13./14.07.2023 - Villa Guardia, Bergano und Travedona-MonateUnser Dauerthema, die Wohnungssuche begleitet uns wieder mal bei den GC-Ausflügen. So fuhren wir am Donnerstag nach Villa Guardia wo wir mehrere Pendenzen zu erledigen hatten. Zuerst wurden die Pakte abgeholt, dann besuchten wir drei Caches - wobei der
GC7ZA5V in einem schönen Park, ganz in der Nähe einer Wohnung die uns interessierte versteckt war. Aber auch die zwei andern Dosen führen uns durch eine Gegend die uns gefallen hat - im Grünen aber doch ist eine gute Infrastruktur vorhanden und die Verkehrsachsen sind nahe.
Am Freitag ging es dann westlich an den Lago di Varese wo wir zu Fuss die letzten Caches des "Varese Lake Trail " am südlichen Seeufer besuchten. Heute dauerte die Suche nicht so lange wie beim letzten mal - die Spoiler-Fotos waren eine grosse Hilfe. Der Regen verschonte uns, und nach dem kleinen Rundgang in Cazzago Brabbia war unsere Laune gut und nach einem Glas Wein mit "Tagliata" und Pizza noch besser. Der Besuch der Wohnungen war dann eher enttäuschend und die wenigen Caches am Weg auch nichts besonderes.
11.07.2023 - Viel Positives - Ceneri und LuminoHeute mussten wir also den Polo Cross in Rivera vorführen, so ging es ins Sopraceneri. Der erste Aufsteller war die "Collaudo" ohne irgend eine Beanstandung, danach fuhren wir nach Giubiasco zum Spediteur DPD. Das erwartete Paket war nicht wie Internet beschrieben im Lager, sondern unterwegs - also war der Besuch für die "Katz". Dafür fand Poiana bei der Raststätte in Bellinzona das Vogelhaus schnell, wenn es auch einiges zu rätseln gab. Weiter ging es zum Tagsesziel nach Lumino, wo wir die "vergessene" Gemeine der TI-Challenge erledigen mussten. Die riesige Dose vom "Pippo" (
GC5M6A3) war schnell gefunden, aber die Brennnesseln hatten es wieder auf Nebbiolo abgesehen. Zum Dessert gab es noch den nahen Multi
GC5GJVE, leider war die Dose am Finale defekt und es lagen einige unlesbare Zettel umher so dass wir einen neuen Petling platzierten. Dann ging es wieder nach Hause wo wir das "vermisste" Paket doch noch im Pickup abholen konnten - der "gute" Tag wurde durch einen positiven Steuer-Bescheid noch gestärkt.
07.07.2023 - Varese Lake Trail - zweiter TeilDa wir das "kleine" Cachemobil zur Kontrolle in die Garage bringen mussten nahmen wir die Gelegenheit beim Schopf und machten nochmals einen Ausflug an den Lago di Varese. Dieser Abschnitt bereitete uns mehr Mühe als der erste Teil - die Suche nach den D=4 war sehr aufwendig und zeitintensiv. Auch heute genossen wir die abwechslungsreiche Fahrt mit den Rad dem See entlang, an die vielen Leute die auch unterwegs waren gewöhnten wir uns schnell mal. So richtig "vorwärts" kamen wir nicht, vor den letzten sechs "programmierten" Röhrchen (#24-#29) kehrten wir wegen der fortgeschrittenen Zeit unverrichteter Dinge wieder um. Ab und zu ärgerte sich Nebbiolo wenn er bis zu 30 Minute die Nadel im Hauhaufen suchen musste und einmal über die Brennnesseln die ihre Ameisensäure an seinen Beinen freisetzten. Poiana störte das weniger, sie war geduldiger und freute sich über jeden Fund - vier der 18 besuchten Caches bekamen von ihr einen
FP . Das mitgenommene Käsebrötchen verzehrten wir auf einer der zahlreichen Bänklein am Schatten und konnten dabei einen Haubentaucher bei seinen langen Tauchgängen beobachten. Zum Abschluss gab es in Gavirate noch eine feine "Gelati" und wir konnten das Flanieren der Leute an der Promenade betrachten. Es war wieder ein schöner, heisser Tag mit kniffliger Suche - nach unserm Geschmack sind die Verstecke des heutigen Abschnittes für einen Power-Trail zu schwierig.
26.-27.06.23 - TI-Challenge mit Übernachtung auf dem NufenenUm der Hitze zu entfliehen zog uns die TI-Challenge auf den Nufenen der höchsten ganz in der Schweiz liegenden Passstrasse auf 2439 mü.M. Den ersten Halt legten wir bei Pollegio ein, dann fuhren wir gemütlich die Landstrasse via Personico nach Giornico. Hier verweilten wir beim
GC1F5QB ein bisschen länger und liessen die Kurzversion der Schlacht nochmals an uns vorbei gehen. Weiter ging die Reise nach Dalpe wo wir nicht nur die schöne Gegend sondern auch zwei tolle Caches besuchten. Auf dem Rückweg nahmen wir noch einen Augenschein von der Kirche "Prato Leventina" - bevor wir in der letzten "neuen" Gemeinde Bedretto noch einen schönen Spaziergang durch die Wälder unternahmen, die "Crüsch" waren da immer im Hinterkopf. Den Schlusspunkt gab es kann auf dem Nufenen, bei angenehmen ca. 15° absolvierten wir den schönen Multi, bevor wir uns den
WP fürs WoMo aussuchten. Kaum hatten wir es uns gemütlich gemacht zog eine Herde Steinböcke zu uns und leckte neben der Strasse die Kiesel ab - da waren wohl Salzreste vorhanden. Das Schauspiel dauerte bis zum Eindunkeln und war Fotoobjekt für alle Besucher der Passhöhe.
