31.01.-02.02.2018 - Porto Christo, Höhlen und 2xFTFAm Mittwoch waren Haushaltsarbeiten angesagt, der letzte schöne Tag zum Trocknen der Wäsche auf der Terrasse vor dem anbrausenden Tief. Am späteren Nachmittag schlug Nebbiolo vor noch schnell in Santanyi einkaufen zu gehen … natürlich mit den Hintergedanken mit einen Umweg zur Cala Figuera einen weiteren
FTF zu ergattern – was uns dann auch gelang. Anschliessend belohnten wir uns in Santanyi mit einem leichten asiatischen Essen und gingen erst dann das Pflichtprogramm "Einkaufen" an.
Da die Wetterlage nicht klar war planten wir für den Donnerstag keine längere Wanderung, so führte uns der Ausflug nach Porto Christo. Dort besuchten wir die sehr eindrücklichen Höhlen Drac und Hams wo raffinierte Lichtspiele mit klassischer Musik geboten wurde. Danach konnten wir noch einige schöne Klippen erklimmen bei denen wir das Auto in der Nähe parkieren konnten. Beim "Punta de na Diumenge" betrachteten wir ein bisschen befremdet die neu gebauten Häuser mit schöner Lage direkt am Meer, die wahrscheinlich nie bewohnt waren, aber bereits am „verfallen“ sind. Als am Nachmittag die ersten Regentropfen fielen, machten wir uns mit vielen Eindrücken und doch 13 gefundenen Caches auf den Heimweg.
Am Freitag durfte Poiana für einmal ausschlafen, da es regnete. So kam Nebbiolo am frühen Morgen beim „Gassi“ gehen mit Cinza bereits zu einem
FTF – fast direkt vor unser Haustür. Wir vermuten, dass dieser Behälter nicht manchen Sturm überleben wird. Da wir die beigelegten Zettel als „Logbuch“ ein wenig kurios finden, hat Nebbiolo wieder mal die GC-Richtlinien gelesen – aber da steht als Beispiel "Notizbuch, Papierrolle" - also es scheint kein Grund zur Beanstandung zu sein.
03.02.-07.02.2018 - Tief über Mallorca
Über das Wetter können wir uns bis anhin wirklich nicht beklagen, aber nun hat ein Tief auch an Mallorca Freude bekommen. So erwartete uns nach einem Cache freien Samstag auch am Sonntag wechselhaftes Wetter. Wir entschlossen uns für einen Abstecher nach Palma mit kurzen Spaziergängen und Autocaching. Zuerst beendeten wir die Runde "PASEANDO POR BELLVER" und waren überrascht wie viele Jogger, Spaziergänger und Hunde unterwegs waren. Danach fuhren wir mit dem Auto ins Quartier "Sa Teulera Nova" um einen Eindruck vom oberen Teil der Pipeline-Caches zu erhalten. Die eher unsaubere Gegend ist nicht gerade einladend, aber wir werden da nochmals weitermachen – das geht zur Freude von Nebbiolo sogar mit dem Klapprad. Da dunkle Regenwolken aufzogen, wollten wir noch einige Orte in der Innenstadt besuchen, am Sonntag hofften wir auf mehr freie Parkplätze. Aber das Unterfangen war nicht erfolgreich – wenn wir mal ein "P" in der Nähe eines Caches gefunden hatten, war die nächste Dose zu weit entfernt um nicht vom einsetzenden Regen durchnässt zu werden. So wurde es ein kurzer Stadtbummel … und wir freuten uns das einigermassen warme zu Hause.
