01.-10.04.2020 - Bleiben sie zu Hause ...
Ja, wir gehören zur denen die "65 Jahre alt oder älter" sind und haben auch Respekt und Angst vor dem Coronavirus. So lassen wir uns das Einkaufen von den Amigos.ch "besorgen", was wirklich eine Super-Sache ist. Aber wir bleiben nicht immer zu Hause, denn unser Hund "Cinza" muss nach draussen! So schleichen wir uns mit dem Lift jeden Tag in die Tiefgarage und fahren mit dem Auto in eine "einsame" Gegend, wo wir eine Stunde laufen und dabei den einen oder anderen Caches suchen. Der Schwerpunkt während der Pandemie liegt vor allem in der Bewegung und so besuchen wir auch die nicht so bequemen Multis und Mysterys mit mehreren Stationen - eine ganz neue positive Erfahrung. Im Moment fasse nur ich die Behälter an und desinfiziere danach die Hände, um dem grossen Thema "Viren bleiben 3 Tage auf den Caches aktiv" zu entgegnen. Wenn wir Leuten begegnen entfernen wir uns einige Meter vom Weg, was ab und zu ein Kopfschütteln bei den Passanten verursacht ... nach unserm Empfinden haben immer noch nicht alle kapiert was Abstand halten bedeutet ... für uns lieber zuviel als zu wenig.
31.03.2020 - Die Schweiz, das SchlaraffenlandWir lieben unsere Heimat über alles und bei jedem Besuch erfreuen wir uns über die schönen Berge, Seen, Flüsse und wie alles gepflegt und sauber ist. Auch beim Geocaching staunen wir immer wieder über die gute Qualität der Behälter und wie ideenreich und aufwendig viele gestaltet sind. In Südeuropa sieht das schon anders aus, ein Petling ist schon fast etwas besonderes, meist werden Smint-Dosen, Trinkfläschen oder gebrauchte Kunststoffverpackungen für Lebensmittel verwendet. Bei einem
PT haben wir sogar nur teils defekte Druckverschlussbeutel mit einem Zettel drin (original!) vorgefunden.
Alles hat seinen Preis!
Sicher liegt das auch am Wohlstand, wie wir das immer beim Einkaufen in der Schweiz beobachten. Käse, Eier und Fleisch sind fast 3x teurer als in den südlichen EU-Länder, grundsätzlich schätzen wir dass alles sicher doppelt so viel kostet obwohl die MWSt sogar rund 12% tiefer ist.
Da wir nun einiges "umorganisieren" müssen, haben wir uns mit Wohnungsmiete, Steuern und Versicherungen beschäftigt ... erstaunlich was schon nur die Krankenkasse kostet.
Für uns als AHV-Bezüger wird die Rückkehr in die Schweiz wohl ein steiniger Weg (siehe links) werden ...
16.03.-30.03.2020 - Corona, Corona und nochmals Corona
Das hat uns (wahrscheinlich fast allen) gerade noch gefehlt, der heimtückische Coronavirus. Zuerst weit weg, dann auf einmal so Nahe. So sind wir nun in der Schweiz "blockiert" und scheuen jeden persönlichen Kontakt. Eine Fahrt nach Bergolo (unser Wohnsitz) möchten wir aus diversen Gründen nicht riskieren, obwohl wir es da wahrscheinlich am schönsten hätten. Natürlich müssen wir immer mit Cinza nach draussen ... am Morgen geht Nebbiolo mit ihr um den Riffig-Weier und am Nachmittag suchen wir uns einige Geocaches in Wälder oder in abgelegenen Gegenden aus. Aber wir staunen wie viele Leute unterwegs sind ... ohne Hunde und aus der Risikogruppe wie wir. Besonder gefallen haben uns drei Ausflüge, am 17. der Fürtirundweg über Stock und Stein ohne jemand anzutreffen, am 20. ging es um den romantischen Soppensee und am 26. besuchten wir die Dinosaurier - eine schöne Tour auch wenn es teilweise auf dem gleichen Wegen zurück ging. Ungewohnt waren für einmal die gläsernen Konservendosen. Das deaktivieren der Caches finden wir nicht angemessen, man kann sie ja mit Handschuhen anfassen oder so wir sie vorher schnell desinfizieren ...
01.-15.03.2020 - Familie, Beerdigung und CoronaDer unerwartete Tod von Schirupia hat uns tief getroffen - in diesen zwei Wochen waren wir gequält von Schicksalsbewältigung, Alltag und über die schlechten Meldungen des Coronavirus. Dazu lähmte uns der Kälteschock und wir waren froh wenigsten in der warmen Wohnung von Pia übernachten zu können. Teilweise gedankenversunken, lustlos und ohne Energie machten wir unsere täglichen Pflichten mit Cinza, an den Caches konnten wir natürlich nicht vorbeilaufen ...
Es gab viele schöne Caches die uns ein bisschen aufstellten, aber der notwendige Elan dies den "Owner" mitzuteilen fehlte - hier ein kleines Dankeschön!
26.-29.02.2020 - Abschied von Santa Pola und Reise in die Schweiz
Wir hatten natürlich sofort unsere Vermieterin Marie informiert und so konnten wir die Wohnung vorzeitig am Mittwoch (26.02) abgeben. Wir starteten die "Heimreise" kurz nach Mittag und fuhren bis zum Eindunkeln und landeten in Creixell (nach Tarragona) wo wir einen schönen Platz an der Düne nur wenige Meter vom Meer entfernt fanden. Am nächsten Tag ging es früh auf dem schnellsten Weg weiter nach Frankreich, wo wir bei den meisten AutoStop-Caches auf der A7 einen "Stop" einlegten. Einige Ortschaften nach Valence fanden wir abseits der Autobahn einen Rastplatz für LKW wo wir dann auch übernachteten. Am nächsten Morgen suchen wir einen Cache in der Natur, damit sich Cinza auch wieder mal ein bisschen austoben konnte. Nun lagen nur noch gut 500 Kilometer vor uns, der Anlasser hat "durchgehalten" und der GeoSoly hat uns nicht im Stich gelassen - es gab auch keine Staus oder sonstige Hindernisse wie wir das im letzten Jahr mit den "Gilets jaunes" erlebt hatten. Am späteren Nachmittag kamen wir dann in der Innerschweiz an, wo wir "wild" im Hülsenmoos die Nacht verbrachten. Am nächsten Morgen kam ein uniformierter Offizier und sagte uns freundlich, dass wir im Sperrgebiet übernachtet hätten. Bei der Fahrt am Sonntag Richtung Bauernhof-Camping in Meierskappeln sicherten wir uns noch das Souvenir für den "Leap Day 2020" ...
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