01.-04.01.2018 - Powertrail ManacorAm 2. Januar starteten wir unser neues GC-Jahr mit dem ersten Drittel des Powertrails „Via Verda“ von Manacor nach nach Arta. Die 124 Caches verteilt über 29 km sind eine echte Herausforderung für den Owner, der Unterhalt der Behälter und das Tauschen der vollen Logbücher ist aufwendig, was wir von unseren eigenen kleineren
PT bestens kennen.
Die Strecke ist wirklich schön und hat einen guten Untergrund für Fahrräder und Wanderer. So hat Nebbiolo am Startpunkt Poiana mit Cinza ausgeladen und ist dann mit dem Auto zum Zielort gefahren. Von dort ist er ihnen dann mit dem Klapprad entgegen geradelt. Gemeinsam konnten wir anschliessend Dose um Dose finden. Leider sind einige Logbücher feucht, nass oder voll – bei zwei Behältern die weg waren - und das Versteck klar war - haben wir einen neuen hinterlassen.
Nach einem Ruhetag ging es am 4. Januar wieder Richtung Manacor um den 2. Drittel des Powertrails in Angriff zu nehmen. Unterwegs versuchten wir noch Son Negre (
GC5KHTE) aber die Buchstaben auf dem Stein sind nicht mehr eindeutig zu lesen.
Wie üblich fuhren wir zum Startpunkt und Nebbiolo brachte das Auto zum Endpunkt, von wo er mit dem Klapprad Poiana und Cinza entgegen radelte. Gemeinsam wanderten wir wieder durch die schöne Gegend und pflückten Cache um Cache. Am Zustand der Behälter änderte sich wenig gegenüber dem ersten Drittel. In Son Servera mussten Cinza zum ersten mal an die Leine, da die Strecke durch den normalen Strassenverkehr führte.
28.-31.12.2017 - Jahresende, RückblickAn den letzten Tagen des Jahres kam das Geocaching ein wenig zu kurz, bevorzugte es Nebbiolo doch wieder mal an einem Schachturnier teilzunehmen. So fuhr er 4 Tage jeweils den weiten Weg nach Binissalem, mit 3.5 Punkten aus 5 Partien (2 Siege, 3 Unentschieden) blieb das Resultat etwa in meiner Startposition.
Wie vor dem Jahreswechsel üblich, haben auch wir eine kurze Bilanz über den ersten GC-Monat auf Mallorca gemacht. Schön für uns ist vor allem, dass die meisten Beschreibungen der Caches bei GC auch in deutsch sind. Das erleichtert natürlich das Lösen von Mystery’s und vor allem Multi’s, die wir sonst im Ausland eher weglassen.
GC auf Mallorca scheint schon ein bisschen germanischen Einfluss zu haben, so sind auch die meisten Behälter von guter Qualität, was wir auf dem spanischen Festland nicht so erlebt hatten. Nebst den Caches an der schönen, jedoch steinigen Süd-Ostküste (da brauchten wir oft Mut), werden uns die Cueva de Smaug (
GC6H4TK) und Stonimals (Caballos von Rolf Schaffner
GC45WJV) in bleibender Erinnerung bleiben. Natürlich werden wir auch den LP Escuela (
GC6419R) nicht vergessen, leidet Nebbiolo nun ein Monat nach dem Sturz uns Wasserloch immer noch an Rückenschmerzen ...
27.12.2017 - Mystery in der Cala sa NauHeute ging es nochmals an die Cala sa Nau im Südosten der Insel. Schon vor einiger Zeit hatte ich diese schwierigen Mystery’s teilweise mit Hilfe oder in Team-Arbeit gelöst.
Über einen schmalen Pfad ging es Richtung Norden zuerst zum CYA4P – bei dem starken Wind brauchten wir schon ein bisschen Mut – wie auch bei den zwei folgenden Caches in der Nähe. Diese wilde Gegend ist traumhaft und natürlich.
Auf dem Rückweg lernten wir in der Höhle noch den „Conoces Mallorca?“ kennen – dann liefen wir über den Steinigen Weg weiter auf die Halbinsel zur der Fauna von Mallorca wo wir uns bei schöner Aussicht kurz Verpflegten. Langsam kamen Regenwolken auf, so dass wir uns noch das letzte Logbuch für diesen Tag in der Nähe des Parkplatz eintrugen.
21.-25.12.2017 - WeihnachtszeitAm 21.12 war wieder mal eine längere Tour in der Nähe des Flughafens angesagt. Die schöne Strandpromenade war Rücken schonend für Nebbiolo. Wir bestaunten die Villen und waren überrascht, dass diese keinen Meeranstoss hatten – was uns natürlich gefiel denn so es gab einige Geocache. An diesem Tag war uns das Glück hold – fanden wir doch alle Behälter problemlos. Beim
GC6B00Q durften wir nach Rücksprache mit dem Owner einen neuen magnetischen Petling hinterlassen.
