem was uns erwartete. Der Anfang war noch "normal" und wir fanden die ersten Dosen sogar ohne grosse Mühe, aber dann wurde aus dem Pfad eine kniehohe Mischung zwischen Gräser, Gestrüpp und stacheligen Sträuchern. Alles war zugewachsen und wir hatten keine Ahnung wo wir die Dosen suchen sollten mit den ungenauen Koordinaten. Vom letzten Cache bis zum Ausgangspunkt stellte nochmals alles in den Schatten - teilweise wusste nicht mal Cinza wo es ein "Durchkommen" gab so hoch war das Gestrüpp und zwischen Zaum und Wasser gab es fast keinen Platz. Auf der Fahrt nach Quarteira "pflückten" wir dann noch einige Behälter, der Abstecher ins das Städtchen mit den vielen, riesigen Hotels bot keine
P in der Grösse eines der war also für die "Katze".
Bilanz: 21 F, 2 DNF, 2
FP , wie üblich
02.02.2023 - Flugzeuge und wandern durch die Salinen
Nach einem letzten Blick auf den schon wieder gefluteten Ria Formosa verabschiedeten wir uns vom 1A-WP. Dann wagten wir uns an den nahen D=4.5 - natürlich wie erwartet ohne Fund. Weiter ging es nochmals in den Hafen von Olhao wo wir einen Rundgang machten uns den EC mit den Fossilien nochmals anschauten. Nach dem Multi O52 verliessen wir Olhao und fuhren Richtung Faro-Airport. Dort vervollständigten wir unsere Geocaching-Karte mit Smiles - in einer von der Natur her wunderschöne Gegend mit den Salzseen und Dünen. Leider waren die "Gummitierchen" sehr schwierig zu finden - teilweise in Hundesäckchen im Sand vergraben und mit bis zu 20 Meter Entfernung zu unseren Garmin-Koordinaten. Dazu kam die schon starke Vegetation (Spuren der Vorgänger gab es natürlich keine mehr), wir glauben sogar die Owner würden ihre Dosen teilweise nicht mehr finden. Aus Bequemlichkeit und der fortgeschrittenen Zeit schlossen wir uns den hunderten von Camper auf dem riesengrossen öffentlichen Parkplatz ohne Camperverbot an - im Wissen dass der Fluglärm uns sicher stören würde.
Bilanz: 23 F, 2 DNF, 1
FP 01.02.2023 - Olhao und Vogelkunde aus dem Fenster des WoMoDer Verkehr in der Nacht über die Brücke störte schon ein wenig, aber wir nahmen uns trotzdem "Zeit" am Morgen da es wiederum sehr kalt war. Nach dem "Einlaufen" mit dem
GC8K79W fuhren wir zum
GC9CYJE der schon wegen dem uralten Olivenbaum einen
FP verdiente. Auf der Fahrt nach Olhao versuchten wir uns nochmals an einigen "unerreichbaren" - Erinnerungen an frühere Jahre kamen wieder hervor. So arbeiteten wir wieder an der Serie der "CAÍQUE BOM SUCESSO" - das wird wohl eine "unvollendete" bleiben denn unsere Begeisterung hielt sich in Grenzen. In Olhao klärten wir erst mal ab wie es mit einem Ausflug auf die Insel Armona aussehen würde - mit der normalen Schiff müsste sie für die Überfahrt in einen Käfig - und die speziellen Ausflugsboote fanden wir zu teuer. Beim Spaziergang der Promenade entlang duftete es fein nach Essen und so konnten wir der Versuchung nicht widerstehen und liessen uns auch in einem Restaurant nieder. Nebbiolo bestellte das schon viel gehörte "Chicken Piripiri" - ein Fehler, denn er mag keine Knochen - Poiana freute sich da schon mehr über die Riesen-Crevetten. Nach der Siesta suchten wir dann noch einige Dosen bei den Salinen um den Ria Formosa und danach lagen wieder einige "CAÍQUE" am Weg wo wir aber bald mal genug hatten. Einen möglichen
WP hatten wir beim Vorbeifahren gesehen, aber erst als wir dahin fuhren zeigte sich welchen herrlichen Ort wir da gefunden hatten - direkt am Fluss, ganz alleine mit Blick auf das Watt wo sich viele Vögel tummelten. So konnten wir wetteifern wer mehr Federvieh entdeckte und kannte.
Bilanz: 24 F, 0 DNF, 1
FP 31.01.2023 - Nochmals Fischen und auf nach TaviraDirekt vom
WP aus starteten wir zu den letzten "Caminhar e pescar". Cinza freute sich natürlich besonders weil Nebbiolo das Rad nahm, denn dann gibt es meistens längere Ausflüge. Das pflücken der drahtigen Vierecke hatten wir langsam im Griff und konnten einige in einem Anlauf herunter holen und dann wieder aufhängen. Die "neue" Rute hat sich definitiv bewährt, in der Länge gab es noch Reserve und so war sie sehr stabil weil wir die dünnen, biegsamen Stäbe nicht brauchten. Auf der anschliessenden Fahrt nach Tavira stellten wir wieder mal fest wie viele gelbe Smiles wir da schon auf der Geocaching-Karte haben - bei den wenigen noch verbleibenden grünen Schatzkisten ist meistens ein "Haken" dabei - entweder hatten wir schon früher versucht an sie heran zu kommen oder wir suchten bereits vergeblich. Als wir dann vor Tavira zwei Dosen ein wenig weg von der Küste besuchten sahen wir einige Wildcamper am Rio Séqua denen wir uns dann auch anschlossen.
30.01.2023 - Fischen und Spitzensportler im TrainingPoiana meinte dass wir diesen
CP in Zukunft meiden sollten - überhaupt gefiel ihr Monte Gordo nicht besonders. Wie üblich verliesen wir den
CP vor dem Mittag und machten uns an die restlichen, hängenden Dosen im südlichsten Zipfel von Vila Real de Santo Antonio. Zum zweitem mal konnte sich nun die "neue" Angel bewähren - auch die sehr hoch hängenden waren dieses mal kein Problem. Schon früher waren wir den vielen Spitzensportler (aus dem Osten?) die in diesen Wälder trainieren begegnet, dieses Jahr schien es uns als würden weniger von den Trainer "geschlaucht". Danach genossen wir im Städtchen noch ein wenig das schöne, in der Zwischenzeit auch warme Wetter und liessen uns Muscheln und ein "Bitoque" servieren - Nebbiolo kam endlich zu seinem Steak mit Spiegelei. Nach dem gemütlichen Nachmittag fuhren wir an das westliche Ende von Monte Gordo wo vor den nächsten Tag nochmals einige Fischer-Caches auf uns warteten. Auf einem grossen
P mit vielen anderen Camper fanden wir dann unseren
WP .
Bilanz: 8 F, 0 DNF, 4
FP , wie üblich am Morgen kalt dann aber schön und warm
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