08.06.2023 - Varese Lake Trail - erster TeilNachdem unser WoMo eine neue Starter-Batterie erhalten hatten machten wir einen Ausflug an den Lago di Varese um zu testen ob nun alles wieder in Ordnung sei. Wir parkierten beim Tigros (#09) und fuhren mal gegen der Urzeigersinn mit den Fahrräder los. Der Mechaniker hatte gute Arbeit geleistet und so rollte Poianas Stahlross wieder ohne Achter fast von sich alleine, so dass Nebbiolo fast nicht mithalten konnte. Bereits bei den ersten Behälter wurde uns klar - das wird ein "guter" Geocaching-Tag. Die Koordinaten stimmten und die Behälter waren raffiniert aber fair versteckt. Nur bei weinigen nahmen wir das Spoiler-Foto zur Hilfe - ein bisschen suchen macht ja auch Spass :-) Wir hatten nicht vor den ganzen Trail auf einmal zu bewältigen - dazu waren unsere Beine noch zu wenig trainiert. So kehrten wir beim #01 wieder um und fuhren zum Porticciolo (
GCA55EZ) an den See und machten nach einer kurzen Inspektion des Caches eine Mittagspause. Nach dem lichten des Ankers ging es dann mit dem #10 weiter - alles bei schönstem Wetter und angenehmen Temperaturen. Es lief wie am "Schnürchen" und wir konnten alle Caches problemlos finden - den #17 verpassen wir wegen dem kurzen Abstand - den kassierten wir aber bei der Heimfahrt noch ein. Beim #21 machen wir dann wieder eine Kehrtwende und fuhren nach Bodio Porto wo wir ein superfeines Mocca-Softeis genossen. Es war ein rundum gelungener Tag und wir freuen uns schon jetzt auf die Fortsetzung.
29.05.2023 - Appartement am Lago Maggiore und defektes Fahrrad
Wieder mal führte uns eine Hausbesichtigung nach Ispra, das Verkaufsschild hatten wir bei unserer ersten Tour entdeckt. Um auf den positiven Eindruck anzustossen parkierten wir das WoMo anschliessend im Zentrum und liefen via erstem Nana-Cache an die Seepromenade. Lage Maggiore - ja da scheinen die Preise auch im unteren Teil schon höher zu liegen, kostete ein Glas Wein doch 5€ und dazu gab es "nur" Pommes Chips. Dennoch genossen wir das Glas und die Sonne und den schönen Blick auf den See. Danach ging es dem Se entlang über einen romantischen Weg zu den drei restlichen Dosen der "Passeggiata Isprese" die wir dieses mal ohne Probleme fanden. Mit dem WoMo machten wir dann noch einen Abstecher nach Bozza, da hatten wir einen DNF zu verzeichnen. Auf einmal entdeckte Poiana dass das Hinterrad ihres Stahlrosses auf dem Veloträger ganz verbogen war. Nach kurzer Inspektion war klar, morgen wird nichts mit der Rundfahrt um den Lago die Varese. Wir entschlossen uns zur Rückfahrt und wollten beim Iper (wo wie das Fahrrad gekauft hatten) reparieren lassen - die verkaufen jedoch nur. So brachten wir das "Billigrad" zum Velohändler in Uggiate - und das WoMo ohne Übernachtung wieder in den Unterstand.
26.05.2023 - Letzter Teil des Ozean-GeoArtAuch die letzten übrig geblieben 10 Caches waren nochmals eine grosse Herausforderung. Nach der Erfahrung der ersten zwei Runden wussten wir was auf uns zu kommt, aber auch diesmal mit viel eingeplanter Zeit mussten wir ab und zu einen Joker nehmen. Manchmal kam es uns vor als suchten wir die Nadel im Heuhaufen - den Vogel schoss der #50 ab, der war sage und schreibe 47 Meter von den Koordinaten unseres Garmin Oregon 700 entfernt. Die Spoiler-Bilder waren auch heute meistens nicht zu brauchen und der "Hint" ob rechts oder links vom Weg auch keine Hilfe. Für die letzten zehn Dosen brauchten wir mehr als 3 Stunden (davon nur ca. 2 km km für die Fahrt mit dem Velo), ok wir nahmen uns heute mehr Zeit als üblich für einen Power-Trail.
Der anschliessende Rundgang mit den "Passeggiando per Venegono" machte uns dann schon mehr Freude, die teilweise raffinierten und fairen Verstecke waren gut zu finden. In der "La Pasticceria di Davide Pisano" belohnten wir uns mit einem verspäteten Mittagessen - nicht nur das Essen war hervorragend, auch die Bedienung und der Preis stimmte.
