01.-02.12.2018 - Treppensteigen und AkklimatisationDie ersten Tage nach dem Wohnungsbezug waren mit einrichten, organisieren und "umladen" ausgefüllt, nur einige kleinere Ausflüge nach Lagos und Portimao blieben parallel zum Einkaufen für das Geocaching übrig. Da es mit nebbiolo^s Rücken und Knie nicht zum besten steht, opferte sich Poiana und schleppte den grössten Teil unserer Habe (Kleider, Schuhe, Hundefutter, TV etc.) die Treppen hoch. Am Samstag machten wir die kurze CWLRW-Tour, direkt neben einem Einkaufcenter und dennoch total in der Natur - Cinza erfreute sich vieler Geschmäcke und grosser Freiheit. Den Bonus konnten wir berechnen, fanden aber kein Loch für schmale Hände - da müssen wir noch nachbessern.
Am Sonntag stand ein gutes Essen im Hafen von Portimao im Vordergrund, welches wir im Piraten-Restaurant auch vorzüglich serviert bekamen. Immer wieder staunen wir über das zarte Fleisch ohne Sehen und Fett welches wir in Portugal erhalten. Natürlich besuchten wir auch einige Caches am Stand entlang - und einige am Weg auf der Heimfahrt. Das Mystery um den "Obelix" (
GC5NE8F) war schön schwierig zum Lösen aber noch schwieriger war das Finden des Behälters, denn Nebbiolo hatten die Hinweis im GeoChecker vergessen. Aber mit den Smartphone konnten wir schnell das Versäumte nachholen und auch diesen raffiniert verstecken Fiesling finden.
03.12.2018 - Ayamonte (Punto del Moral), unser Winterdomizil 2016Da wir uns über das Zahlsystem der portugiesischen Autobahnen zu spät informiert hatten, verbanden wir das Organisatorische (Easy-Toll am Welcome-Point in Castro Marim) mit einem GC-Ausflug nach Ayamonte. Natürlich fuhren wir zuerst zum Stand der Isla Candela und besuchten den EarthCache, anschliessend ging es weiter nach Punto del Moral um einen Augenschein unserer früheren Unterkunft zu nehmen. In Ayamonte liessen wir uns bei einem Glas Wein einige Tapas servieren und genossen die Sonne. Nach Plünderung des Bankomats (in
PT ist der Maximalbetrag nur 200€) tankten wir noch den GeoSoly voll - mit rund 20 Cent Rabatt gegenüber Portugal. Nach einem kurzen Fototermin des Tsunami-Eartcache ging es zum heutigen GC-Hauptziel die "Via Verde del Litoral". Wie üblich bei längeren Einweg-Strecken, startete Poiana mit Cinza beim ersten (letzten) Cache und Nebbiolo fuhr mit dem GeoSoly nach Isla Cristina um dann Poiana mit dem Klapprad entgegen zu radeln. Gemeinsam suchten wir dann auf dem bolzgeraden Radweg durch die kleinen Seen die Dosen, die wir alle in gutem Zustand problemlos fanden. Die anschliessenden Multi und Mysetry fürhren uns nicht an die schönsten Orte ...
Spät am Abend kamen wir (mit gutem Autobahn-Gewissen) wieder in Luz an und freuten und nebst den Pendenzen auch viele Caches gefunden zu haben.
04.-05.12.2018 - Burgau und erster Teil des Am Dienstag war ein kurzer Ausflug nach Burgau auf dem Programm. Der "Templo de Horus" (
GC7AQ11) war nicht nur beim Lösen eine Knacknuss, nein auch die Suche nach dem Behälter gelang uns nicht, wir fanden keinen Weg auf die untere Ebene - das müssen wir nochmals versuchen.
Am nächsten Tag versuchten wir uns mit dem ersten Teil des Passeio pela Natureza. Der Start gelang uns gut, auch wenn wir teilweise lange suchen mussten fanden wir die Caches. Die Verstecke am Meer sind sehr schön und die Klippenlandschaft eindrücklich. Der Weg zum Strand war eine Herausforderung, nebbiolo mit dem Klapprad kam recht ins "Schwitzen". Der Rückweg auf den Zementsteinen war dann nicht mehr so abwechslungsreich obwohl wir da mit dem
GC6P5GM den schönsten Cache des Tages finden konnten. Nachdem wir die Schlaufe beendeten und zum Startpunkt zurückkehrten, erledigten wir die restlichen Dosen mit dem WoMo mit "stop and go" ... und waren mit den Verstecken und der aufwendigen Suche nicht mehr so glücklich. Aber insgesamt war das eine der schönsten Touren die wir in diesem Winter erleben durften.
06.12.2018 - Mysterys und Multis um LagosNach dem anstrengenden Vortag planten wir heute das Rätsel der "O Ovo" und "A Galinha" aufzuklären. Wie schon in den vergangenen Tagen besuchten wir einige Mysterys, die wir mit viel Aufwand zu Hause vorbereitet hatten, aber vor Ort als "Touristen" nur noch den Behälter (wie ein Tradi) suchten ohne Wissen was dahinter steckte. Den
GC1J089 wird uns aber sicher in Erinnerung bleiben, der Weg über die grossen Felsbrocken, das Katzenhaus und die wunderbare Weitsicht aufs Meer waren einmalig. Zum Finale badete Poiana ihr Füsse im Meer um sich ein wenig von der Anstrengung und den warmen, ja fast heissen Temperaturen abzukühlen. Die Qualität der Behälter und die Verstecke haben uns heute besonder gefallen und die zwei Multi waren ein besonderes Erlebnis.
Bei den Hühner und Eier kamen wir nicht zum Ziel - einzig ein neues Rätsel in einem Kasten (aber kein Logbuch) fanden wir.
07.12.2018 - Viel Wind und anspruchsvolle Verstecke
Heute ging es wieder nach Sagres, da warteten noch viele gelöste Mysterys auf uns. Nach einer kurzen Fahrt konnten wir den GeoSoly in der Nähe des "[#A1] amiGos do baRil" parkieren. Ein starker, kühler Wind (Nortada) blies uns ins Gesicht, die Suche an den Klippen brauchte deshalb schon ein bisschen Mut. Die Fischer schien das nicht zu stören, die platzierten sich an unglaublichen Orten in den Felsen. Wir hatten jedoch nach 4 Caches genug und beschlossen den Rest der Küste entlang bei guter Wetterprognose ohne Wind anzugehen. So absolvierten wir die #B-Serie mit dem WoMo, aber auch da mussten wir die Türen festhalten beim Öffnen. Diese Caches waren nicht nach unserm Gusto - keine brauchbaren Hinweise, teilweise weit weg von den GZ und sehr schwierig versteckt. Wenige fanden wir auf Anhieb, teilweise suchten wir bis 20 Minuten und mogelten danach ein wenig um ein schönes GeoArt auf der Karte zu erhalten ... der Owner hatte ja auch nicht auf mein Angebot der Wartung seiner "disable" Cache geantwortet. Auf dem Heimweg ist dann noch des Moinho velho (
GC6GYF6) erwähnenswert, ein kurzer, schöner Aufstieg auf einen Hügel mit einem tollen 360° Panorama. Wir haben Respekt vor solchen Zeugen der Vergangenheit und ärgerten uns, dass kein Hinweis, kein Spoilerfoto, keine genauen Koordinaten vorhanden waren. So haben auch wir unnötig einige Steine aus der Mauer gezogen ... nach 1000 Geocacher wird wahrscheinlich wenig von der Mühle übrig bleiben.
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