Auch die nächsten zwei Regentage verbrachten wir in Decken gehüllt mit Rätsel lösen, lesen und TV gucken. Natürlich absolvierte Poiana regelmässig längere Spaziergänge mit Cinza – die Planung nach dem Regen-Radarbild im Internet über der Colonia Sant Jordi klappte nicht immer zuverlässig - ab und zu gab es trotzdem einen grösseren Gutsch von oben ;-)
08.02.2018 - Höhlen, Kälte und DosensammelnFür den Donnerstag war endlich besseres Wetter angesagt, und als wir am Morgen erwachten zeigte sich wirklich wieder mal die Sonne. Die grauen Wolken hatten sich noch nicht ganz verzogen, aber egal heute wollten wir trotz Kälte wieder mal auf Dosensuche gehen. So fuhren wir in den Osten an die Cala Petita ob Porto Cristo. Meist wählt Nebbiolo den ersten Cache so aus, dass Cinza ein bisschen Bewegung bekommt – aber heute war das fast ein wenig zuviel – nach dem steinigen, glitschigen Weg am Meer entlang mit vielen Regenpfützen war Nebbiolo bereits im "roten" Bereich.
Danach ging es nördlich der Küste entlang bis zur Cala Bona – unterwegs sammelten wir fleissig Dosen ein. Auch die kleinen Höhlen wie "L'Amo en Martí" und "Es Bufador - S'Illot" haben uns sehr beeindruckt. Behälter finden macht uns schon am meisten Freude, aber auch Earth-Cache besuchen wir nach Möglichkeit immer, denn die damit verbunden Informationen und die "Wissenserweiterung" schätzen wir. So wissen wir seit heute einiges mehr über Sandstein und Geomorphologie.
Als wir uns überlegten beim
GC601E3 "nasse Füsse" (Terr=3?) zu bekommen, fing es an zu Regen … und der Cachetag war für uns wieder mal beendet.
13.02.2018 - Cala Mondrago und türkis MeerNach vier langen Tagen ohne Geocaching – das Wetter war nicht gerade einladend dazu - mussten wir nun endlich unser Wohnmobil „GeoSoly“ in die Garage bringen um die quietschenden Keilriemen auszuwechseln. Der nächste „Traller“ fanden wir in Ses Salines … der vermutete jedoch dass es ein Antriebsrad sei und wollte uns nach Manacor zum Citroenhändler schicken. Da uns der Vermieter der Loft eine Werkstatt in Campos empfohlen hatte zogen wir das vor, da wir ja anschliessen einen kurzen GC-Ausflug in den Osten an die Cala Mondrago geplant hatten.
Die Suche führte uns über schöne Pfade an der romantischen Bucht mit türkisblauem Wasser vorbei. Die Temperaturen waren um die Mittagszeit angenehm warm, so dass Poiana zum ersten mal in diesem Winter ihre Füsse im Meer baden konnte. Die drei Caches waren alle in gutem Zustand und konnten sich nicht lange vor uns verstecken. Das auf dem Heimweg eingesammelte Drops-Schächtelchen mit Zetteln drin wäre eigentlich gar nicht erwähnenswert, zeigt aber deutlich den Unterschied zwischen dem hinführen an schöne Orte und Signaltafel-Caches…
14.02.2018 - Die Gruft und 2 mal Diff=4.5Heute war unser erstes Ziel in Palma drei gelöste Mystery’s zu suchen. Auch wenn sie gut versteckt waren, mussten wir nicht lange suchen um die Behälter zu finden. Nebbiolo hat ein gespaltenes Verhältnis um Friedhöfe zu betreten, aber das abtauchen in diese Gruft war eindrücklich und schauderhaft zugleich. Über den Sinn oder Unsinn kann man diskutieren aber auch diesen Cache werden wie sicher nicht so schnell vergessen …
Danach ging es weiter zur "Pipeline-Serie" – diese kuriose Gegend hatten wir ja schon früher besucht. Die Filmdosen konnten wir teilweise nur nach Konsultation der Spoiler-Bilder finden, die Koordinaten waren nicht sehr präzis. Weit mehr Freude bereiteten uns die drei an der Strecke liegenden "Torrent de Sant Magí" die wir alle mit einem Favoritenpunkt belohnten. Zwei davon waren der zweitschwierigsten Stufe (Diff=4.5) zu geordnet - da gibt es Tage da sucht man lange erfolglos, heute brauchte es bei beiden nur wenige Griffe und die gut der Umgebung angepassten Gegenstände entpuppten sich als das gewünschte Objekt. Geocaching macht halt schon mehr Spass wenn man die Dosen findet – als umgekehrt.
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