Als wir am nächsten Morgen bei 7° erwachten waren wir von dichtem Nebel eingehüllt - also mal umdrehen und weiterschlafen. Bald mal zeigte sich die Sonne und wir bewunderten nochmals die eindrücklichen Berge rundherum bevor es wieder Tal abwärts zum
GC2K8G0 ging - gut hatten wir da einen Telefon-Joker der uns weiterhalf. Am Multi in Airolo hatten wir uns schon mal versucht, heute fanden wir die riesige Dose jedoch nach einigem Suchen. Da wir zeitlich gut dran waren machten wir noch einen Abstecher nach Isone, auch hier ein Danke dem "stadtcacher" der für die Challenge (?) einige einfache Dosen versteckt hat. Unsere Bilanz: ein schöner, gemütlicher Ausflug in die kühle Höhe (da hätten wir länger bleiben sollen), 7 neue Gemeinden und ein bleibendes Steinbock-Ereignis auf dem Nufenen.
15.06.-20.06.2023 - Kopenhagen und MalmöDa wir am Dienstag den Abflug wegen Stau, Wartezeit auf das Shuttle und aufwendiger Gepäckkontrolle um 5 Minuten verpasst hatten, klappte es im zweiten Versuch zwei Tage später. Der Flug nach Kopenhagen war angenehm und die Fahrt mit dem Zug über die Öresundbrücke nach Malmö war eindrücklich - die restlichen rund 600 Meter zum Hotel legten wir dann zu Fuss zurück. Bereits am ersten Abend durften wir uns über drei Caches und ein Virtual freuen und auch das rege Treiben auf der Lilla Torg mitverfolgen. Das Essen beim Inder auf dem grossen Platz mit den vielen kulinarischen Angeboten war dann durchschnittlich und teuer.
Am zweiten Tag besuchten wir dann nochmals zu Fuss das Zentrum von Malmö, wobei wir uns zum ersten mal auf einen E-Scooter wagten.
Am Samstag mieteten wir ein Auto für zwei Tage und fuhren nach Klagshamnsstranden wo wir auch viel mehr liefen als es Nebbiolo lieb war. Aber wir durften einige schöne Dosen finden und uns über die lustigen Häuschen amüsieren. Der Sonntag beginn gut, mit dem Auto konnten wir viele Dosen im Industriegebiet von Hamnen besuchen, vor allem die Geschichte der "Cementa" (
GC7Q11X) gefiel uns besonders - da hatte sich Nebbiolo im Vorfeld die "Zähne ausgebissen". Danach fuhren wir nordwärts nach Lomma, natürlich nahmen wir jede Gelegenheit für einen Zwischenhalt wahr. Hier hatten wir einige DNF (einige protokolierten wir gar nicht) - entweder hatten wir Tomaten vor den Augen oder die Koordinaten lagen arg daneben. Am Standstad machten wir dann eine längere Pause und genossen die Aussicht und genehmigten und eine leckere Eiscreme. Am Abend lieferten wir den Mietwagen wieder ab - aber zu unserem Erstaunen waren doch wieder viele "Goals" auf Poianas Schrittzähler.
Am Montag fuhren wir früh mit dem Zug nach Kopenhagen ins Zentrum und liefen zur Seejungfrau. Der Weg war nach Nebbiolos Empfinden unendlich lange und ohne viele Dosen, einige lagen nahe am Weg waren aber eingezäunt. Wenigstes gab es viel zu sehen - eine Touristenattraktion nach der andern wurde uns geboten. Nach langer erfolgloser Suche des Multis
GC6VVPX löschten wir den Durst mit einem grossen Bier im Nyhavn. Bevor wir endlich bei der für Poiana enttäuschend, kleinen "Mermaid" ankamen, erfreuten wir uns noch über den grossen, raffiniert versteckten Behälter beim
GCR5F6. Nach Erledigung der üblichen Tätigkeit für den Virtual versuchten wir uns noch am nahen
GC1D3Y9 - aber der wollte sich uns trotz langer, hartnäckiger Suche nicht zeigen. Der Weg zurück zum Bahnhof war dann für Nebbiols Artrose-Knie eine Tortur - gut dass dann noch der eine oder andere Cache ein bisschen Abwechslung schaffte. Beim EC über den Meteoriten waren wir dann wieder voll begeistert - nach einer kurzen Regenschauer aber schnell mal glücklich wieder im Zug nach Malmö zu sitzen.
Am Dienstag ging es dann wieder nach Hause und da wir auf dem Flughafen von Kopenhagen viel Wartezeit hatten konnten wir auch noch drei Geocache sammeln. Da Nebbiolo das Smartphone liegen liess gab es nochmal Aufregung - glücklicherweise wurde es an nette Polizisten abgegeben - aber durch die lange Suchzeit verpassten wir fast wieder den Abflug (wieder 20 Minuten Gepäckkontrolle, Poianas Toilettentasche wurde total zerlegt) - gut dass der Flug Verspätung hatte. Danach klappte alles und wir waren noch bei Tageslicht wieder zu Hause. Der auf 5 Tage reduzierte Urlaub brachte uns zwei Länderpunkte und 90 Funde - und viele eindrückliche, unvergessliche Erinnerungen.
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