Unsere Meinung ist immer noch die selbe - das schöne GeoArt müsste bei den Spoiler-Bilder, Hints und Behälter total überarbeitet werden - oder wenn die Zeit fehlt halt archiviert werden.
22.05.2023 - Ocean GeoArt - zweiter Teil
Endlich war wieder mal die Sonne angesagt, also zog es uns zum Ocean GeoArt um die schöne Figur endlich zu vervollständigen. Nach den Logs der letzten Besucher hofften wir nun auf einen gepflegten Parcours mit teilweise neuen Dosen und Logbücher. Schnell mal merkten wir dass wir nicht den besten Zeitpunkt ausgesucht hatten - einerseits hatten sich die Brombeeren bereits ausgebreitet, anderseits war der Weg nass und glitschig. Nach dem durchwaten des Füsslein (mit Stürzen) brauchten unsere Fahrräder eine Reinigung und unsere Kleider sahen aus wie das Fell der Wildschweine. Seit dem ersten Besuch hatte sich jedoch nicht viel geändert - ungenaue Koordinaten, immer noch viele "veraltete" Spoiler-Foto und teilweise nasse Logbücher verdarben uns den Spass. Wir "opferten" noch einige Ersatz-Behälter, aber im Nachhinein fragten wir uns ob das sinnvoll war. In diesem Zustand macht es wirklich keine grosse Freude, die Runde müsste mal total überarbeitet werden. Wenn schon die Koordinaten nicht stimmen (im Wald teilweise verständlich) müsste wenigsten der Hint aussagekräftig sein (wie zB. 10m rechts vom Weg) und im Gestrüpp müsste ein Wegpunkt zum "einsteigen" vorhanden sein. Unsere Meinung: überarbeiten oder archivieren. Nach sechs Stunden hatten wir dann genug und werden den Rest ein anderes mal in Angriff nehmen.
24.-25.04.2023 - Ispra und Fahrradtest für PoianaDa wir nun vermehrt Cache-Touren mit dem Velo machen werden, bekam Poiana heute ein City-Bike. In Ispra interessierte uns auch noch eine Wohnung, so ging der Ausflug in diese Gegend da noch recht viele Dosen auf uns warteten. Den
GC84TZP fanden wir dieses mal bei der Hinfahrt problemlos auch wenn wir finden dass nach den vielen DNF ein besserer Hinweis sinnvoll wäre. Nach der ersten, kurzen Besichtigung der Wohnung von aussen parkierten wir unser WoMo beim
GC631N8. Dann ging es mit den Fahrräder los und Poiana zeigte nach den vielen Jahren Velo-Abstinenz nicht die geringst Mühe und Nebbiolo mochte ihr kaum folgen. Bis zum #4 ging alles flott, aber der erwartete, schöne Fahrradweg dem See entlang entpuppte sich als teilweise steiler Fussweg. So kehrten wir um und wählen eine andere Route - aber mussten den steilen Weg natürlich zwei mal bewältigen. Nach der Besichtigung des Dorfes fuhren wir wieder zurück zum Parkplatz, wo Nebbiolo die grösste Mühe hatte die beiden Velos auf dem Träger festzumachen. Frischgemacht fuhren wir dann zum Treffpunkt mit dem Makler der uns die "falsche" Wohnung zeigte - den Schlüssel zu "richtigen" hatte er nicht. Aber da alles sehr ungepflegt war und nur wenige Wohnungen bewohnt waren verzichteten wir auf einen weiteren Besuch. Das Abendessen beim nahen "Chinesen" schmeckte uns trotzdem gut und nach einem warmen Sake als Digestif fuhren wir wieder zum schön gelegenen
WP beim #1. Am Morgen erwachten wir später als üblich - Nebbiolo hatte sehr gut geschlafen ... Poiana eher nicht. Das Kaffee mit Brioche gab es dann ausnahmsweise im Dorf, wo wir dann anschliessend noch den EarthCache
GC6387Z besuchten - heute hatte es in der Nähe einen Parkplatz. Da das Garmin-Navi den Geist aufgab (aufladbare Batterien waren nicht aufgeladen) entschlossen wir uns langsam auf die Heimfahrt zu begeben, die Mission Fahrradtest war voll erfüllt, das Befestigen auf dem Fahrradträger hat noch Verbesserungspotenzial. Die Gegend hat uns sehr gefallen und von den Flugzeugen haben wir im Gegensatz zu Sesto Calende nicht viel gehört. Wir werden uns da weiter nach Wohnungen umsehen ...
Bilanz: 20 F, 2
FP , wechselhaftes schönes Wetter mit einigen wenigen Regentropfen
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