30.05.2018 - Fahrprüfung in CuneoPoiana musste nach Cuneo um die theoretische Fahrprüfung nach 43 Jahren nochmals zu wiederholen (Umtausch Schweiz-Italien). Und da sie am Morgen um 8.00 antreten musste (mehr als zwei Stunden Fahrzeit) entschlossen wir uns mit dem Wohnmobil zugleich einen kleinen GC-Ausflug zu unternehmen. Den ersten Cache am Weg (Trinita) fanden wir schnell, danach ging es weiter nach Caraglio. Hier schlich sich Poiana alleine, unauffällig in die Nähe eines Caches, aber sofort erschienen Leute auf der Terrasse des Hotels. Als Poiana sich entfernen wollte wurde sie verfolgt – aber stellte sich natürlich. Es war der Koch und der Hoteldirekter persönlich, der frage was sie da suche. Nun kam auch Nebbiolo zur Unterhaltung und wir erklärten Ihnen was Geocaching ist. Nachdem wir sie überzeugt hatten, dass ihnen dieser Cache vielleicht einige Kunden bringe könnte, waren sie beruhigt und wir konnten in Ruhe suchen und dann schnell den Behälter (
FTF ) präsentieren. Weiter ging es zum
GC7Q5VG, dem wir wegen der schönen Lage einen
FP vergaben. Nun fuhren wir nach Cuneo wo auch noch zwei neue Dosen auf uns warteten – „schnell gefunden“. Wir erledigten noch einige Einkäufe und nach dem Aperocena fanden wir einen schönen Platz zum Übernachten am Torrente Gesso.
Nach dem Prüfungsstress am nächsten Tag machten wir uns via Mondovi auf den Heimweg. Den einzigen Cache des Tages bei der Cappella S. Maria delle Vigne mussten wir schon länger suchen, der ist mit Diff=1.5 wohl ein bisschen unterwertet. Bei Briaglia kontrollierten wir unseren Cache, der verschwunden war und ersetz werden musste. Endlich hatten wir einmal Zeit die mysteriösen Steine aus der Keltenzeit zu suchen, sehr interessant und eindrücklich - aber leider ist die ganze Anlage ungepflegt und am verlottern …
13.05.2018 - Erinnerungen ans AawassereggAm letzten Tag unseres Aufenthalts in der Schweiz wollten wir noch den Cache am ehemaligen Wohnort besuchen. Auf dem Weg dahin besuchten wir in der Gemeinde unsere Firma den „Idyllischer Steinibach“ ein nicht einfacher, aber schöner Cache und den „zum Verweilen“, den Schirupia noch auf Ihrer Pendenzenliste hatte. Dann ging es Richtung Buochs mit einigen Zwischenhalten, beim Scheidgraben wurden wir vom gegenüberliegenden Balkon beobachte und begrüsst - ob das wohl Steinpilzbrätler persönlich war?
Rund um das Aawasseregg machten wir einen längeren Rundgang und bestaunten die vielen neuen Häuser, hatten wir doch einige Jahre hier gelebt (Foto unseres Hauses 1999). Im Mai 2000, also in der Zeit wo der erste Geocache versteckt wurde zogen wir dann ins Piemont…
12.05.2018 - Zweiter Tag, Hoch über den Seeen,Diesen ganzen Samstag reservierten wir für die viel gerühmte Horben-Runde. Auf direktem Weg führte uns Schirupia auf den angegeben Parkplatz und wir starteten beim #1, der uns schon forderte und die volle Aufmerksamkeit abverlangte. Das sonnige Wetter bescherte uns eine schöne Wanderung, auch wenn die Wege noch feucht waren und wir bei den Abstecher zu den Caches etwas nasse Schuhe bekamen. Die Erwartung über die Gestaltung der Versteckte war gross – und wir wurden auch nicht enttäuscht. Die abwechslungsreichen Behälter waren schön gefertigt (gebastelt wäre untertrieben) und gut getarnt versteckt. Nach dem #6 besuchten wir auch noch die "Waldsau", wo unsere Koordinaten recht weit daneben lagen, aber da hätten wir die Lösung dank dem „Hint“ früher finden müssen ;-)
Den einzigen DNF mussten wir beim ersten Multi (#7) eingestehen, zwar fanden wir das Kästlein mit den zwei Löchern, aber trotz längerem Überlegen und Suchen nach weiteren Hilfsmitteln hatten wir keine Idee wohin wir da Peilen könnten. Bis zum #14 ging alles gemütlich und ohne Probleme, die weiteren Multi’s konnten wir ohne Mühe lösen und finden. Danach machten wir einen Abstecher zum Bank-Geheimnis im wahrsten Sinne, wo wir anschliessend im Ibenmoss auf der Terrasse ein Mittagessen mit schöner Aussicht auf den Zugersee kredenzten. Der Verdauungsspaziergang führte uns dann wieder zurück auf die Route, wo wir nun in kürzeren Abständen mit den Kunstwerken belohnt wurden. Den Bonus konnten wir leider nicht suchen, da uns einige Zahlen fehlten. Auch uns hat die Runde sehr gut gefallen - nur zwei Kleinigkeiten hätten wir uns anders gewünscht: die Bonuszahlen wiederholen (es sollte ja der Lohn für die ganze Runde sein) und im Titel die Zahl zuerst, also (1) Horben-Runde damit es auf dem Navi (bei uns Garmin) sichtbar wäre.