Zum ersten mal hatten wir einige Lose des El Gordo gekauft, so nahmen wir bei der Ziehung am 22. einen „Ruhetag“ und schauten zwischendurch den für uns eher langweilige Gesang der Kinder im spanische TV. Mit dem grossen Gewinn wurde es leider nichts ... also planten wir Weihnachten wie üblich und fuhren noch schnell nach Felanitx um einzukaufen … und nebenbei natürlich auch noch den schon lange vorbereiteten Bonus der Cueva de Smaug endlich zu finden – wie konnte sich dieses Riesenfass so lange vor uns verstecken?
Als wir am nächsten Tag (23.) den „The Man on TV“ suchten, aber nicht fanden entschlossen wir uns noch den „Maioris“ zu besuchen der ja nur ca. 400 Meter entfernt lag. Das wurde aber eine schweisstreibendes Abendteuer, welches für den angeschlagenen Nebbiolo nicht gerade das Beste war. Aber einmalig war der Weg mit diesen Gesteinen und der Ausblick aufs Meer.
Der 24. war dann ohne einen einzigen Geocache – dafür mit einem guten Essen beim Inder in der Colonia Sant Jordi.
An Weihnachten machten wir dann wieder einen Ausflug an die Südostküste – Nebbiolo hatte da einige Mystery gelöst. Nach einer abenteuerlichen Fahrt über schlechte Schotterwege führte uns das Navi an eine Schranke statt zum Cache – also alles wieder zurück – aber wie hätten wir da mit dem WoMo gewendet? das war schon mit dem Fort KA nicht einfach.
Leider landeten die „?“ nicht aktualisiert auf dem Garmin … so dass wir nach zwei schönen Tradi die Suche nach einem Restaurant am Meer aufnahmen. Das war in Cala D’Or gar nicht einfach … und als wir in Porto Petro endlich etwas fanden war alles ausgebucht. Mit hungrigem Magen und etwas verärgert machten wir uns auf den Heimweg. Als Trost gab es dann in Campos beim Chinesen doch noch etwas zu Essen.
14.-20.12.2017 - Nun werden die Wege länger ...Nun haben wir in der Nähe der „Homebase“ alle im Moment machbaren Caches besucht und geloggt. So fuhren wir mit dem in der Zwischenzeit vom Vermieter zur Verfügung gestellten Ford KA in den Südosten der Insel. Das ist einiges angenehmer, denn die vielen engen Strassen sind nicht gerade was man sich mit einem WoMo wünscht …
Ein weiter Höhepunkt unserer bisherigen Mallorca-Tour war der Multi-Cache Stonimals (
GC45WJV) – was da der Künstler Rolf Schaffner erschaffen hat ist eindrucksvoll und so interessant, dass wir uns über seine Tätigkeit intensiv informiert haben. Warum diese schönen Pferde so versteckt sind, können wir nicht verstehen.
Natürlich hat uns auch die Sehenswürdigkeit Es Pontas beeindruckt – ein schöner Fleck auf der Erde.
Vor einigen Tagen haben wir bei einem Stadtbummel in Santanyi den Multi gelöst, die finalen Koordinaten schienen uns aber falsch berechnet zu sein. Aber so unlogisch es erscheint, die Endkoordinaten brachten uns einige Kilometer von Santanyi entfernt an einen steilen Felsen wo Poiana die Box sofort mit einem richtigen Griff hervorzauberte.
Und kaum zu glauben … Nebbiolo war wieder so ungeschick, dass er sich den schon verstauchten Knöchel erneut vertrat und Poiana die nächsten Tage wieder alleine unterwegs war.
Nach leichter Besserung machten wir wieder mal einen Ausflug Richtung Palma an die Cala Blava, wo Poiana die Arbeit übernahm und Nebbiolo aus sicherer Distanz beobachtete wie unser Nick ins Logbuch eingetragen wurde. Den Sa Cova Verde haben wir "oben" lange gesucht und erst danach das Attribut "Schwimmen" gesehen. Im Winter wohl nicht Terr=3.5 ;-)
Am 20.12 gingen wir zum ersten mal in Mallorca auf eine
FTF -Jagt (
GC7F6PG) da wir in Binissalem die Teilnahme an einem Schachturnier abklären wollten. Wir haben eine halbe Stunde so unauffällig wie möglich gesucht - erfolglos. Mit Sicht auf den Nullpunkt genossen wir ein leckeres Mittagessen mit einem Glas Wein und beobachteten nebenbei ob eventuell andere Geocacher auftauchen würden. Leider nein – entspannt machten wir uns danach nochmals auf die Suche. Aber auch ein bisschen frecher und ohne Respekt vor fremden Augen fanden wir nichts – vielleicht wurde er von der Weihnachtsdekoration bereit zugedeckt…
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