Auf dem Heimweg besuchten wir auch noch einige Caches, wobei uns die „Quell des Lebens„ beeindruckte. Auch Heute haben wir einen tollen Tag erlebt, den wir gerne in bester Erinnerung behalten – vielen Dank an alle Beteiligten!
11.05.2018 - Kurzbesuch in der Schweiz
Da wir in der Schweiz einiges zu erledigen hatten, machten wir die Brücke über Christi Himmelfahrt im Gegensatz zu den Meisten von Süd nach Nord. Nach den Pflichtaufgaben am Freitagmorgen konnten wir uns bereits am Nachmittag unserm Hobby widmen. So führte uns die Tour zusammen mit Schirupia nach Rain, wo einige schon früher gelöste Mystery auf dem Programm standen. Bei der „Grübuchuchi“ hatten wir schon mal einen Versuch unternommen, die Suppe konnten wir jedoch nicht kochen denn erst im zweiten Anlauf fanden wir den richtigen Topf. Nach einigem Knobeln stand das Würfelrezept und von da an ging es nur noch an Suchen der Dosen. Dem „Farbmystery plus“ waren wir schnell auf die Spur gekommen und konnten den Behälter auf Anhieb finden. Im Vorfeld hatten wir uns noch vergewissert ob der „Rainstein“ wirklich im vermuteten Versteck eingeklemmt sein, mit ein bisschen Gewalt konnten wir nun auch diesen im dritten Anlauf finden. Weiter ging es zum Chuchi-Finale, das wir wahrscheinlich von der „falschen“ Seite angegangen sind. Nasse Füsse bekamen wir beim überqueren des Bächleins nicht, aber die raffiniert verstecke Büchse mussten wir länge Zeit suchen. Ein sehr toller Cache, dem wir gerne mehr als nur einen
FP geben würden ;-)
Auf dem Weg zum Gundolinge-Farbmystery besuchen wir auch noch den Bänkli-Kurz-Multi und den Tradi, die wir ohne grossen Aufwand bergen konnten. Weiter ging es zur „Neigungsarbeit“, da mussten wir unsere Augen schon anstrengen um den gut getarnten Fiesling zu sehen. Da bis zum Eindunkeln noch einige Zeit verblieb entschlossen wir uns noch die „Haselnüsse“ zu besuchen. Das war eine spezielle Aufgabe mit einem zwiespältigem Eindruck – bereits das Lösen war mit verschiedenen möglichen richtigen Lösungen verwirrend, dazu verzichtet der Owner auf eine Kontrollmöglichkeit (Checker etc.) warum auch immer. Nach langem Suchen fanden wir dann das schön gemachte und gut zugedeckte Versteck, jedoch dort wo es nicht sein sollte - zwar dort wo wir es vermutet hatten, aber nicht bei den exakten Koordinaten. Anschliessend versetzen wir uns ins Jahre 1386 und entdeckten die schöne grosse Dose der Calla Sage.
Bei der Heimfahrt erfreuten wir uns noch über den Raketen-Start bei "Cape Canaveral" - ein krönender Anschluss eines erlebnisreichen Tages bei schönem, angenehmen Wetter.
26.02.2018 - Schöne Caches, Filmdosen und Wartung
Unsere letzte "richtige" GC-Tour führte uns heute in die Gegend ob Palma nach Son Vida ins grösste Golf Resor von Mallorca. Hier hatte "Myotragus" einen kleinen Trail in einer schönen, kleinen Schlucht mit vier Tradi und sechs Mystery ausgelegt. Es ging auf und ab und das teilweise auf Treppen … das sind wir gut trainiert von unserer Ferienwohnung im 4. Stock ohne Lift. Die Rätsel sind nicht so kompliziert, aber nur vor Ort zu lösen und einige brauchen schon Konzentration um keine Rechenfehler zu begehen - glücklicher Weise hatten wir uns im Vorfeld ein bisschen schlau gemacht. Fast alle Caches sind sehr originell – das Vogelhäuschen, der Holzpfosten, die hängende Kiwi und der Briefkasten haben uns am besten gefallen. Nicht alle Caches haben wir auf Anhieb gefunden, die Koordinaten sind in dieser Senke halt nicht so einfach zu ermitteln. Nicht das erste mal sind wir auf Mallorca über die Abstandsregel überrascht, aber vielleicht gibt der Owner an GC eine andere Koordinate als man im Cache findet ;-)
Da noch einige Zeit blieb, ging es noch zum Filmdosen-Weg, dem "Camí d endevinalles", den wir leider auch auf der gleichen Strecke wieder zurück laufen mussten.
Vor unserer Abreise wollte wir uns im Hafen über die Fähre nach Valencia informieren, so hatten wir mit SERANDY abgesprochen bei dieser Gelegenheit bei drei Ihrer Cache in der Nähe einen neuen Behälter zu platzieren.
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